Mabonbastelei

Sonntag, 30. September 2012

Mabon ist zwar schon vorüber, aber in Anlehnung an dieses Fest (welches eines meiner liebsten Feste ist), habe ich noch etwas gebastelt.

Mabon hat für mich ganz viel mit Licht, Wärme, bunten Blättern, Kürbissen usw. zu tun, so dass ich ein Windlicht zum Thema gebastelt habe.

Mit einem kleinen Raben, der für mich ebenso zum Herbst gehört, Blättern und Kürbissen.

Die Befestigung des Windlichtes habe ich geflochten und soll an das Binden von Kränzen erinnern.



Und so wird das Windlicht nun unser Wohnzimmer beleuchten.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Runen

Donnerstag, 27. September 2012

Viele Menschen, die sich mit Kräutern, Jahreskreisfesten, Meditation usw. beschäftigen, gelangen irgendwann auch zu den Runen.

Da das Thema ansich aber sehr komplex ist und ich nicht eine von vielen sein und das Thema en detail aufrollen möchte, schreibe ich hier nur meine Erfahrungen zu dem Thema nieder.

So besitze ich mehrere Sätze Runen.

Einen aus Stein, einen aus runden Glasnuggets und einen aus länglichen Glasnuggets.

Den aus Stein habe ich zusammen mit einem Buch gekauft, den aus den runden Nuggets selbst hergestellt, weil ich es irgendwo im Internet gesehen hatte und richtig schön fand.

 
Aber leider merkte ich bei beiden Sätzen ziemlich schnell, dass man Runen nicht kaufen oder aus einer Laune heraus basteln kann.

Man muss geduldig sein, bis einem das passende Material begegnet und dann sollte man sich Zeit für die Herstellung nehmen. Man sollte sich bei der Herstellung mit jeder einzelnen Rune befassen, etwas über sie lernen und sich mit ihr "anfreunden". Denn nur so wird der Runensatz zum persönlichen Ratgeber und Begleiter.

Und nur so tut der Runensatz genau das, was er soll. Nämlich weißsagen und als Ratgeber fungieren.

Bei meinen ersten beiden Sätzen wurde ich nie schlau aus dem Gelegten. Die Runen erzählten mir ein solches Kauderwelch, dass ich es ziemlich schnell dran gab und mich nicht weiter mit ihnen befasste. Denn nie stimmte, was sie mir erzählten und auch passte es nie zur gestellten Frage.


Irgendwann war ich im Bastelladen meines Vertrauens, um etwas für die Arbeit zu besorgen, als ich mit meiner Jacke an einem Regal hängen blieb und einen Beutel Glasnuggets auf den Boden fegte. Als ich den Beutel aufheben wollte, sah ich ihn mir genauer an und fand darin wunderschöne dunkelblaue Nuggets, die mich direkt ansprachen und mir den Gedanken in den Kopf jagten, dass es nun an der Zeit wäre, einen weiteren Satz Runen herzustellen.

Also kaufte ich den Beutel und stellte zuhause fest, dass er genauso viele Steine enthielt, wie das Futhark Runen hat.

Das konnte kein  Zufall sein.

Und so setzte ich mich in einer ruhigen Minute hin, nahm mir einen goldenen Edding, welchen ich zufällig beim Aufräumen gefunden hatte und legte los.

Dabei nahm ich jeden Stein einzeln in die Hand, drehte und wendete ihn, schaute ihn mir genau an und wusste irgendwann instinktiv, welche Rune ich darauf schreiben musste.

Nach und nach nahm der Runensatz Gestalt an, bis er schließlich fertig vor mir lag.

Aber damit noch nicht genug, wollte der Satz mit Energie geladen werden. Das erste Mal, dass ich einen Runensatz genau so anfertigte, wie es immer in den Büchern beschrieben wird. Die anderen beiden Sätze wollten das alles nicht.

Schließlich war der Satz komplett fertig und ich wagte meine erste Weißsagung.

Und siehe da, dieses Mal klappte es. Die Runen gaben mir konkrete Antwort und ich wurde endlich schlau aus dem, was dort vor mir lag.

Die Runen zeigten mir Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in so deutlicher Art, dass ich endlich "angekommen" war und nun einen vollständigen und kräftigen Runensatz mein Eigen nenne, welchen ich jederzeit befragen kann und genau weiß, dass ich eine Antwort bekomme, mit der ich etwas anfangen kann.

Also solltet auch ihr noch nicht mit euren Runen "angekommen" sein, habt Geduld, denn nicht ihr kommt zu den Runen, sondern die Runen kommen zu euch!!!

Liebe Grüße
Sjel

Meditation

Mittwoch, 26. September 2012

Heutzutage gibt es eine Menge Lesestoff zu dem Thema Mediation.

Jedes dieser Bücher schwört darauf, die einzige Wahrheit zu verkünden und so sucht man sich eines der Bücher raus und versucht es.

Ich weiß nicht, wieviele Bücher und Meditationsmethoden ich schon probiert habe, ohne dabei jemals so richtig zu Erfolg zu gelangen.

Da habe ich die 8-Minuten Meditation versucht, eine Meditation, die sich über mehrere Wochen erstreckt und wöchentlich ein anderes Thema aufgreift usw.

Bei jeder dieser Methoden liest man davon, dass es nichts bringt, seine Gedanken wehemend verdrängen zu wollen und dass es effektiver sei, den Gedanken kurz einzufangen, von der Angel zu nehmen und wie einen Fisch zurück ins Wasser zu werfen.

Klingt ganz simpel und es mag sicherlich genügend Menschen geben, die damit prima zurecht kommen, doch kennt leider keiner dieser Autoren mich und mein "Männlein"

Denn jedes Mal, wenn ich versuche mich in Meditation zu begeben ist da dieses kleine Männlein, welches in immer penetranter werdender Weise mit dem ausgestreckten Zeigefinger auf meine Schulter hämmert (kennt jemand Sheldon von "The Big Bang Theory", wenn er an eine Tür klopft? ... So in etwa fühlt sich mein Männlein an ... ich sollte es Sheldon nennen), bis ich völlig entnervt aufgebe und mich ihm widme.

Und schon ist es mit der Entspannung dahin und ich befinde mich meilenweit von dem Zustand der Trägheit entfernt.

Um aber auf ein Level völliger Entspannung und Trägheit zu gelangen, musste ich mir etwas einfallen lassen, um meinen Gedanken einen Maulkorb zu verpassen und dem Männlein die Arme auf dem Rücken festzubinden.

Also kam ich auf eine Idee, die vermutlich ihresgleichen sucht.

Wenn ich also mit der Meditation beginne, lege ich mich hin. Ja, ich weiß, das gehört so garnicht in die klassische Meditation ... aber was ist bei mir schon klassisch? Mir ist es einfach zu anstrengend, mich bei der Meditation zu setzen, auch wenn es dann vielleicht mit dem Erden besser klappt. Liegend erreiche ich schneller eine gewisse Trägheit, die meine Meditation unterstützt. Wobei ich auch nicht kerzengerade auf dem Rücken liege, sondern gerade so, wie es sich gut anfühlt und mir in den "Kram" passt. Frau ist ja eigen *zwinker* ...

Und wenn ich dann da so liege, schließe ich die Augen und beginne mit der Meditation ... ich verfolge meinen Atem und kaum, dass ich ein, zwei Atemzüge gemacht habe, spüre ich das Männlein. Um ihm aber keine Chance zu geben, verfolge ich meinen Atem mit den Worten "Ein" und "Aus".

Nicht gerade kreativ, aber hilfreich, um das Männlein am nervtötenden Hämmern zu hindern.

Nun dauert es nicht lange und ich bin so entspannt, dass ich mein Ziel erreicht habe und jedem Pullover auf der Wäscheleine Konkurrenz machen würde.

Also an alle Meditationsgeplagten da draußen. Wenn es mal nicht so klappt, wie es die Bücher versprechen, nehmt euch einen Ersatzinhalt, konzentriert euch beim Atmen darauf und schon dürfte es funktionieren.

Jedenfalls, wenn man so seltsam daher kommt, wie ich.

Meditative Grüße
Sjel

Weihrauch

Dienstag, 25. September 2012

Manche Menschen weihen bestimmte Gegenstände, wie Ketten, Armbänder, Ringe usw., um ihnen Kräfte zu verleihen, die ihrem Träger im Alltag "helfen" oder ihn beschützen sollen. Andere wiederum geben diesen Dingen gute Wünsche mit auf den Weg, wenn der Gegenstand für eine andere Person, einen lieben Menschen, gedacht ist.

Um diesem Gegenstand nun die Wünsche oder Kräfte zu verleihen, kann man bestimmte Räucherungen durchführen.

Dazu nehmen wir unsere Räucherschale mit Sand, Räucherkohle und die entsprechenden Pflanzen zur Hand.

Ich möchte dabei nicht großartig auf den Räuchervorgang ansich eingehen, sondern eher auf das, was bei diesen Weihungen passiert.



Wenn die Räucherkohle glimmt, beginne ich gern mit Lavendel. Er reinigt die Luft, die Gedanken und stimmt auf den Räuchervorgang ein.

Nun kann man den zu weihenden Gegenstand über den Rauch halten und ihn darin drehen, damit auch er gereinigt wird.

Jetzt beginnen wir mit der ersten "Fuhre" Pflanzen. Diese wählt man anhand ihrer Eigenschaften und gibt dem Gegenstand die erste Weihe.

Als nächstes schreiben wir alles auf, was wir dem Gegenstand mitgeben möchten, welche Eigenschaften er erhalten und bei dem Träger fördern soll. Dazu verwenden wir nur einzelne Begriffe und schreiben jeden Begriff in eine eigene Zeile.

Dabei kann man den Gegenstand auf einen Kristall legen, der die Eigenschaften unterstützen soll.

Hat man alles aufgeschrieben, reißt man das Blatt so auseinander, dass jede Eigenschaft ein eigener Zettel ist.

Nun verbrennen wir nach und nach die Eigenschaften und halten jedes Mal den Gegenstand über den entstehenden Rauch. Allerdings ist es mit dem einfachen "Darüberhalten" nicht getan. Während wir den Gegenstand im Rauch drehen, geben wir der Eigenschaft gedanklich eine Form. Wir "erzählen" dem Gegenstand gedanklich, was wir uns unter der Eigenschaft vorstellen und warum wir gerade diese Eigenschaft gewählt haben.

Zusätzlich kann man zwischen jeder Eigenschaft ein bisschen Lavendel verbrennen, um den Vorgang zu unterstützen.

Haben wir alle Eigenschaften verbrannt und den Gegenstand geweiht, legen wir ihn dem Träger an und bedanken uns mit einer kleinen Opferräucherung bei Mutter Erde. Wir bedanken uns für ihren Beistand und dass sie die Eigenschaften auf den Gegenstand übergehen lässt.

Wichtig bei der gesamten Räucherung ist, dass wir Zeit und Ruhe haben und für die Räucherung bereit sind. Sind wir in Hektik oder Stress und machen die Räucherung zwischen Tür und Angel, können wir uns in keinster Weise auf das einlassen, was wir eigentlich bezwecken.

Liebe Grüße
Sjel

Mabon 2012

Montag, 24. September 2012

Jedes Jahr hat Mabon eine andere Bedeutung für mich. Jedes Jahr begehe ich es anders, denn jedes Jahr sieht es in meinem Inneren anders aus.

Dieses Jahr war Mabon geprägt von innerer Einkehr, der Auseinandersetzung mit dem Hier und Jetzt und dem "Rückzug" in die Gedankenwelt.



Aber nicht nur das war mein diesjähriges Mabon.

Nein, ich beging es mit der Dekoration unserer Wohnung, einem kleinen Herbstspaziergang und am Ende des Tages gab es herbstliche Leckereien. Dazu ein kleines Mabonfeuer.

Liebe Grüße
Seelenwanderin Sjel

Herzlich willkommen

Wer ist die Seelenwanderin?

Ein Mensch wie jeder andere auch ... mit Wünschen, Träumen, Idealen und Wertvorstellungen

Im Zeitalter der Hektik, des Stress' und dem dauernden Drang besser zu sein, als alle anderen.

Dennoch unterscheidet die Seelenwanderin sich von anderen Menschen.

Sie lebt nach den Werten der Vergangenheit, der Mythologie der Kelten sowie im Einklang mit der Natur und dem Jahreskreis.

Sie ist keine Hexe, Wicca, Druidin oder dergleichen.

Sondern ein Mensch, der genau hinhört, hinschaut, die Natur als Ruheoase betrachtet und die daraus entstehenden Gaben dankend annimmt, verarbeitet und neue Kraft daraus schöpft.

Schaut mit mir hinter die Fassade, erlebt das Jahr in Anlehnung an die Feste der Ahnen und erlebt die Natur aus einem anderen Blickwinkel.

Aber was bedeutet der Name Sjel Manen? "Sjel" ist Norwegisch und bedeutet "Seele", denn so beschrieb mich einst meine beste Freundin in einem Wort. 
"Manen" ist ebenfalls Norwegisch und bedeutet Mond. Für mich hat der Mond eine besondere Bedeutung, denn er verinnerlicht so viele Attribute in sich, wie auch der Jahreskreis sowie das Leben und das Sein sie bieten. Der Mond bedeutet für mich Leben, Licht, Erneuerung, Wandel, Kraft, Mystik, Weisheit und auch Begleitung. 

Seid nun aber herzlich eingeladen, meinem Blog zu folgen.

Eure
Seelenwanderin