Rückblick 2013

Freitag, 27. Dezember 2013

Das Jahr neigt sich langsam dem Ende und ich bin so froh wie noch nie darüber ...

Denn wenn man mich fragt, wie mein 2013 war, sage ich ganz klar ... besch ...
Obwohl die 13 bisher immer meine Glückszahl war, sehe ich das in Bezug auf das vergangene Jahr mehr als anders.

Das Jahr fing schon äußerst holprig an, als ich im Februar schwer krank wurde und fast starb. Nur mit jede Menge Glück und der Hilfe der Götter gelang es mir, wieder gesund zu werden. Dennoch trage ich noch immer diverse Nebenwirkungen mit mir herum und bis ich letztlich wieder (völlig) gesund war, vergingen Monate, ich verlor meinen Job, es veränderte sich vieles durch die Erkrankung und ich stand erst einmal ratlos da.

Im Juni änderte sich dann aber alles und ich fand wieder Arbeit. Augenscheinlich ein voller Erfolg doch kristallisierte sich bald heraus, dass der so vielversprechende Job reichlich Hintertürchen enthielt, die mich alles andere als glücklich machen. Darüber hinaus mussten meine Familie und insbesondere mein Mann oft auf mich verzichten, Dinge allein erledigen und alles in die Hand nehmen, was ich bisher getan hatte, weil der Job mich zeitmäßig völlig auffrisst. Dadurch bleibt mir wenig Zeit für mich und auch wenig Zeit für ein "uns", denn wenn ich abends nach Hause komme, koche ich noch schnell etwas, oder besser gesagt, ich bereite schnell etwas Essbares zu und bin froh, wenn ich dann die Füße hochlegen und mich ausruhen kann. Nicht nur, dass ich oft zu müde bin, noch etwas zu tun, nein, der Tag ist auch gelaufen, wenn ich erst am Abend nach Hause komme. Zumal unsere Ernährung schwer den Bach runter gegangen ist, seit ich diese Arbeit habe. Da bleibt keine Zeit, richtig zu kochen, weil ich einfach nur Hunger habe und schnell etwas essen möchte, wenn ich nach Hause komme. Die Wochenenden sind dann auch viel zu kurz, um unsere Freunde und Verwandten vollständig abzudecken, die nicht alle in unserer unmittelbaren Nähe wohnen. Besonders aber betrübt es mich in Hinsicht auf meinen kleinen Neffen, dessen Patin ich bin und der gerade mal 21 Monate alt ist. Doch bekomme ich von ihm nicht viel mit. Lediglich an Familienfesten schaffe ich es, mich ein paar Stunden mit ihm zu beschäftigen und ihm zu zeigen, dass es mich gibt und ich zu seiner Familie gehöre. Dabei hatte ich mir bei seiner Geburt alles so schön ausgemalt. Die Tante, die viel Zeit für ihn hat, mit ihm auf den Spielplatz gehen und ihm die Wunder der Natur zeigen kann. Die präsent ist, wenn er mich braucht, die ihm Geschichten vorliest, ihn mitnimmt um Abenteuer zu erleben, ihn vom Kindergarten abholt usw.

Aber dem Ganzen nicht genug, wandte sich meine beste Freundin von mir ab. Wegen blöder Missverständnisse, gesät durch andere Personen. Doch startete sie über die Weihnachtsfeiertage einen erneuten Anlauf und so werden wir im neuen Jahr versuchen, die Freundschaft wieder zu kitten und diesmal niemand dazwischen funken zu lassen.

Dennoch frage ich mich manchmal auch, ob ich evtl. ein wenig undankbar bin. Ich habe überlebt, wo andere gestorben wären ... Ich habe schnell wieder Arbeit gefunden, wo andere jahrelang auf der Suche gewesen wären ... Ich habe Arbeit, bei der ich recht gut verdiene, wo andere für den selben Job nur einen Bruchteil von meinem Gehalt verdienen ... Ich durfte einen tollen Urlaub in Schottland erleben, den andere sich vielleicht nicht einmal leisten können ... Ich habe eine Familie, die mir zum großen Teil den Rücken stärkt und in der Zeit meiner Erkrankung immer für mich da und an meiner Seite war, wo andere allein gewesen wären ... Ich habe Freunde, auf die ich mich verlassen kann, wo andere ebenfalls alleine sind ... und last not least habe ich einen süßen kleinen Neffen, der mich immer wieder mit einem frechen Grinsen empfängt und mir beim Abschied ein Küsschen gibt, um mir zu zeigen, dass er versteht, wer ich bin und mich lieb hat, auch wenn ich nicht oft für ihn da sein kann.

2014 empfange ich mit gemischten Gefühlen ... mit optimistischer Freude, dass alles besser wird, sich etwas verändert und mein Leben wieder runder läuft ... aber auch mit Angst, dass sich nichts verändert, alles so bleibt, wie es ist und ich irgendwann wirklich allein da stehe, weil ich eigentlich nie da bin ...

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Julzeit

Sonntag, 24. November 2013

Sie rückt immer näher ... die Zeit um Jul ... die Zeit der Ruhe, der Familie, der Kälte aber auch der Wärme und die Zeit der Besinnlichkeit.

Ich liebe Jul und spüre es in jeder Faser meines Körpers. Draußen wird es merklich kälter, die Luft wird klarer und alles scheint ein wenig langsamer zu laufen. Nicht nur die Zeit, sondern auch die Menschen ansich. In ihrem Wesen, ihrem Tun und ihrem Denken.

Jeder scheint friedlicher (oder das krasse Gegenteil) und es ist stellenweise einfacher, mit den Menschen auszukommen oder zu kommunizieren.

Heute habe ich daher meine Wohnung dekoriert. Mit viel Licht, Wärme und behaglicher Deko.

Auch ein neuer "Adventskranz" ist bei uns eingezogen, denn irgendwie gehört er dazu.

Darüber hinaus bin ich schon in der Planung für kleine, natürlich selbstgemachte, Julgeschenke, mit denen ich meine Familie erfreuen möchte.

Und auch werde ich in den nächsten Wochen ein paar neue Räuchermischungen testen, die ich extra für Jul zusammen gemischt habe.

Ach, was freue ich mich ... auf diese besinnliche Zeit ...

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Happy Halloween oder gesegnetes Samhain?

Freitag, 1. November 2013



Gestern Morgen, als ich zur Arbeit fuhr, hörte ich den Moderator meines Lieblingssenders über seine Erlebnisse bezüglich Halloween sprechen.

Dabei erzählte er, dass er beim Zug um die Häuser bei einer Dame geklingelt hatte, die ihm daraufhin sagte, sie feiere "diesen amerikanischen Quatsch" nicht, sie feiere den Reformationstag. Schließlich lebe sie in Deutschland, nicht in Amerika.

Diese Aussage stimmte mich nachdenklich, denn ich hörte sie in den letzten Tagen oft. Egal ob von Kollegen, meiner Verwandtschaft (gerade meine Großeltern) oder von anderen Menschen.

Und auch gestern Abend, als mein Mann und ich zu unserer Feier aufbrachen, kam das Thema zur Sprache.

Denn ich finde, die Leute haben Recht!

Viele Menschen in Deutschland feiern Halloween, ohne überhaupt zu wissen, warum sie es feiern und woher dieses Fest eigentlich stammt. Und wenn es von Einrichtungen wie Kindergärten gefeiert wird, machen sich die Erzieher nicht einmal die Mühe den Kindern zu erklären, worum es bei diesem Fest geht. 

Also warum feiern wir Deutschen dieses Fest überhaupt? Weil es aus Amerika kommt und damit persé cool ist? Oder weil den Deutschen "unsere" Feiertage zu langweilig sind und sie lieber mehr TamTam wollen?

Ich persönlich finde das Theater um Halloween schon ziemlich abstrus.
Besonders ... und ich möchte betonen, dass die jetzt folgende Aussage in keinster Weise rassistisch gemeint ist ... wenn an unserer Tür eine ganze Schar Türkenkinder klingelt und nach Süßigkeiten verlangt.
Bitte wie ist die Religion der Türken mit Halloween vereinbar, wenn sie nicht gerade erzkatholisch sind? 

Jedenfalls kamen mein Mann und ich gestern darüber überein, dass zwar auch Samhain nicht direkt in "unsere" Geschichte gehört (es sei denn, wir waren in einem anderen Leben Kelten), wir uns aber damit identifizieren können, weil wir sicher sind, dass auch unsere Ahnen früher so gefeiert haben. 

Wie denkt ihr darüber?

Liebe Grüße
Sjel

Samhain 2013

Mittwoch, 30. Oktober 2013



So, die Wohnung ist geputzt, der Kuchen fertig und wenn mein Mann und ich morgen Abend zu unserer ganz persönlichen Samhain-Feier aufbrechen, haben es unsere Ahnen schön und können es sich so richtig gut bei uns gehen lassen.

Zudem werden morgen Abend Kerzen zur Begrüßung unserer Ahnen brennen, damit sie auch den Weg nach Hause finden.

Liebe Grüße und euch allen ein gesegnetes Samhain
Sjel


Die Zeit des Umbruchs

Samstag, 19. Oktober 2013



Kennt ihr das? Das sich plötzlich alles verändert und ihr genau wisst, dass nun etwas im Umbruch ist, sich euer Leben ändert oder ihr es ändern wollt, bzw. müsst um glücklich zu sein oder voran zu kommen?

Laut Duden bedeutet Umbruch folgendes:

"Umbruch bedeutet eine Veränderung, die grundlegend und folgenreich ist"

Aber auch dies finden wir als Definition:

"Änderung, [Er]neuerung, Neugestaltung, 
Neuordnung, Neuschöpfung, Reform, Umbildung, Umgestaltung, Umschwung, Umwandlung, Veränderung, Wandel, Wende (bildungssprachlich)"


Ich stecke derzeit in einem solchen Umbruch und spüre seit Wochen, dass etwas nicht so läuft, wie es sollte und sich etwas verändert. 

Mein ganzer Körper, meine Orakel, meine Träume ... alles schreit nach Änderung, sagt mir, dass etwas passiert, dass Altes geht oder gehen muss und Neues kommt, bzw. kommen muss, damit ich voran komme, glücklicher bin als bisher.

Aber woher weiß man, wie man etwas ändern kann ohne zu viel Risiko einzugehen und eine gewisse Sicherheit auf Erfolg zu haben?

Woher weiß man, dass das Neue richtig und nicht nur ein Übergang ist?

Woher weiß man, wann man endlich angekommen ist?

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Mabon in Schottland

Sonntag, 13. Oktober 2013



Ach, es war großartig ...

Der Tag war stürmisch, die bunten Blätter wirbelten umher und es war richtig herbstlich.

Also wanderten wir zu einem wunderbaren Steinkreis, ließen ihn auf uns wirken, "badeten" in seiner Energie und ich dankte den Göttern für alles, was sie in diesem Jahr für mich getan, mir ermöglicht haben. Ich dankte für die Ernte aller guten Dinge im vergangenen Jahr und bat um dein Beistand, schwierige Dinge zu lösen und klarer zu sehen, da in nächster Zeit ein paar wichtige Entscheidungen anstehen.

Der Steinkreis ansich liegt mitten im Wald. Versteckt und von Touristen kaum gekannt. Aber wir hatten das unsagbare Glück, dass unsere Freunde den Steinkreis kennen und uns den Weg schilderten. Und so wanderten wir durch den Wald ... nicht sicher, ob wir richtig waren, denn es war nirgendwo ein Steinkreis zu sehen.

Doch dann, völlig unerwartet und zwischen Bäumen vergraben, lag er vor uns.

Gut erhalten und wirklich besonders durch den quer liegenden Stein, wie es in diesem Teil der Highlands, um genauer zu sein in "Aberdeenshire" üblich war/ ist. Der quer liegende Stein nennt sich "Recumbent" und niemand weiß, warum es sie nur in "Aberdeenshire" gibt.

Aber wir waren nicht die Einzigen, die an diesem Tag dort Mabon "feierten", denn als wir den Steinkreis erreichten, leuchteten uns wunderbare Sonnenblumen in kräftigstem Gelb und ein paar durch und durch rote Äpfel entgegen.

Aber auch eine kleine Feuerstelle, deren Inhalt noch frisch aussah, deutete darauf hin, dass jemand erst vor kurzer Zeit dort gefeiert und die Energie des Steinkreises "genutzt" hatte.



Ich musste schmunzeln, denn besser hätte dieses Mabon schon jetzt nicht sein können. 

Leider waren die Spender dieser Gaben nicht mehr zugegen ... ich hätte mich gerne mit ihnen ausgetauscht.

Es fiel mir sehr schwer, mich von diesem Steinkreis loszureißen, denn es war einfach unglaublich. Unglaublich schön, unglaublich sehenswert, unglaublich anders und unglaublich spirituell.

Aber es wurde noch besser, denn am Abend gingen wir gemütlich mit unseren Freunden essen, plauderten, lachten, hatten Spaß und nun kann ich auf ein einzigartiges Mabon zurückblicken, welches ich wohl nie vergessen werde.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Besonderes Mabon

Sonntag, 15. September 2013



Mabon ist nicht mehr fern und ich bin schon sehr aufgeregt, weil wir es in diesem Jahr ganz anders feiern werden, als sonst.

Denn in diesem Jahr sind wir über Mabon in Schottland. Bei unseren guten Freunden und es wird mit Sicherheit etwas Besonderes.

Wie wir es letztlich feiern werden, vermag ich noch nicht zu sagen, aber ich möchte auf jeden Fall in dieser Zeit zum Steinkreis in der Nähe unseres Cottages.

Zudem möchte ich ganz viel vom herbstlichen Schottland aufnehmen, regelrecht in mich aufsaugen und die Natur in dieser Zeit erleben. Sehen, wie sie sich verändert, was sie mit sich bringt ...

Und vielleicht wird es auch die ein oder andere Feier der Schotten geben, die dem Jahreskreis mit Sicherheit verbundener sind als wir ...

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Wochenend - Rückblick

Sonntag, 25. August 2013

[Wetter] Regen und dicke graue Wolken ... es riecht nach Herbst

[Gemacht] das Gästezimmer für kommendes Wochenende vorbereitet, gekocht, geputzt, gelesen, orakelt und bei meinen Eltern Pflaumenkuchen gegessen.

[Gehört] den neuesten Klatsch aus dem Ort.

[Gelesen] viele Blogs

[Getrunken] Tee, Bananenmilch, Erdbeermilch, Sprudel.

[Gegessen] Putenröllchen mit Gorgonzola-Spinat-Füllung, Spinat und Brot und Pflaumenkuchen bei meinen Eltern

[Gedacht] Es ist mal wieder Zeit für Veränderungen und mehr Spiritualität!

[Gelacht] über einen süßen Film im Fernsehen.

[Gefreut] über das Wiederfinden eines verschollen geglaubten Gegenstandes.

[Geärgert] über die wenige Zeit.

[Gelernt] wer ich bin und wohin ich will

[Gekauft] ein Buch

[Spirituelles] Ich habe die Runen befragt

[Und sonst so?] Mir fehlt gerade die Lust zu allem

[Ausblick auf die nächste Woche] Ab morgen wieder arbeiten, zusätzlich morgen Abend Teamgespräch und am Wochenende meine Geburtstagsfete mit vielen lieben Leuten.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Helferlein

Heute möchte ich euch meine neuen Helferlein vorstellen ...

Dazu sei gesagt, dass eine gute Freundin Töpferin von Beruf ist und mich immer wieder mit tollen Dingen, für mein Leben im Jahreskreis, erfreut.

Dieses Mal war es eine wunderbare neue Räucherschale mit dem Futhark drauf.


Passend dazu hatte sie mir einen Kelch für meine Rituale gemacht, doch überlebte er den Transport zu mir nicht, so dass sie nun einen neuen herstellt.

Zudem habe ich heute ein wenig mit meinen Runen gearbeitet und meiner Spiritualität freien Lauf gelassen, denn es war bitter nötig.

Allerdings habe ich es noch nicht geschafft, meinen merkwürdigen Traum von heute Nacht zu entschlüsseln.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Das Leben

Samstag, 24. August 2013

Das Leben ist ein ständiges Auf und Ab und jeder von uns versucht seinem Weg zu folgen. So gut es nur eben geht, so erfolgreich und glücklich wie möglich, ohne dabei sein eigenes Ich zu vergessen und seinen geplanten Weg aus den Augen zu verlieren. Immer den eigenen Werten folgend.

Mal ist der Weg steinig, schmal und unwegsam, mal ist er eben, breit und gerade. Was wir letztlich aus unserem Weg machen, obliegt uns allein, unserem Charakter und den Gegebenheiten um uns herum.

Mal streifen anderen Menschen den Weg, gehen ein Stück mit uns, verlassen uns dann wieder und hinterlassen entweder ein Lächeln in unserem Gesicht oder einen fahlen Geschmack auf der Zunge.

Egal wie sich unser Weg, unser Leben auch entwickelt ... Es passiert nichts ohne Grund ... auch wenn wir oft nicht direkt erkennen, wo dieser Grund liegt, warum gerade dieses Ereignis in unser Leben eingebrochen ist und alles aufgewirbelt hat.

Rückblickend auf die letzten Monate, war es eher holprig in meinem Leben. Wertgeschätzte Menschen änderten plötzlich ihr Gesicht und ich erkannte sie kaum wieder. Wir verließen einander, doch war und ist keiner von uns mit dieser Situation zufrieden.
Dann aber sind da wieder andere Menschen, wie mein Mann und ein befreundetes Pärchen. Die den Schleier des Unverständnisses lüften und den Weg klarer machen konnten, warum der wertgeschätzte Mensch auf längere Sicht nur weiteren Ärger verursacht hätte. Warum die Änderung seines Gesichtes eigentlich vorprogrammiert war und der Grund der Geschehnisse auf schmerzliche Art und Weise erfahren werden musste.

Dennoch hörte der holprige Pfad plötzlich auf, der Weg wurde gerader und eben und es zeichnete sich ab, dass nun lang gehegte Träume in Erfüllung gehen würden.

So negativ sich das neue Jahr auch zeigte und so wenig ich verstand, warum gerade mir das passieren musste, so kenne ich heute den Grund, weiß, warum alles genau so passieren musste und dass es auf eine andere Art und Weise nicht gegangen wäre.

Ich danke den Göttern für alles, was sie mir in den letzten Monaten gaben und beibrachten. Meine Sicht der Dinge ist nun viel klarer.

Darüber hinaus fühle ich mich derzeit sehr spirituell. Ich spüre den Herbst, spüre die Veränderung, die er in meinem Körper verursacht und das, was er mit mir, meinen Gedanken und meinen Wünschen macht.

Ich habe seit einigen Tagen den Drang, mich gestalterisch, auf bastlerische Art und Weise auszudrücken, wie es jedes Jahr im Herbst der Fall ist. Etwas mit meinem Händen zu schaffen. Aber auch mich zu verändern, meine Umwelt so zu gestalten, wie sie gerade für mich passt. Auszubrechen und das zu tun, wonach mir gerade ist. Ohne jemand fragen zu müssen, mich in die Natur zurück zu ziehen und einen klaren Kopf zu bekommen, meine Reise ins Ich fortzuführen und am Ende Ergebnisse zu erzielen, mit denen ich zufrieden sein kann. Weiser zu werden und den Weg zu finden.

Ich bin sehr gespannt, wohin mich die nächsten Wochen und Monate tragen werden. Was so alles passiert und ob meine momentane Spiritualität ein Ziel findet.

Ich wünsche euch allen ein wunderbares Restwochenende.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Lang lang ists her

Samstag, 18. Mai 2013

Lange habe ich hier nichts geschrieben, denn es passierte so viel, dass ich nicht dazu kam, meinen Blog zu pflegen.

Anfang des Jahres lernte ich die Götter kennen als ich schwer krank wurde und alles heil überstand, weil sie ihre Hand über mich hielten. Es gab Auf's und Ab's und schließlich weitere Wendungen, die langsam aber sicher wachsen.

Mein Leben verändert sich gerade massiv und auch wenn ich noch ein wenig Angst habe, weiß ich sicher, dass alles gut werden wird und ich langsam ankomme.

Auch die Runen halfen mir in den letzten Monaten ein wenig klarer zu sehen und in die richtige Richtung zu gehen. Besonders auch in Hinblick auf einige Menschen in meinem Leben. Eine zeitlang geht man gemeinsame Wege, trottet gemächlich neben ein ander her, blickt in die selbe Richtung, hat die gleichen Pläne. Und irgendwann biegt einer ab, hat plötzlich andere Vorstellungen und man fragt sich, wie so etwas passieren konnte. Fragt sich, warum der Gegenüber nicht versteht, warum man etwas tut und wo die Beweggründe liegen.

Aber so ist es im Leben und so feiert sich der Jahreskreis mit einem ganz anderen Bewusstsein.

Liebe Grüße

Eure
Sjel