Rückblick 2014

Dienstag, 30. Dezember 2014

Das Jahr neigt sich dem Ende und bevor wir morgen zu guten Freunden reisen, um mit ihnen das alte Jahr zu verabschieden und das neue Jahr willkommen zu heißen, möchte ich Rückschau halten und auf ein erfolgreiches Jahr 2014 zurückblicken.

2014 war ein Jahr voller Veränderungen, die durchweg positiv waren, mich voran brachten und reifer werden ließen. Sollte ich das Topthema von 2014 benennen, so wäre es ganz klar der Job. Aber auch andere Dinge passierten 2014 ...

* wir lernten neue Menschen kennen, freundeten uns mit ihnen an und verabschiedeten jahrelange Weggefährten
* ich veränderte mich jobtechnisch und bin dort sehr zufrieden
* ich habe viel gelernt, mich fortgebildet und mache damit im neuen Jahr weiter
* ich habe neue Ernährungsformen probiert und das Beste für mich daraus gezogen
* gesundheitlich gab es Höhen und Tiefen, doch sind auch die Tiefen, welche noch aus der OP im letzten Jahr resultierten, überstanden
* spirituell habe ich mich weiter entwickelt, viel dazu gelernt, Gleichgesinnte gefunden, mit denen ich tolle Jahreskreisfeste und Rituale feiern durfte und damit ein Fundament geschaffen, auf welchem ich im neuen Jahr aufbauen kann und werde
* bisher durfte ich unglaublich schöne und magische Rauhnächte verleben, die auch im neuen Jahr gern so weitergehen dürfen
* ich lernte neue Orakel kennen, bin aber doch wieder zu meinen geliebten Runen zurück gekehrt. 

Nachdem 2013 ein katastrophales Jahr war, war 2014 eines der besten Jahre seit Langem, worüber ich sehr glücklich bin.

Morgen nun, werde ich dieses gute Jahr gebührend verabschieden und voller Optimismus in 2015 starten.

Ich wünsche all meinen Lesern und ihren Familien einen guten Start ins neue Jahr sowie Glück, Gesundheit, Zufriedenheit und Erfolg für 2015.

Feiert schön und lasst es euch gut gehen.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Walking in a winter wonderland

Sonntag, 28. Dezember 2014

So könnte heute das Thema unseres Ausfluges gewesen sein, denn nachdem es heute Nacht wie verrückt bei uns geschneit hat, war die Idee, einen Spaziergang im Wald zu machen, natürlich nicht fern.

Und so starteten wir in einen herrlichen Nachmittag.

Die Sonne lachte von einem strahlend blauen Himmel, als gäbe es kein Morgen, während wir gemächlich durch den Schnee stapften. Kein Laut war zu hören, nur das Knirschen des frischen Schnees unter unseren Wanderstiefeln. Dazu immer mal wieder das dumpfe Poltern, wenn der Schnee von den Bäumen fällt und zwischen den darunter liegenden Ästen oder Sträuchern landet. 

Meine Lunge füllte sich mit der eiskalten Luft, mein Atem malte kleine Wölkchen in den Himmel und um mich herum lag eine Natur voller Magie. Ja, es ging mir gut und eine wunderbare Zufriedenheit breitete sich in mir aus. 

Und während wir so gingen, tauchten plötzlich Waldgeister vor uns auf ...



Sie ließen sich bereitwillig fotografieren und lachten mit uns um die Wette. 

Nachdem uns die vier dann einen schönen Tag gewünscht hatten, gingen wir weiter und kamen an wunderbar sonnigen Ecken vorbei ...



Aber auch an Bäumen, die trotz des Wetters an ihren Blättern hängen 



oder schwer unter der Last des Schnees zu ächzen scheinen ...



Für unsere Gegend ist solch eine Schneepracht eher selten und umso schöner ist es dann natürlich, wenn man einen Winterwald erleben und ihn in seiner vollen Schönheit in Herz und Seele aufnehmen kann.

Irgendwann ließ ich mich ein wenig zurück fallen, während mein Mann und meine Eltern gemächlich voraus gingen. Denn inzwischen waren wir an einem Teil des Waldes angekommen, in welchen sich kaum ein Spaziergänger verirrt. Meine Mutter ist im Dorf, unterhalb des Waldes, geboren sowie aufgewachsen und kennt den Wald wie ihre Westentasche. Sie führt uns über Wege, die kaum jemand benutzt, denn die meisten Spaziergänger drehen vorher um oder wählen den befestigten Weg zurück ins Dorf.

Und so wird es immer stiller um uns herum. Es ist nichts mehr zu hören. Lediglich meine Schritte im Schnee und mein Atem. Aber auch habe ich das Gefühl, begleitet zu werden, denn solange ich mich bewege, höre ich hinter mir dumpfe Schritte. Nicht beängstigend, sondern beruhigend und beschützend. Wie von einem Waldgeist, der mich ein Stück begleitet und schaut, wohin mich meine Schritte führen.

Ich lausche dem Wald, der trotz des Schness zu leben scheint, höre in mich hinein und entdecke verwunschene Ecken. 

Da tauchen plötzlich wie Gold und Silber glitzernde Stellen vor mir auf ...

 

 
 
aber auch Astwerk, in welchem durchaus Feen oder andere Elementargeister leben könnten ...


 


Ich fühle mich pudelwohl und erst als wir langsam das Ende des Waldes erreichen, schließe ich wieder zu meiner Familie auf. Sie scherzen, plaudern (recht lautstark, wie es mir in diesem Moment vorkommt) und ich frage mich, ob sie die Schönheit um sich herum überhaupt wahrgenommen haben.

Ob sie es letztlich haben oder nicht, wissen nur sie. Ich habe es auf jeden Fall und bin sehr glücklich darüber.

Winterliche Grüße

Eure
Sjel

Jul 2014

Dienstag, 23. Dezember 2014

Ich weiß, bei meinem letzten Post sagte ich, dass ich den PC für die nächsten Tage ausschalten würde, aber ich muss euch doch noch schnell von meinem Jul-Erlebnis berichten ;0)

Geweckt wurde ich am Morgen des Julfestes von rappelnden Dachpfannen und tosendem Sturm, welcher an den Fensterläden zerrte, die letzten Blätter der Nachbarn durch die Lüfte wirbelte und den Regen über die Straße peitschte. Mein erster Gedanke, dass die Wilde Jagd wohl schon ihr Unwesen treibt.

Aber trüben konnte sie meine gute Laune nicht, denn wir waren zum Julfest bei unseren Wicca-Freunden eingeladen.

Und so ging es um 15:30 Uhr mit selbst gebackenen Plätzchen, Tee, ganz viel gemütlicher Wärme und Kerzen bei unseren Freunden los. Wir saßen beisammen, plauderten, lachten, spannen die ersten Pläne für 2015 und freuten uns zusammen zu sein. 

Gegen 18 Uhr verkündete der Hausherr, dass es in einer Stunde Essen gäbe und bat uns darum, unser Ritual zu vollziehen, damit wir danach in aller Ruhe bescheren und essen könnten. Also gingen wir Frauen in den Keller, um die Männer vor dem unliebsamen Duft des Weihrauchs zu bewahren und vollzogen unser Ritual. Es war wieder sehr schön, doch merkte ich einmal mehr, dass sich meine Spiritualität nicht nur in eine einzige Schublade stecken lässt. Ich genieße es, die Jahreskreisfeste mit meinen Wicca-Freundinnen zu feiern, Rituale zu zelebrieren und auch bin ich sehr dankbar für alles, was ich bei den beiden lernen kann, doch merke ich auch, dass ich keine Wicca bin.

Nach unserem Ritual gingen wir zurück in die Wohnung, wo der Hausherr bereits ein feudales Mal auftischte. Zur Vorspeise gab es eine grandiose Markklößchensuppe, zum Hauptgang Filet in einer Riesling-Rahm-Sauce, dazu eine gigantische Salatplatte mit zwei verschiedenen Saucen und zum Nachtisch ein Joghurt-Frucht-Sorbet, welches aber kaum noch rein passte.

Bevor dann jedoch selbst gemachte Liköre angeboten wurden, ging es an die Bescherung, welche mich und meinen Mann sprachlos machte. Es war alles sehr emotional und obwohl wir die anderen erst seit dem Frühjahr kennen, wussten sie genau, was uns gefällt und so bekam mein Mann eine Flasche Whisky, einen Wikinger-Met und passend dazu ein kleines, total niedliches Trinkhorn aus Porzellan mit einem Thors-Hammer auf der Front. Ich dagegen bekam zwei Bücher (eines über Hausmittel aus Kräutern und eines zum Thema "Rituale im Jahreskreis"), eine Auswahl an Räuchermischungen, eine wunderschöne Kerze für meinen Ritualraum, ein kleines Holzgefäß, um meine Räuchermischungen auf dem Altar "in Szene zu setzen" und eine Altardecke. Wir waren so gerührt, dass mein Mann mit den Tränchen kämpfte und kaum Worte fand, während ich wie ein Honigkuchenpferd grinste und überhaupt nicht aufhören konnte mich zu freuen.

Und dann wurde so richtig gefeiert. Bis spät in die Nacht hinein, während die Wilde Jagd noch immer tobte, uns aber so garnichts anhaben konnte.

Aber nun mache ich den PC wirklich für die nächsten Tage aus und wünsche all meinen Lesern, die noch Weihnachten feiern, ein ruhiges, besinnliches und friedvolles Weihnachtsfest im Kreise ihrer Lieben. Lasst es euch gut gehen und genießt ein paar entspannte Tage.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Veganes Leben und wie es weiter ging

Sonntag, 21. Dezember 2014

Bevor ich gleich den PC für die nächsten Tage ausschalte, möchte ich euch noch kurz ein kleines Feedback zu meinem veganen Leben geben. 

Im August wagte ich das Experiment "Vegan for Fit" und wurde dabei mit diversen Widrigkeiten konfrontiert.

So verlief die erste vegane Woche recht gut, ich hatte jedoch damit zu kämpfen, mich von nicht-veganen Lebensmitteln fern zu halten und mir jedes Mal wieder klar zu machen, was ich essen "darf" und was nicht. An Tag 4 randalierte mein Körper ordentlich und ich bekam Migräne. An Tag 5 ging es dann schon wieder besser und auch hatte ich meinen inneren Schweinehund gut im Griff.

Darüber hinaus habe ich gemerkt, dass die veganen Gerichte lange satt machen, der Jieper auf Süßes und nicht-vegane Lebensmittel aber enorm durchdrückt, wenn ich nicht direkt etwas esse, sobald die Sättingungsphase nachlässt und ich Hunger bekomme.

Gesundheitlich habe ich schon nach den ersten 3 Tagen eine Verbesserung um 100% wahrgenommen und auch verbesserte sich von Tag zu Tag mein Hautbild. Netter Nebeneffekt, dass ich 1 kg abgenommen habe.

Mein Mann probierte tapfer mit, bestand aber irgendwann auf nicht-veganes Essen, weil ihm Vieles nicht schmeckte und auch ich kam geschmacklich sowie in anderer Hinsicht an meine Grenzen. Ich stellte fest, dass ich gegen Sojamilch, viele Sojaprodukte und auch gegen Mandel- und Nussmus allergisch bin.

Ich war wirklich enttäuscht, dass ich allergisch reagierte und wir uns nicht mit dem neuen Geschmack anfreunden konnten, denn so gut wie die erste Woche verlaufen war, hätte ich mir durchaus vorstellen können, durchzuhalten. Es war garnicht so schwierig, wie anfangs gedacht.

Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie schade ich es fand, dass weder der Schweinehund noch das Durchhaltevermögen für mein "Aufgeben" verantwortlich waren. Aber ich hatte Blut geleckt und wollte irgendwie weiter machen. Und so fand ich für uns den Kompromiss, dass ich morgens sojafrei, aber doch vegan frühstücke und wir jeden Montag zumindest fleischfrei leben. Gekommen bin ich auf den fleischfreien Montag durch eine Aktion von Paul McCartney, welcher ein passendes Kochbuch folgte. Es nennt sich "meat free monday" und enthält wirklich leckere, vegetarische Rezepte. Über 12 Wochen gibt es jeden Montag ein ausgewogenes Frühstück, Mittagessen sowie Abendessen und einen Snack. 

Und die Rezepte waren sogar so lecker, dass wir unseren fleischfreien Montag beibehalten haben und sich mein Mann auch an den anderen Tagen der Woche immer wieder ein Rezept aus dem Buch wünscht.

So kann es also gehen und ich bin inzwischen sehr zufrieden mit der Entwicklung.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Geschenke aus der Hexenküche - Gewürzzucker

Freitag, 19. Dezember 2014


Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit wird überall gebacken was das Zeug hält und auch wenn ich selbst nicht gerne backe, entkomme ich den Genüssen nur schwer, da man sie überall angeboten bekommt. Da stellt die Chefin einen hochvollen Teller mit selbstgebackenen Zimtwaffeln, Zimtsternen, Spritzgebäck, Schokokrossies oder Puffreisecken auf die Theke, der Nachbar bringt mal eben Selbstgebackenes vorbei, weil ich ja so ungern backe und mein Mann auch etwas von der Vorweihnachtszeit haben soll usw.

Und was liegt da näher, als Gewürzzucker im Glas zu verschenken, um sich für die reichlichen Leckereien zu bedanken?


Zutaten:

 250 g Zucker
20 g Vanillezucker
2 EL Kakaopulver
1 TL gemahlener Kardamom
je 1/4 TL gemahlener Zimt, gemahlene Muskatnuss, gemahlener Piment
1/2 TL gemahlene Nelke

Zubereitung:

Zucker und Vanillezucker mischen
Das Kakaopulver separat mit den Gewürzen mischen
Nun immer abwechselnd Zucker und Kakao-Gewürzmischung in ein verschließbares Glas (Marmeladenglas) füllen.
Das Glas zum Schluss noch beschriften und dekorieren


Ich wünsche euch nun viel Spaß beim Ausprobieren und Verschenken

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Gewinnspiel bei der Haselmaus

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Nicht nur, dass unsere liebe Miri inzwischen einen zweiten Blog mit dem Namen "Haselmaus" führt, sie hat auch ein tolles Gewinnspiel für uns.

https://www.die-haselmaus.de/2014/11/27/naturkalender-zu-gewinnen/#comment-21

Und zwar gibt es einen tollen Naturkalender für 2015 zu gewinnen. Alle Fotos, welche sich im Wandkalender befinden, wurden von Miri selbst geschossen und nun bietet sie einen Wandkalender sowie zwei Tischkalender als Gewinn an.

Wenn ihr also Lust habt, mitzumachen, schaut doch mal bei unserer Haselmaus vorbei.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Jul

Sonntag, 14. Dezember 2014

Es ist Winter geworden, Baum und Busch sind inzwischen kahl und während es draußen schneit oder der Frost kleine Eisblumen an die Fenster malt, verbringen Mensch und Haustier ihre Zeit am liebsten in der gut geheizten Stube. Familien rücken wieder enger zusammen, man trifft sich zu wärmenden Mahlzeiten, besucht gemeinsam Weihnachtsmärkte oder verbringt die Abende in der Stube, plaudernd bei Handarbeiten und einer Tasse Tee. Aber auch ist nun die Zeit für innere Einkehr, für die Rückschau auf das vergangene Jahr und dafür, Bilanz zu ziehen, um für das neue Jahr gewappnet zu sein.

Besonders in der Zeit um Jul gibt es viel Magisches sowie Besinnliches, denn auch die Rauhnächte stehen bevor.

Und so ist es am Julabend Zeit für ein paar Rituale.

So kannst du Jul-Brote backen, sie in einem Ritual weihen und an Menschen verschenken, die dir wichtig sind.

Feierst du mit Freunden oder der Familie, setzt euch schweigend in einen Kreis, löscht alle Lichter und lasst das vergangene Jahr Revue passieren. Überlegt euch, was ihr an Altem loslassen möchtet und euch für das neue Jahr wünscht. Entzündet nun eine große Kerze in der Mitte des Kreises, stellt eine feuerfeste Schale (Räucherschale) dazu und verbrennt nun Fäden oder Kräuter, die alles repräsentieren, was ihr hinter euch lassen möchtest.

Oder entzündet bei Anbruch der Dunkelheit ein Feuer im Freien, verbrennt darin Kiefernnadeln oder Rosmarin und nennt dabei alle Anliegen, die euch auf der Seele brennen und von der Sonne profitieren.

Aber auch ein Festmahl zu Ehren der Wiedergeburt des Lichtes wäre denkbar, bei welchem ein Feuer im Kamin oder mehrere große Kerzen im Zimmer brennen sollten. Lasst das Feuer nicht verlöschen und entzündet am nächsten Morgen alle Lichter des Hauses (auch sinnbildlich) damit. 

Vielleicht möchtest du aber auch die Rauhnächte vorbereiten und ein Eröffnungsritual feiern, dir überlegen, wie du die Rauhnächte gestalten wirst und die ersten Wünsche dazu aufschreiben?

Aber egal wie du Jul auch feierst, feiere es ohne Streit, in Besinnlichkeit, Ruhe und dem guten Gefühl, ein warmes Zuhause zu haben und mit vielen positiven Dingen gesegnet zu sein. Feiere mit dem Gedanken an den Wandel sowie der Möglichkeit zur Erneuerung.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Süße Sünde ohne Kalorien

Dienstag, 9. Dezember 2014

So etwas gibt es?

Ja, so etwas gibt es tatsächlich und als bekennender Schokoladenfan kenne ich solche Genüsse natürlich ;0)

Allerdings sei gleich vorweg gesagt, dass es sich hier um eine Schokoladensünde der etwas anderen Art handelt. Die von mir so geliebte Schokosünde ist nicht zum Essen, aber dennoch zum Wohlfühlen geeignet.

Und ich finde sie gerade jetzt, in der Zeit um Jul und den Rauhnächten, eine ganz tolle Sache. Sie wärmt, macht gute Laune und man kann sie ohne schlechtes Gewissen genießen. Man muss keine Angst um die eigene Figur haben und darf mach Herzenslust zulangen.

Es handelt sich nämlich um ein Schokoladenbad ... Mit ganz viel Pflege und dem hinreißenden Duft nach Schokolade. Und dazu braucht es nicht einmal viel, denn die benötigten Zutaten dürfte jeder im Schrank haben.


Aber nun genug der warmen Worte, hier ist das Rezept ...

Man verrühre 2 EL Milch mit 3 EL Kakaopulver zu einem Brei. Dann erhitzt man 2 Tassen Milch und rührt sie unter den Kakao-Brei. Nun das Gemisch ins Badewasser geben und entspannen.

Natürlich könnt ihr noch mit ätherischen Ölen oder Parfumölen nachhelfen und den Duft verändern und so euer eigenes Wohlfühl-Schokoladen-Bad kreieren.

Viel Spaß nun beim Baden und Dahinschmelzen.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Es schneit ...

Freitag, 5. Dezember 2014

... es schneit, kommt alle aus dem Haus ... die Welt, die Welt, sieht wie gepudert aus ... es schneit, es schneit, das müsst ihr einfach sehn ... kommt mit, kommt mit, wir wollen rodeln gehn ...

Kennt ihr es auch? Das Lied von Rolf Zuckowski? Von der CD "Winterkinder"?

Irgendwann, als ich noch ein Kind war, bekamen meine Schwester und ich die CD der "Winterkinder" von unseren Eltern geschenkt. Seitdem lief sie jedes Jahr zu Weihnachten, wenn wir am heiligen Abend den Baum schmückten. Als ich dann auszog bat ich meine Eltern um die CD und so halte ich diese kleine Tradition aufrecht. Denn noch immer läuft sie am heiligen Abend, wenn ich den Baum schmücke.

Und gestern kam mir das Lied wieder in den Sinn, als ich nach der Arbeit aus dem Gebäude kam und kleine, weiße Schneeflocken vom Himmel rieselten. Ganz heimlich, still und leise. Nur ganz wenig, aber es reichte ... denn da war es plötzlich ... dieses ganz besondere Gefühl, wenn es schneit. Wenn die Flocken im Licht der Weihnachtsbeleuchtung glitzern, umherwirbeln, ihren Tanz auf eine ruhige, nicht hörbare Melodie tanzen, die Menschen auf den Straßen umwirbeln und dich auffordern, mit ihnen gemeinsam ruhig zu werden. Innezuhalten und sich treiben zu lassen.

Wie es doch passte ... wie abgesprochen ... denn nachdem ich am Montag einen Tag frei hatte, bin ich seit Dienstag im totalen Ruhemodus angekommen. Nur noch 2 Wochen bis zu meinem lang ersehnten Urlaub, der auch der Erste in diesem Jahr sein wird. Und ich habe mir "viel" vorgenommen ... Ich werde faulenzen was das Zeug hält, lesen, Tee trinken und mich ganz den Rauhnächten hingeben. Einfach mal nichts tun und so richtig genießen. Die ruhige Zeit, die Wärme der geheizten Stube, die weihnachtlichen Leckereien und die Tatsache, dass die Menschen ruhiger werden und sich weit weniger schnell aus der Fassung bringen lassen.

Ich freue mich täglich mehr auf diese Zeit, plane, fahre runter und erlaube mir schon jetzt ein bissl langsamer zu machen und mich immer tiefer in die ruhige Zeit zu begeben. Jeden Abend brennen bei uns in der Wohnung viele Lichter. Egal ob Kerzen oder Lichterdeko. Nur keine Lampen und wir hocken mitten drin, schauen fern, lesen oder spielen Gesellschaftsspiele. Keiner von uns beiden hat Lust, sich großartig zu bewegen oder anzustrengen und wir streben nach dem, was der Schnee von ganz alleine schafft, wenn er sich auf die Landschaft legt, Geräusche schluckt und alles wie im Tiefschlaf erscheinen lässt.

Kennt ihr das auch? Wie verbringt ihr diese ruhige Zeit und spürt ihr sie überhaupt schon?   

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Welcome December

Montag, 1. Dezember 2014

Der November ist schon wieder Geschichte und während gerade der Dezember begonnen hat, geht es mit riesigen Schritten auf das Jahr 2015 zu ... 2015 ... klingt irgendwie riesig ... 

Und auch diesen Monat habe ich eine Karte aus dem "Orakel der Hexengeister" gezogen.

Dieses Mal begleitet mich "Banshee"


Sie ist ein Charakter, den sowohl die Schotten als auch die Iren kennen und aus der Mythologie geht hervor, dass die "Banshee" den Tod eines Familienmitgliedes ankündigt, wenn sie vor dem Haus der Familie sitzt und wehklagt. Darüber hinaus heißt es aber auch, dass die Banshee den Toten im neuen Reich willkommen heißt und eine eher tröstende Rolle einnimmt.

Auf der Karte wird sie als eigenartige, weißgesichtige Frau mit roten Augen dargestellt. Im unheimlichen Licht des Vollmondes steht sie auf entlaubten Ästen.

Gezogen besagt "Banshee" folgendes:

Die "Banshee" bringt schlechte Neuigkeiten, warnt vor einer Katastrophe oder macht Sie darauf aufmerksam, dass andere hinter ihrem Rücken gegen Sie arbeiten. Schützen Sie sich vor übler Nachrede und Verrat durch unehrliche Freunde oder Geliebte.

Ich gebe zu, dass ich anfangs ein wenig geschockt war, als ich diese Karte zog und es nicht wirklich hinnehmen wollte, diesen Monat von "Banshee" begleitet zu werden. Aber bei näherer Betrachtung passt sie schon ganz gut. Denn am vergangenen Wochenende haben sich Dinge ergeben, die mit Sicherheit noch diverse negativen Neuigkeiten nach sich ziehen werden.

Ich mache mich jetzt aber nicht verrückt, denn es passiert alles genau so, wie es passieren soll. Am Ende werde ich gestärkt daraus hervor gehen, denn auch die Kartenlegung meiner Wicca-Freundin sagte mir schon zur Jahresmitte, dass es gegen Ende des Jahres noch einmal turbulent bei uns würde. Das uns jemand "schaden" möchte, ich die Situation aber bravourös meistere und in meinem Mann einen guten Helfer in dieser Sache habe. 

Also Bauch rein, Brust raus und ab durch die Mitte. 

Aber auch andere Dinge warten im Dezember auf mich ...


* wir feiern diverse Geburtstage
* die ersten Weihnachtsfeiern stehen an
* die Julgeschenke werden fertig gestellt
* auch mein Ritualgewand sollte fertig werden
* mein erster Urlaub in diesem Jahr
* wir besuchen den ein oder anderen Weihnachtsmarkt
* das erste Mal, dass ich die Rauhnächte ausgiebig feiern kann
* wir feiern Jul mit unseren Wicca-Freunden
* es wird wieder getuppert
* ich suche weiter nach einer Decke für meinen Altartisch
* entspannen was das Zeug hält, die Hektik des Alltags fällt ab, innere Einkehr bekommt viel Platz
* wir feiern mit lieben Freunden Silvester und verabschieden ein großartiges 2014

Und wie verbringt ihr den Dezember?

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Neuigkeiten

Montag, 24. November 2014

Es ist zwar noch 1 Monat hin, aber bekanntlich fängt nur der frühe Vogel den Wurm und gerade, wenn es um diese besondere Zeit geht, bedarf es in meinen Augen auch einiger Vorbereitung, die sich nur schlecht auf den letzten Drücker erledigen lässt ...

Und genau aus diesem Grund ist heute eine Seite über die Rauhnächte auf meinem Blog eingezogen.

Allerdings halte ich mich eher an den praktischen Teil als an die Theorie, denn dazu dürfte es im Netz genügend Informationen geben.

Viel Spaß beim Lesen und natürlich ist jede Kritik willkommen.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Geschenke aus der Hexenküche - für die badefreudige Hexe

Freitag, 21. November 2014

Wer kennt das nicht? … Man hat einen anstrengenden Tag hinter sich und wünscht sich nichts sehnlicher als Ruhe und Entspannung ... Oder draußen ist es schneidend kalt, man wird schon den ganzen Tag nicht wirklich warm und sehnt sich nach ganz viel Wärme.

Und was wäre da besser geeignet als ein heißes Bad … dazu vielleicht ein paar Kerzen auf dem Badewannenrand, ein gutes Buch, leckere Getränke, Obst und leise Musik im Hintergrund?


Einfach eintauchen in das heiße Wasser, den duftenden Schaum, in Wärme, Wohlbefinden und Entspannung. An nichts denken, abschalten und den Alltag vergessen …


Einfach genießen …

https://www.kleine-miri.de/blog/2014/11/10/bolg-event-geschenke-aus-der-hexenkueche-2014
Für mich gibt es nichts Schöneres, als ein ausgedehntes Bad und da ich noch keinen Badezusatz gefunden habe, welcher streichelweiche Haut macht, aber trotzdem gut riecht und so richtig schön entspannt, mache ich ihn mir eben selbst. 

Mit guten Ölen, dazu noch etwas Milch, wie schon Kleopatra es bevorzugte, und einen Duft zum Dahinschmelzen und Genießen.

Für die Winterzeit liebe ich dabei wärmende Düfte. Besonders, wenn es draußen richtig kalt ist und vielleicht sogar schneit. Düfte, die leicht süßlich, aber doch würzig mit einer milden Schärfe daher kommen. Düfte die an Weihnachten erinnern und das Herz erwärmen. 

Für die wärmere Jahreszeit bevorzuge ich dagegen frische, fruchtige Düfte. Düfte die beleben, gute Laune machen und Energie verleihen. 

Aber irgendwo muss der Duft ja auch rein und so rühre ich am liebsten ein wunderbares Badeöl mit 2 Phasen, welche erst kurz vor dem Baden miteinander vermengt werden.
mein liebstes Badeöl mit Apfelduft und schreiend grüner Farbe ;o)

Hier nun aber das Rezept ... 

2-Phasen-Badeöl mit Milch 

Zutaten:
 
Phase 1
60 g Betain
45 g Milch
8 Tropfen Lebensmittelfarbe
20 Tropfen Paraben K (dient zur Konservierung, muss aber nicht zwingend sein, wenn man das Öl schnell verbraucht)

Phase 2
86 g Sonnenblumenöl oder ein anderes hautpflegendes Öl
80 Tropfen Ätherisches Öl oder Parfumöl (auf keinen Fall Duftöl für die Duftlampe!!!)

Zubereitung:

Phase I im Becherglas verrühren
Phase II in einem zweiten Becherglas verrühren
Phase I in eine schöne Flasche füllen und Phase II darüber geben.
Flasche gut verschließen und kräftig schüttelndie beiden Phasen vermischen sich, trennen sich nach einer Weile aber wieder.
Fertig!
Das Badeöl wird nun vor jeder Nutzung geschüttelt, um die Phasen zu vermischen und erst dann in die Badewanne gegeben.

Ich wünsche euch nun viel Spaß beim Nachrühren, aber noch viel mehr Spaß beim Baden oder Weiterverschenken!

Liebe Grüße

Eure
Sjel  

Geschenke aus der Hexenküche 2014

Samstag, 15. November 2014

In diesem Jahr habe ich endlich Zeit bei Miris toller Aktion "Geschenke aus der Hexenküche" mitzumachen, denn noch in letzten Jahr war es mir aufgrund meiner blöden Arbeitszeiten nicht möglich teilzunehmen.

Umso glücklicher bin ich natürlich, in diesem Jahr dabei sein zu können.

https://www.kleine-miri.de/blog/2014/11/10/bolg-event-geschenke-aus-der-hexenkueche-2014/#comment-334

Falls auch ihr Interesse habt mitzumachen, findet ihr HIER alle Infos.

Ich bin schon sehr gespannt was es dieses Jahr alles aus der Hexenküche geben wird.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Der Weg ist mein ...

Dienstag, 11. November 2014

... oder, um es einfacher zu sagen ... ich glaube, ich habe es begriffen ...

Nach dem recht bewegenden und tiefgreifenden Samhain-Ritual sowie der Möglichkeit, zwei erfahrenen Wiccas über die Schulter schauen und ihre Praxis hautnah erleben zu dürfen, habe ich mich mal wieder gefragt, wo eigentlich mein Weg liegt. 

Wer oder was bin ich? Wo gehöre ich hin? Bin ich druidisch veranlagt oder doch eher in die Richtung der Wiccas? 

Denn um ehrlich zu sein, konnte ich mich keiner der beiden Richtungen zuordnen, da mich immer irgend etwas an beiden Linien "störte". Entweder das Brimborium, die ellenlangen Ritualtexte, die vielen Zutaten oder Zubehörteile sowie die streng festgelegten Strukturen. 

Beides fühlte sich nicht richtig an, aber auch die reine Naturspiritualität war es nicht wirklich. 

Und so flüsterte mir ein inneres Stimmchen, ich solle das Buch über "Druidcraft" von Philip Carr-Gomm lesen, was ich dann auch tat. Jetzt, rückwirkend betrachtet, war es gut das Buch gelesen zu haben, denn nun sehe ich Einiges klarer. Besonders der folgende Satz ließ mich aufhorchen:

"Der Grund, warum so viele von uns einen solchen Weg wählen, anstatt sich einer der vorherrschenden fertigen Religionen anzuschließen, die "alle Antworten" bereithalten, liegt darin, dass wir tief im Inneren verstehen, dass es uns nicht bestimmt ist, einfach nur passive Konsumenten einer Spiritualität zu sein, sondern dass wir aktiv am einem Leben teilnehmen sollten, dass in seiner Essenz tief spirituell ist." 

Des Weiteren schreibt er sinngemäß, dass Druidentum und Wicca uns alle Zutaten liefern, die man kombinieren und so für das eigene Leben zurechtschneidern kann. So wie wir es gerade brauchen und es sich passend anfühlt.

Und ich denke, genau das ist des Pudels Kern. 

Ich konnte mich nicht festlegen, weil mein Inneres es als "nicht passend" empfand. Denn wenn ich die Sache genauer beleuchte, bediene ich mich der Elemente beider "Religionen". Immer wieder finde ich Stellen in meiner spirituellen Arbeit, die sich dem einen oder dem anderen zuordnen lassen. Es sind viele kleine Dinge, die am Ende aber ein Ganzes ergeben und eine genaue Zuordnung schlichtweg unmöglich machen.

Ich möchte frei arbeiten, ohne feste Vorgaben, Dogmen oder dergleichen, möchte mich dem bedienen, was sich richtig anfühlt, mit der Göttin sowie den Elementen arbeiten, spüren was mir die Natur um mich herum vorgibt und spontan entscheiden. Ich möchte mich dem großen Ganzen widmen, dabei über den Tellerrand schauen und ggf. Elemente mit einfließen lassen, die es in keiner der beiden "Religionen" in festgeschriebener oder sonstiger Form gibt, sondern daraus entstehen, wie es ggf. die Ahnen unserer Region gemacht haben könnten.

Und genau deshalb werde ich mich wohl noch ein wenig näher mit "Druidcraft" beschäftigen.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Chai Latte à la Schoko

Freitag, 7. November 2014

Wenn es in Herbst und Winter so richtig kalt ist, die Heizung läuft und sich draußen Wind und Wetter ihr Stelldichein geben, ist mein liebster Platz die Couch. Dazu dürfen meine liebste Wolldecke, Kerzen, ein gutes Buch und natürlich ein heißes und von innen wärmendes Getränk nicht fehlen.

Da ich aber alles verabscheue, was mit Kaffee zu tun hat und Tee meine große Liebe ist, gönne ich mir gern mal einen Chai Latte. Mit viel Milchschaum und einem Zimt- oder Schokoladenpulverkrönchen *mjam*.

Und wenn es dann richtig gemütlich wird und die Julzeit nicht mehr fern ist, kommt zusätzlich noch die Süßnase in mir durch ;0) und es darf auch gern mal ein Kakao sein.
Getoppt wird das Ganze dann nur noch durch eine Kombination aus Chai Latte und Kakao. Bisher gab es da nur ein Instantgetränk der Firma "Kr*ger", welches wirklich lecker ist, aber hauptsächlich nach Schokolade schmeckt und den geliebten Chaigeschmack schwer vernachlässigt.

Was also tut Frau?

Sie nimmt ein Rezept für selbstgemachtes Kakaopulver aus dem Internet und pimpt es mit entsprechenden Chai-Gewürzen. Das Originalrezept für Trinkschokoladenpulver findet ihr übrigens hier bei der lieben Shermin :0) Es ist ein absolutes Gedicht.

Und damit es so richtig schön nach Chai schmeckt, habe ich einfach die Orangenschale weg gelassen und dafür noch gemahlene Nelken sowie Ingwerpulver verwendet. Beides habe ich, als Grundrezept,  mit 1/8 TL dosiert. Wer es gern schärfer mag, der kann die Gewürzemengen natürlich nach Belieben erhöhen.
In meiner abgewandelten Form für ein Schraubglas sieht das Rezept dann so aus ...

57 g Puderzucker
32 g echtes Kakaopulver (nicht dieser Instantkram!)
1/4 TL echte Vanille (gibt es inzwischen in Pulverform)
1/8 TL gemahlener Kardamom
1/8 TL gemahlener Zimt
1/8 TL gemahlener Ingwer
1/8 TL gemahlene Nelke

Wer seine Chai-Schokolade dann noch mehr pimpen möchte, kann zusätzlich noch je 1/8 TL gemahlenen Pfeffer sowie gemahlenen Muskat dazu geben. Ich persönlich verzichte auf diese beiden Gewürze allerdings, weil ich es dann doch nicht sooooo scharf mag ;0)
Dann nur noch die Gewürze mit Kakao und Puderzucker mischen und das Ganze in ein Schraubglas füllen. Wer mag, kann die Mischung auch noch einmal durchsieben, damit die Puderzuckerklümpchen verschwinden.

Für den späteren Gebrauch gibt man dann 1-2 TL der Mischung auf 200 ml heiße Milch. 

Das Pulver eignet sich auch prima als kleines Geschenk für liebe Menschen.

Also lasst es euch schmecken und versüßt euch damit die kalte Jahreszeit!

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Welcome November

Montag, 3. November 2014

Auch diesen Monat möchte ich willkommen heißen und habe dazu meine Monatskarte aus dem "Orakel der Hexengeister" gezogen ...

Diesen Monat wird mich "Tam Lin" begleiten. 


Er ist ein Charakter aus einer schottischen Ballade, in welcher es darum geht, wie Tam Lin seine große Liebe, die Königin der Feen rettet.

Auf der Karte wird er als gut aussehender Ritter dargestellt, welcher tief im Wald an einem Brunnenrand steht. Über dem Wasser wachsen wilde Rosen und der Ritter hält mehrere liebliche Blüten in der Hand.

Gezogen besagt "Tam Lin" folgendes:

Taucht Tam Lin auf, so verheißt dies Wiederherstellung und Befreiung von einer schlimmen oder furchterregenden Situation, Genesung von Krankheit, Erleichterung, tröstliche Befriedigung nach erlittenen Schmerzen, ein Gewicht, dass von der Seele fällt. 

Na wenn das mal nicht passt ;0)

Aber auch andere Dinge warten im November auf mich ...

* ich fahre auf Fortbildung
* wir haben Hochzeitstag
* das letzte Lager der Saison findet auf unserem alljährlichen mittelalterlichen Weihnachtsmarkt statt, bei dem wir dieses Jahr zum 10. Mal dabei sind
* wir feiern diverse Geburtstage
* ich werde einen langjährigen Freund wiedersehen
* die ersten Julgeschenke werden in Angriff genommen
* es wird getuppert
* ich probiere eine neue Teesorte
* es gibt wieder jede Menge Suppen
* mein neuer Wintermantel wird getestet
* die Natur wartet mit ersten Frösten 
* dick eingemummelte Spaziergänge stehen an
* ich suche weiter nach einer Decke für meinen Altartisch
* ich arbeite eines meiner ausgedienten Mittelaltergewänder zu einem Ritualgewand um
* lesen, lesen, lesen und dazu neue Bücher erstehen

Und wie verbringt ihr den November?

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Samhain 2014

Samstag, 1. November 2014

Samhain ist vorüber und es war ein wirklich tolles Fest. Sehr emotional und ich habe festgestellt, dass ich "noch nicht soweit" bin.

Aber erst einmal von vorn ...

Schon den ganzen Tag über war ich mächtig aufgeregt, denn wir wollten Samhain mit einer Gruppe Wiccas feiern. Die Gruppe hatten wir Anfang des Jahres auf einem Mittelaltermarkt kennen gelernt, da sie ihr Lager direkt neben unserem aufgebaut hatten. Man unterhielt sich, stellte Gemeinsamkeiten fest, setzte sich am Abend zu einem Becher Met oder heißem Gewürzwein zusammen und traf sich auch nach dem Lager regelmäßig. Es entstand eine Freundschaft und so war es nicht weiter verwunderlich, dass die "Chefin" des Clans uns fragte, ob wir mit ihnen Samhain feiern wollen. Denn die beiden Frauen der Gruppe sind bekennende Wiccas, die ihren Glauben aktiv leben, während der Mann der "Chefin" Druide ist.

Sie ist übrigens auch diejenige, die mir in den letzten Wochen mit Rat und Tat zur Seite stand, die Karten legte und bei der Klärung des ein oder anderen Nebels half.

Jedenfalls war ich den ganzen Tag furchtbar aufgeregt und malte mir aus, was am Abend wohl passieren würde. Dann um 16 Uhr war es soweit und wir fuhren zu unseren Freunden. Zuerst einmal gab es Kaffee und Kuchen, wonach ich dem Hausherrn bei der Zubereitung des Samhain-Mahls half. Die Stimmung war locker, aber auch voller Erwartung und Spannung.

Gegen 18:30 Uhr trudelten dann die anderen Gäste ein. Darunter die zweite Wicca und ihr Mann.

Bevor es aber ans Ritual ging, gab es ein feudales Samhain-Mahl. Mit Kürbissuppe, einer gefüllten Pute, Klößen, Rotkohl und Sauce. Dazu einen Pfirsisch-Maracuja-Nachtisch, welchen ich mitgebracht hatte. Dabei stellten wir dann auch fest, dass die Ahnen zugegen waren. Denn immer wieder flackerte das Licht, Bilder fielen (ohne jedwedes Zutun unsererseits) um, es gab Geräusche, als fielen Stühle um (obwohl niemand außer uns im Haus war) usw. 

Und dann war es soweit. Die Männer gingen in die Küche, während wir Frauen das Ritual vollzogen. 

Es war ein sehr energiereiches Ritual und ich brauchte danach noch einige Zeit um mich zu erden und Energie zurück zu gewinnen. Noch nie hatte ich so etwas erlebt und war richtig erschöpft. Obwohl ich meine Ahnen nicht spüren konnte und keinen Kontakt zu ihnen bekam. Dafür aber die beiden Wiccas, die mir sagten, dass meine Oma anwesend war. Sie beschrieben sie als sehr warme, lebensfrohe und freundliche Energie. Mit viel Liebe und Fürsorglichkeit, die sich darüber zu freuen schien, dass wir in dieser Runde zusammen gekommen waren und ausgiebig feierten. Und genauso war auch meine Oma zu Lebzeiten schon gewesen. Das wussten die beiden aber vorher nicht, da ich ihnen nichts von meiner Oma erzählt hatte. Jedenfalls ein sehr emotionaler Moment für mich, als die beiden getrennt von einander von meiner Oma erzählten.

Nach dem Ritual war ich dann "out of order" und nur noch müde. Ich war überhaupt nicht in der Lage, wieder Energie zu tanken, fühlte mich aber zufrieden und wohl in meiner Haut. Ich fühlte mich ausgeglichen und wirklich ruhig. Zudem bestätigten mir die beiden Wiccas, dass es für den Anfang völlig normal sei, so geschlaucht zu sein, denn immerhin war es mein erstes Ritual in einem solchen Kreis mit so viel Energie um mich herum. Sie sagten mir, ich solle nur Geduld haben. Beim ersten Mal sei es nicht ungewöhnlich, die Energien nicht fühlen zu können und dass ich mich da sicher weiter entwickeln würde. Sie selbst hätten auch einige Zeit gebraucht.

Und so verbrachten wir noch einen schönen Abend. Die Männer tranken Whisky, wir erzählten und als es in die Morgenstunden ging und ich nicht mehr wirklich in der Lage war, die Augen offen zu halten, fuhren wir gen Heimat.

Zuhause fiel ich nur noch ins Bett und schlief traumlos.

Jetzt, wieder fit und auf den gestrigen Tag zurückblickend bin ich gespannt, was die Zukunft noch für mich bereit hält und wohin mein Weg gehen wird. Ich durfte erleben, wie sich ein Wicca-Ritual anfühlt, wieviel Energie dabei im Spiel ist, wenn man nicht allein arbeitet und dass es einen Lernprozess darstellt, Kräfte spüren und einordnen zu können.

Ich bin jedenfalls sicher, dass ich noch das ein oder andere Fest mit den beiden Wiccas feiern werde und vielleicht bin ich dann irgendwann soweit wie sie, meine Ahnen und die Energien um mich herum wahrnehmen zu können.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Leben und Tod

Dienstag, 28. Oktober 2014

Bis Samhain ist es nicht mehr weit und da ist auch das Thema "Tod" nicht fern, denn gerade zu Samhain werden wir uns des Sterbens und unserer Vergänglichkeit bewusster denn je.

Und passend zum Thema hat Fenni eine nicht uninteressante Frage gestellt. Denn sie möchte gerne wissen, wie sich ihre Leser den Tod vorstellen.

Ich gebe zu, dass ich in dieser Hinsicht lange Zeit zwiegespalten war. Ich war mir lange nicht einig, ob das Sterben mit Schmerzen, Qual und Angst verbunden ist oder mit absolutem Frieden und Wohlbefinden. Dabei glaube ich, dass die ersten Gedanken daraus resultierten, dass ich ein wenig Angst vor dem Sterben habe, doch je mehr ich mich damit befasse (auch durch meine Erkrankung im letzten Jahr bedingt), desto eher denke ich, dass man im Moment des Todes keinerlei Schmerzen oder Angst mehr empfindet und stattdessen absoluten und tiefen Frieden erfährt. Ist man dann endgültig aus der physischen Welt geglitten, wird es vielleicht einen kurzen Moment der Angst, Verzweiflung und vielleicht auch der Einsamkeit geben, denn alles ist neu und man weiß nicht, was nun passiert und auf einen zukommt. Zumal der Körper ja nun auch fehlt und auf der Erde geblieben ist. Doch dieser Moment wird schnell vergessen sein, wenn sich die anderen Seelen meiner annehmen, mich leiten, führen und beschützen.

Das mag jetzt alles furchtbar kitschig klingen, aber ich denke, dass unsere Seele absolut in der Lage ist ihre Umwelt, auch ohne physischen Körper, so wahrzunehmen, wie wir sie heute durch unsere Augen sehen. Nur eben ohne Schmerzen und jedwede negativen Gefühle. Dazu aber voll von tiefem Frieden, positiven Gefühlen und absolutem Wohlbefinden. Mit der Möglichkeit, sich ganz anders auf die Dinge einzulassen und damit als Helfer für die physische Welt zu fungieren.

Vielleicht sitzt sie dabei auch auf einer Wolke, in den Ästen eines Baumes oder an einem ehemaligen Lieblingsort und schaut dem geschäftigen Treiben auf der Erde in aller "Seelenruhe" zu.

Liebe Grüße

Eure 
Sjel

Samhain

Freitag, 24. Oktober 2014

Für Wiccas das wichtigste Fest überhaupt und auch für die Kelten der Jahreswechsel ... 

Bei diesem Fest verabschiedet sich das Leben auf vielfältige Weise, wir werden uns dem Sterben bewusster denn je, doch symbolisiert dieses Fest auch, dass es keinen Tod ohne ein vorheriges Leben gibt und dass alles einem Kreislauf unterworfen ist.


Doch auch ist es ein Fest mit besonderer Magie, denn zwischen dem Diesseits und dem Jenseits liegt nur ein Wimpernschlag. Die Anderswelt ist nah und wir fühlen eine besondere Beziehung zu unseren Ahnen. Wir heißen sie für eine Nacht im Leben willkommen, machen es ihnen schön in unserer Stube und gedenken ihnen. Wir arbeiten mit der geistigen Welt, bitten um Schutz, Rat und Hilfe. Säen unsere Samen für das kommende Jahr. Aber auch umhertreibende und uns nicht wohlgesonnene Geister spielen eine Rolle.

Zünde dazu orangefarbene Kerzen an und stelle sie ins Fenster, damit sie dein Heim schützen. Lasse die Kerzen von der Dämmerung bis Mitternacht brennen.

Oder lege eine Knoblauchzehe ins Westfenster und bitte darum, dass nur Gutes eintreten möge.

Zum Gedenken an deine Ahnen koche nach ihren Lieblingsrezepten, erzähle Geschichten von Ihnen und stelle ein zusätzliches Gedeck mit Speisen auf den Tisch.

Möchtest du in vergangene Leben oder Welten eintauchen, blicke in eine Kerzenflamme oder ein Feuer und warte, was dein Geist dir verrät.

Aber auch Sorgen und Ängste kannst du in dieser Nacht loswerden, indem du sie in einen schwarzen Baumwollfaden knotest und diesen in einem kleinen Ritual verbrennst. Schaue dabei zu, wie die negativen Gefühle mit dem Rauch entschwinden.

Doch egal, wie du dieses Fest auch feiern wirst ... Gedenke der Ahnen, blicke in die Zukunft und halte dich von bösen Geistern fern.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Geistige Welt

Montag, 20. Oktober 2014

Wie weit sind wir mit der geistigen Welt verbunden? Wie weit sind wir in der Lage auf spiritueller Ebene mit ihr in Kontakt zu treten und zu kommunizieren?

Tritt die geistige Welt automatisch in unser Leben, wenn wir einen gewissen Grad der Spiritualität erreicht haben? Oder ist sie immer vorhanden, doch verstehen wir es nicht, weil wir uns nicht damit befassen? Und beginnen sie erst richtig zu begreifen, je weiter unsere Spiritualität reift?

Aber wie komme ich darauf? 

Nun, sagen wir mal so ... In den letzten Wochen sind hier Dinge passiert, die ich mir nie zuvor hätte vorstellen können .... Alles begann 2 Nächte vor Vollmond (Oktobermond oder Blutmond am 08.10.14), als ich wach wurde und das Gefühl hatte, jemand greife nach meinem Arm. Als ich meinen Mann fragte, was er da tue, wurde er wach und mir bewusst, dass er es nicht gewesen sein konnte. Denn wie immer lag er auf dem Bauch, hatte die Arme unter dem Körper verschränkt und sah mich an, als hätte ich sie nicht mehr alle, ihn mitten in der Nacht zu wecken. Ca. eine Woche später wurde ich dann wieder wach, weil ich dachte, mein Mann stünde am Fenster und hätte hinaus geschaut. Doch er lag seelenruhig neben mir und wurde erst wach, als ich ihn ansprach. 

Darüber hinaus spüre ich sehr deutlich, wie dünn der Schleier zwischen unserer Welt und der Anderswelt geworden ist. Denn nicht nur das Erlebnis in den beiden Nächten spricht dafür, sondern auch die Tatsache, dass ich sehr viel und sehr realistisch träume. Besonders von Geistern und dergleichen. 

Aber auch ein Erlebnis vom 11.10.14 lässt mich noch weiter daran glauben. Freitags war mein neues Tarot (Orakel der Hexengeister), von dem ich bereits an anderer Stelle berichtet hatte, bei mir angekommen, doch hatte ich erst einmal keine Zeit, mich damit zu befassen. Samstag Morgen dann, packte ich es aus, legte es aber erst einmal beiseite. Bis ich es Samstag Mittag wieder zur Hand nahm. Dabei war ganz klar, dass ich es mischen sollte. Dann pustete ich es zwischen jedem Mischvorgang von allen Seiten an, klopfte ab und zu 3 mal auf die Rückseite oder Vorderseite des Decks und legte es, als es sich richtig anfühlte, zurück in die Schachtel, strich über jede Seite des Kartons und stellte es über meinen Kopf ins Bücherregal. Was oder warum ich es so tat, wusste ich nicht zu sagen. 

Und weil ich nur eine leise Ahnung von dem hatte, was da gerade passiert, fragte ich eine Wicca-Freundin. 

Sie sah es so, dass ich wohl langsam meine Fähigkeiten entdecke und die Anderswelt mit mir in Kontakt zu treten versucht. Und dass vielleicht doch irgendwo eine Druidin in mir schlummert. Sie sprach von Hellsichtigkeit, Urinstinkten, magischen Kräften, Bestimmung finden usw. und ich war erst einmal geplättet.

Ob sie wohl Recht hat? Ob ich langsam meine Bestimmung entdecke und verborgene "Talente"?

Was meint ihr dazu? 

Ich wüsste gern, was die erfahrenen Druidinnen, Schamaninnen und Hexen unter euch darüber denken.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Meine Meditation und wie sie sich verändert hat

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Bereits 2012 habe ich einen Beitrag zum Thema Meditation geschrieben und wenn ich ihn heute lese, muss ich schmunzeln, denn so wie sich meine Spiritualität verändert hat und ich in dieser Hinsicht viel dazu gelernt habe und gewachsen bin, so hat sich auch meine Meditationstechnik verändert. Und dabei wage ich zu behaupten, dass sie mit meiner Spiritualität gewachsen ist.

So muss ich heute nicht mehr zwingend liegen, wenn ich meditiere und auch bekommt mein innerer "Sheldon" nur noch ein dumpfes "Hmpf" heraus ;o) Mittlerweile kann ich ihn wunderbar ausblenden, meine Gedanken an die Leine legen und sogar visualisieren.

Wer hätte das noch vor 2 Jahren gedacht? Ich wohl am allerwenigsten *gg*

Wie gesagt, meditiere ich mittlerweile im Sitzen, wenn ich dabei vielleicht auch wie ein Fragezeichen aussehe, und visualisiere meinen Atem. Beim Einatmen strömt helles, goldenes Licht in meine Nase, fließt durch meinen Körper, bringt positive Energien mit und entströmt meinem Mund als dunkler Schatten, der alle negativen Energien nach außen transportiert. Je länger ich dann so da sitze, desto weiter strömt die positive Energie nach unten, bis sie in meinen Füßen angelangt ist. Ich spüre, dass sich mein Herzschlag beruhigt, die Atmung flacher wird und ich ruhiger werde. 

Inzwischen gelingt es mir sogar, während der ersten Meditationszüge, einen Schutzkreis um mich zu ziehen. Anfangs war das eher eine Spielerei, da ich nie mit Kreisen arbeite, aber inzwischen empfinde ich es als gute Übung und Möglichkeit, meine Energien genauer zu zentrieren und mich nicht ablenken zu lassen.
Dabei visualisiere ich ein Licht direkt vor mir auf Höhe der Brust oder auch mal auf Höhe des Kinns. Dieses Licht zieht nun mit jedem Atemzug einen goldenen Kreis um meinen Körper, der anfangs nur so groß ist, dass ich gerade Platz darin habe. Treffen dann der Anfangs- und der Endpunkt auf einander, gibt es einen kurzen Lichtblitz und der Kreis ist fertig. Nun dehne ich den Kreis mit jedem Ausatmen, als blase ich einen Luftballon auf. So kann ich den Kreis variieren und auf die gewünschte Größe "aufblasen". Möchte ich den Kreis dagegen wieder verschwinden lassen, lasse ich ihn mit jedem einatmen schrumpfen, bis er gerade wieder so groß ist, dass ich Platz darin habe. Dann öffnet sich der Kreis mit einem erneuten Lichtblitz und läuft mit jedem Atemzug gegen den Uhrzeigersinn zurück zum Ausgangspunkt. Ist er dort angekommen wird eine kleine Lichtkugel aus dem ehemaligen Kreis, die in meine (zu einer Schale geformten) Hände fällt und dort "verglimmt", sobald ich die Hände schließe.

Allerdings bin ich nach einer solchen Kreismeditation noch immer recht erschöpft und brauche eine kurze Pause, bevor ich aufstehen kann, da mein Körper solche Energiearbeit einfach nicht gewohnt ist.

Aber so wie sich meine Meditationstechnik verändert, bzw. verbessert hat, wird sich die Erschöpfung sicher auch irgendwann legen, wenn mein Körper die Energien besser einzuteilen und umzuleiten weiß. Denn vielleicht nutze ich einen solchen Kreis irgendwann einmal für ein Ritual.

Entspannte Grüße

Eure
Sjel

10 Dinge ...

Sonntag, 12. Oktober 2014

Inspiriert von der lieben Sue habe auch ich mich mit 10 Dingen beschäftigt, die ich tun würde, wenn ich 1 Woche lang keine Verpflichtungen hätte und komplett allein wäre.

Denn viel zu oft verschieben wir Dinge, die wir gern tun würden, weil es von den Arbeitszeiten, den Lebensumständen, dem Geld oder was auch immer nicht passt. Wir nehmen uns Dinge vor, freuen uns darauf, aber wenn es daran geht, diese Dinge in den Alltag zu integrieren, wird es oft schwierig. 
Denn sind wir mal ehrlich ... Wir Frauen haben noch immer gewisse Pflichten in unserer inzwischen doch recht emanzipierten Gesellschaft und es fällt uns oft schwerer, uns aus dem Alltag heraus zu ziehen. Männern dagegen fällt dies oft viel leichter, auch wenn sie uns im Haushalt oder in der Kindererziehung helfen, denn niemand erwartet von ihnen, dass sie täglich 24 Stunden für alles sorgen. 

Wir nehmen uns also immer wieder Dinge vor, die wir irgendwann, wenn wir Zeit, Ruhe, Geld oder was auch immer haben, tun wollen und letztlich doch nicht tun.

Aber warum? 

Sue schreibt es sehr treffend ... Wir haben nur ein Leben, wir leben heute und jetzt. Und woher sollen wir wissen, ob wir in 10, 20 oder 30 Jahren eine solche Woche haben können?

Warum sollen wir uns nicht jetzt 10 Dinge erfüllen, die wir sonst nur täten, wenn wir keine Verpflichtungen haben und allein sind?

Und deshalb habe ich nach 10 Dingen geschaut, die ich tun würde, wenn ich eine Woche lang keine Verpflichtungen hätte und komplett allein wäre, die darüber hinaus aber auch an einem Tag oder einem Wochenende realisierbar sind. 

1. mal wieder Naturkosmetik machen und Seife sieden 
2. ganz viel lesen und dabei Tee trinken 
3. lange Spaziergänge in der Natur unternehmen, so lange und so oft ich Lust dazu habe 
4. essen, wenn ich Hunger habe und nicht, wenn es die Uhr sagt 
5. auf der Couch liegen und all meine liebsten Schnulzen-DVDs gucken 
6. Häkeln lernen 
7. täglich meditieren und einfach Zeit für mich haben 
8. neue Orakel ausprobieren 
9. mich noch mehr meiner Spiritualität und dem Weg der Kelten widmen 
10. täglich eine neue Suppe ausprobieren 

Packen wir es also an und tun Dinge, die uns gut tun, Spaß machen und erfüllen. Nehmen wir unser Leben in die Hand und ziehen uns, trotz diverser Widrigkeiten, täglich ein Stück aus dem Alltag heraus, bevor wir am Ende unserer Tage auf ein Leben voll Arbeit, Geschäftigkeit und fehlender Ich-Momente zurückblicken und dabei feststellen, dass wir viel zu viel verpasst haben. 

Liebe Grüße 

Eure 
Sjel

Rezension - Sommer im Hexengarten

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Miri hat es vollbracht ... Sie hat ein wunderbares Ebook zum Thema "Kräuterrezepte für Gesundheit, Schönheit und Genuss" herausgebracht und ich war eine der Glücklichen, die ein Probeexemplar zum Rezensieren bekommen hat.

  Bevor es jedoch ans Lesen ging, schickte Miri mir das Ebook als Datei zu und es installierte sich fast automatisch auf meinem Ipad. Dafür schon mal ein Pluspunkt.

Beim ersten "Aufschlagen" des Ebooks erscheint dann das Inhaltsverzeichnis, so dass man einen ersten Eindruck davon bekommt, was einen im Buch erwartet. Es geht los mit einem kleinen Vorwort zum Thema Sommer und Miri beschreibt uns in wunderbar leuchtenden Farben und in liebevollen Worten, warum jede Kräuterhexe einen Kräutergarten haben sollte. Aber auch erklärt sie kurz, wie das Ebook aufgebaut ist, wie sich die Rezepte verstehen lassen und dass jeder seiner Kreativität freien Lauf lassen kann, da sie nur Grundrezepte angibt und die Möglichkeit dazu lässt, das eigene Individuum mit einfließen zu lassen.

Als nächstes gibt es etwas zum Thema Sommer. Sie beschreibt wie sich der meteorologische Sommer zum astronomischen Sommer verhält und dass es noch eine dritte Variante, nämlich den phänologischen Sommer gibt. Dabei nimmt sie den Holunder als Beispiel, mit dem es dann auch gleich los geht.

Es gibt eine detaillierte Beschreibung zum Holunder, dann wird aus ihm Sirup gekocht und schon geht es zur Minze. Und so führt sich das Ebook fort. Zuerst ein Kraut mit seiner genauen Beschreibung und dazu ein paar Rezepte, die sich sehr lecker lesen und genauso einfach zuzubereiten sind.

Dabei lässt Miri keine Wünsche offen. Es gibt süße Leckereien, Alkoholisches, Essige, Ölauszüge und Salben, Limonaden, Gesichtsmasken und vieles mehr. Da sollte für jeden etwas dabei sein und ich gebe zu, dass mir das ein oder andere Mal das Wasser im Mund zusammenlief.

Gegen Ende greift Miri dann wieder den Holunder vom Anfang auf, doch dieses Mal geht es um den schwarzen Holunder, der neben anderen Früchten den Herbst einläutet und den Sommer verabschiedet. Und so verabschiedet sich auch das Ebook zur Literaturliste, Miris Danksagung und dem Impressum. Ingesamt hat das Ebook 52 Seiten

Alles in allem hat Miri ein tolles Werk heraus gebracht und ich bin sehr stolz darauf, unter den Ersten gewesen zu sein, die dieses Werk lesen durften. Denn es macht sehr viel Spaß, das Ebook zu lesen, da Miri einen wunderbar anschaulichen und fesselnden Schreibstil hat. Sie schreibt weder langatmig noch langweilig und man kommt kaum daraum herum, das Ebook erst dann beiseite zu legen, wenn man bei der letzten Seite angelangt ist. Darüber hinaus ist das Buch so übersichtlich aufgebaut, dass man sich nicht verzetteln kann und alles auf einen Blick findet.

Es gibt für jeden Leser das richtige Rezept und auch finde ich besonders schön, dass sie nur Grundrezepte verwendet und dem Leser die Möglichkeit gibt, die eigene Persönlichkeit und Kreativität mit einfließen zu lassen.

Also ein wunderbares Werk im Taschenformat für die moderne Kräuterhexe.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Das Leben und wie es verlaufen kann

Sonntag, 5. Oktober 2014

Wir schreiben den 02.10.2014 und ich mache mich nach der Arbeit auf zu einer Freundin, die den Glauben der Wicca lebt und mir schon länger angeboten hat, die Tarot-Karten für mich zu legen und zu schauen, wo meine Aufgabe im Leben liegt.

Und so war es denn soweit und sie legte mir das wunderschöne "Orakel der Hexengeister". Ein wirklich wunderschönes Kartenset mit ausdrucksstarken Karten, die schon allein durch die Motive zum näheren Anschauen einladen. Die Karten sind sehr detailverliebt gestaltet und sprachen mich nicht nur wegen der Optik sofort an. Ich spürte sofort eine Verbindung, als ich sie mischen sollte und hatte das Gefühl, hier mit den alten Kelten zu arbeiten, denn das Set ist an die keltischen Feen, Geister und Jahresfeste angelehnt. Zusätzlich sind alle Karten den entsprechenden Jahreszeiten zugeordnet und es macht schon jede Menge Spaß, die Bilder anzuschauen und die kleinen Details zu entdecken.

Aber zurück zum Wesentlichen.

Die Freundin legte mir also die Karte und schon bei der ersten Karte kam mir nur ein Gedanke ... "Die Karten müssen mich kennen. Das bin ich total". Und so ging es weiter. Die Freundin las Dinge aus den Karten, die sie nicht wissen konnte und auch kamen Dinge, die ich schon lange spüre, ans Tageslicht. 

So sprachen die Karten von einem Umzug, einer Art Auswandern an einen Ort, zu dem ich schon lange eine enge Verbindung habe und der auch eine ebensolche Verbindung zu mir hat. Sie zeigten meine berufliche Zukunft, die von Erweiterung des Wissens geprägt ist (und tatsächlich gehe ich nächsten Monat auf Fortbildung - was die Freundin ebenfalls noch nicht wusste, da ich es selbst erst gestern erfahren habe) und von Menschen meines direkten Umfeldes, die mir nicht sonderlich wohlgesonnen sind. Allerdings habe ich da noch so garkeine Idee, wer das sein könnte.

Jedenfalls fand ich mich in vielen Dingen wieder und die Freundin erkannte meine derzeitige Lebenssituation bis ins kleinste Detail. Teilweise erschreckend, da ich nicht damit gerechnet hatte, dass sie auch die kleinen verworrenen Details "entdecken", bzw. "entwirren" würde, aber auch ein stückweit "befreiend", da ich gleich die Lösung, respektive den richtigen Weg präsentiert bekam und das Ergebnis von harter Arbeit belohnt wird.

Ich sag's ja immer wieder ... mein Orakel am Neujahrstag kann sich nicht geirrt haben, denn es sagte kurz und bündig ... "Das Universum wirds schon richten"

Aber wie dem auch sei, hat mir das Legen der Karten sehr viel gebracht. Nicht nur in Hinblick auf meine derzeitige Situation und mein zukünftiges Leben, sondern auch in Hinblick auf meine Spiritualität und meinen keltischen Weg.

Einziges Manko, dass meine Aufgabe im Leben noch nicht klar zu erkennen war, da derzeit andere Dinge Priorität haben und die Freundin dafür ein anderes, noch tiefer gehenderes Tarot-Set befragen muss.

Doch ich habe die Geduld des Jägers und kann darauf warten, dass mir meine Aufgabe mitgeteilt wird. Wann das sein wird, vermag ich nicht zu sagen, aber irgendwann werde ich es wissen.

Bis dahin warte ich geduldig, lasse dem Universum seine Zeit und arbeite mit dem, was ich bereits von den Karten erfahren habe. 

Und auch werde ich mir das Tarot-Set bestimmt noch kaufen, denn es war ein wirklich starker Ratgeber, der sich sofort richtig anfühlte und mich täglich begleiten kann.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Welcome October

Freitag, 3. Oktober 2014

Ja, schon wieder ist Oktober und ich frage mich manchmal, wo das Jahr geblieben ist. Haben wir doch gerade erst Silvester gefeiert.

Meine Herren, wie schnell die Zeit vergeht.


Aber nun ist es wirklich Herbst, die Blätter färben sich täglich ein wenig bunter und auch wird es merklich kühler. Morgens hängt dicker Nebel über der Landschaft, der Wecker klingelt, obwohl es draußen noch dunkel ist und ohne Jacke wird es in den frühen Morgenstunden äußerst ungemütlich. Aber auch einen tollen Altweibersommer scheint der Oktober für uns bereit zu halten, denn gegen Mittag kommt die Sonne raus, wärmt uns den Rücken und bringt auch noch blauen Himmel mit.

Wenn das kein herrlicher Herbst ist, dann weiß ich es auch nicht.

Aber was steht im Oktober alles an? Wie werde ich ihn verbringen?

Ich werde ...

* den Mädels, mit denen ich schon ein paar Jahreskreisfeste feiern durfte, das Seifesieden zeigen
* ein leckeres Geburtstagsessen bei meinem Opa genießen
* den 40sten Geburtstag meines besten Freundes feiern
* den Geburtstag einer guten Bekannten in mittelalterlichem Ambiente feiern
* lange Spaziergänge in der Natur machen
* Samhain mit ein paar Wiccas feiern
* ganz viel lesen und dabei den ersten Tee trinken
* an einem Poetry Slam teilnehmen
* die Seele baumeln lassen

Und dann ist schon November, der uns sicherlich die ersten Fröste bescheren wird.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Kraftquelle Natur

Montag, 29. September 2014

Wir alle, die wir druidisch, schamanisch, nach Wicca oder nach anderen Traditionen leben und arbeiten, wissen, wie wichtig die Natur für uns, unsere Rituale, unsere Feste und unser Sein ist.

Wir leben und arbeiten in der Natur, nehmen sie als das wahr, was sie schon für unsere Vorfahren war und nehmen dankbar an, was sie uns schenkt oder lehrt.

Je nach Region, arbeiten wir mit anderen Naturenergien, -geistern usw. und wo sich jemand von der Küste wohl eher mit den Meergeistern sowie -energien beschäftigen wird, wird sich jemand aus waldreichen Regionen mit den Baummüttern und den Geistern des Waldes beschäftigen.

Aber eines haben wir alle gemein ... die Natur ist eine Quelle der Kraft und dient uns nicht nur zur Inspiration.

Passend zum Thema habe ich eine schöne Formulierung der Seite "Kraftquell Natur" gefunden. So beschreibt der Ersteller dieser Homepage die Natur wie folgt:

Die Natur ist für mich die Mitwelt, aus der wir kommen, und nicht "nur" die Umwelt, die wir be/nützen. Ich bin überzeugt, wenn wir dieser Mitwelt mit Liebe, offenen Herzen, Achtsamkeit, Aufmerksamkeit, und Respekt begegnen, dass sie uns ein wunderbarer, nie versiegender, sprudelnder Kraftquell ist.

Die Natur schenkt uns viele Impulse und Analogien, sie spiegelt das, was wir denken und sind, und kann uns- oft auf verblüffende Weise - zu uns selbst und in unsere Kraft und unser Sein führen und uns bereichern.

Dieser Reichtum bedeutet Glücklichsein, Frieden finden, bedeutet Kraft schöpfen, Kreativität und zur Ruhe kommen. Es bedeutet auch der Seele Zeit lassen.


Ich finde diese Formulierung sehr passend, denn genau das ist die Natur auch für mich ...

Wenn ich im Wald, an einen Baum gelehnt, einfach nur da sitze, mich umschaue, die Luft atme und an nichts denke, Probleme weit von mir schieben und den Alltag ausblenden kann, habe ich genau das erreicht, was uns im Zeitalter von Burn-Out fehlt.

Ich kann entspannen, Kräfte sammeln, Dinge aus einer anderen Sichtweise betrachten und mir eine Auszeit gönnen.

Die Natur um mich herum gibt mir all das, was uns die Zivilisation mit all ihren Medien und Techniken immer weiter nimmt. Die Natur zeigt und offenbart uns unsere Wurzeln, lässt uns ruhig werden und Dinge entdecken, für die viele Menschen bereits blind geworden sind.

Seien es Traditionen, wie viele sie aus Kindertagen kennen, schöne Erlebnisse, Augenblicke oder geborgene Gegenwart voll Liebe und dem Wissen, so angenommen zu sein, wie wir wirklich sind.

Die Natur lehrt uns ein guter Mitmensch zu sein und andere in ihrer Einzigartigkeit anzunehmen, bzw. zu respektieren und zu tolerieren. Wir wissen weit mehr, hören besser zu und lernen aus dem, was bereits unsere Vorfahren wussten, allein durch die Arbeit mit der Natur übertragen.

Liebe Grüße

Eure
Sjel 

Mein liebster Blog Award

Mensch was habe ich mich gefreut, als die liebe Miri mich für den "liebster Blog Award" nominiert hat *freu* und deshalb beantworte ich natürlich sehr gern die 11 gestellten Fragen. Hab vielen Dank liebe Miri :0)

Meine Antworten:

1. Wie bist du auf die Idee gekommen zu Bloggen?

Immer mal wieder habe ich mich an der Erstellung einer Homepage versucht, aber da ich nur geringe HTML-Kenntnisse habe, aber bestimmte Ansprüche an eine Hp stelle, musste eine andere Alternative her, die sich schnell und einfach verändern lässt

2. Wie ist dein Blog zu seinem Namen gekommen?

Angefangen hat es mit der Idee zu diesem Blog, denn ich wollte mich mit anderen Gleichgesinnten austauschen, wollte lernen usw. Und dann musste natürlich ein Name her. Ich erinnerte mich daran, wie mich meine ehemals beste Freundin mit einem Wort beschrieben hatte und setzte nur noch die "Wanderin" dazu, da ich gerne wandere und mich in der Natur aufhalte. Fertig war der Name des Blogs.

3. Was war dein Traumberuf als Kind?

Meeresbiologin mit dem Schwerpunkt "Orcas"

4. Hast du eine Lieblingspflanze (so wie fast jeder ein Lieblingstier)?

Ja, ich liebe Lavendel

5. Was tust du, um morgens gut aus dem Bett zu kommen?

Erst mal ausgiebig strecken und dann mit Schwung raus. Dann nochmal im Sitzen strecken

6. Worüber schreibst du am liebsten?

Meinen Weg als Seelenwanderin in Anlehnung an das Druidentum

7. Hast du einen Lieblingsduft und, wenn ja, welchen?

Wenn wir von Pflanzen oder dergleichen sprechen, dann Lavendel, Nelken, Zitrusdüfte, Rosmarin, Thymian. Sprechen wir dagegen von Parfum, dann liebe ich "One" von "Dolce & Gabana".

8. Wenn du ein Jahr einfach Zeit und Geld hättest, zu tun, was du willst, was würdest du machen?

Mir einen VW T1 in der Campingedition kaufen, nachdem er nach meinen Wünschen restauriert wurde und dann damit durch die Provence, die Toskana, Irland und Schottland (durch die Teile, die wir noch nicht kennen) reisen.

9. Findest du es unhöflich, wenn andere Leute in deiner Gegenwart ständig auf ihrem Smartphone herumtippen?

Absolut. Wenn ich mit Menschen unterwegs bin, die mir wichtig sind, möchte ich auch ihre Aufmerksamkeit, so wie sie meine erhalten.

10. Hast du eine Leibspeise? (Und stellst du uns die vielleicht mal vor?)

Pizza, Pizza und nochmal Pizza *lach* ... Die geht immer ...

11. Was ist groß, blond und die Wurzel aus 121?
 ;-)

Ein Baum im Herbst ...

Meine Fragen:

1. Warum behandelt dein Blog gerade das von dir gewählte Thema?
2. Welches ist dein liebstes Jahreskreisfest und warum?
3. Wenn du ein Tier sein könntest, welches wärest du?
4. Wenn du eine Farbe sein könntest, welche wäre das?
5. Wie reagiert dein Umfeld auf deine Spiritualität?
6. Hast du ein allabendliches Ritual?
7. Wie wählst du die Themen für deinen Blog aus?
8. Wünschst du dir manchmal die Zeit ohne digitale Medien zurück?
9. Welche Jahreszeit magst du am liebsten und warum?
10. Kaffee oder Tee?
11. Tag oder Nacht?

Meine Nominierung:

Ich finde es total schwierig, Blogs zu nominieren, da die meisten meiner liebsten Blogs schon nominiert wurden, aber ich versuche mein Glück und hoffe, dass die folgenden 5 nicht schon irgendwo in den Weiten einen Award haben.

Zaunreiterin
Der magische Kessel
A little bit Betty
The Goddess Whisper
Susafee's Hexenküche

Die Regeln des Liebster-Award

1. Danke der Person die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke ihren Blog in deinem Artikel.
2. Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
3. Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award, die bisher weniger als 1.000 Facebook-Follower haben.
4. Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
5. Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award Blog Artikel.
6. Informiere deine nominierten Blogger über den Blog Artikel.

2. Blog-Geburtstag

Mittwoch, 24. September 2014


2 Jahre ist es nun her, dass ich als Sjel Manen online ging und der Blog der Seelenwanderin entstand.

2 Jahre in denen ich Höhen und Tiefen erlebte, neue Menschen kennenlernte und andere Menschen verabschiedete, Jahreskreisfeste feierte, meine Spiritualität weiter entwickelte, aber auch viel dazu lernte. Ich begab mich immer weiter in die Lehren und Weisheiten der Druiden, in ihr Wirken und ihre Mentalität. Ich tauschte mich mit Gleichgesinnten aus, entwickelte ein kleines Netzwerk mit ihnen und erlebte wunderbare, göttliche Momente. 

Darüber hinaus veränderte ich mich als Mensch zum Positiven, bezog die Natur mehr und mehr in mein Leben mit ein, ging meinen Weg, änderte hin und wieder die Richtung, doch fand ich immer wieder zurück. 

Heute, nach 2 Jahren intensiven Lernens und Lebens meines neuen Weges kann ich guten Gewissens sagen, angekommen zu sein. Vieles ist nicht mehr so schwammig und in den Nebeln verborgen, wie noch vor 2 Jahren und ich genieße diese neue "Weisheit" sehr. Ich genieße und feiere die Jahreskreisfeste anders als früher und erweitere stetig mein Wisssen. Immer in Anlehnung an druidisches Sein, auch wenn ich mich noch immer nicht als Druidin sehe.

Ich danke den Göttern für diesen magischen und mystischen Weg sowie die Möglichkeit, meinen Weg weiterhin gehen zu dürfen und dazu zu lernen.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Mabon 2014

Sonntag, 21. September 2014

Noch nie hatte ich zu Mabon für so Vieles zu danken, wie in diesem Jahr.

Im Job läuft alles gut und ich scheine endlich angekommen.

Freitag wollten wir einem guten Freund von uns das Motorrad meines Mannes bringen, da er es kaufen wollte. Dummerweise ging die Maschine mitten in der Baustelle auf der Autobahn aus und scheint einen Motorschaden zu haben. Dennoch ist meinem Mann nichts passiert und dafür sorgten auch die Bauarbeiter, die kurzerhand ein Baustellenfahrzeug auf die Bahn schickten, welches dann hinter meinem Mann her fuhr und den rückwärtigen Verkehr blockierte bis er an einer sicheren Stelle anhalten, die Maschine abstellen und selbst hinter die Leitblanke klettern konnte.

Gestern dann mussten wir meinen Opa mit Schlaganfall ins Krankenhaus bringen, doch er hatte richtig Glück. Er hat keine Ausfälle des Sprachzentrums, kognitiv hat er ebenfalls keine Defizite, das Gesichtsfeld hat keine Schäden erlitten und auch laufen kann er. Lediglich der linke Arm hat etwas abbekommen, aber auch hier hatte er viel Glück. Die Sensibilität im Arm ist in Ordnung, er hat keine Spastiken und auch kann er den Arm aktiv benutzen, wenn auch langsam und nicht mehr so koordiniert wie vorher. Zumal er wohl in der Vergangenheit schon mehrere kleine Schlaganfälle hatte, von denen aber niemand etwas gemerkt hat.
Als meine Eltern ihn heute im Kh besuchten, konnte er die Hand schon wieder viel besser und fast normal nutzen, nur fehlt noch die Kraft

Darüber hinaus bin ich dankbar für neue Freundschaften, für neue Möglichkeiten spirituell weiterzukommen und auch dafür, dass ich mich menschlich verändert habe.

Im vergangenen Jahr ist so viel passiert, so viel Positives und auch wenn es etwas Negatives gab, ließ sich immer etwas Positives daraus ziehen. 2014 war bisher ein gutes Jahr und ich danke den Göttern für viele Chancen und Möglichkeiten, die ich zu meinem Vorteil nutzen konnte. Aber auch danke ich ihnen dafür, dass sie immer an meiner Seite sind, mich leiten und ihre Hände über mich und meine Familie halten. Das ich im vergangenen Jahr viel lernen und mich dadurch weiterentwickeln durfte.

Aber auch geerntet habe ich dieses Jahr zu Mabon, denn die im Frühjahr gesäten Chilipflanzen sind alle etwas geworden und so konnte ich von 14 Pflanzen 30 Schoten ernten, wobei noch kein Ende abzusehen ist und an jeder Pflanze weitere Blüten dabei sind, Schoten zu bilden.

Die ersten Schoten werde ich dann zu einer Kette fädeln und zum Trocknen aufhängen, damit immer ein Vorrat vorhanden ist.


Geerntet habe ich die Schoten in einem kleinen Dankesritual und habe auch gleich für alles Gute in meinem Leben gedankt.

Ja, und zum Abschluss des Tages gab es noch ein leckeres Mabonmahl mit meinen Eltern und danach eine kleine Seelenreise.

Liebe Grüße und euch allen ein gesegnetes Mabon.

Eure
Sjel


Nachtrag 22.09.14

Eigentlich wollte ich nur kurz an die Garage, doch als ich die kalte Herbstluft spürte, tief einatmete und dabei bemerkte, dass unser Nachbar schon den Kamin angeworfen hatte, zog ich kurzerhand meine Fleecejacke zu und gönnte mir einen kleinen Mabonspaziergang, dankte dabei für diese wunderbare Jahreszeit und schaute meinem Atem zu, wie er die ersten Kältewölkchen in die Luft zauberte.


Mabon

Sonntag, 14. September 2014

Mabon, mein wohl liebstes Fest, welches so viel Magisches hat. 
Die Blätter färben sich bunt, die Natur erstrahlt in satten Farben wie Rot, Gelb, Orange und Braun, die Luft wird klarer und frischer, erste Nebel wabern über das Land und tauchen es in eine mystische Atmosphäre, der erste Frost lässt die Landschaft glitzern und überall riecht es nach herbstlichen Leckereien. 

Der Herbst hat nun Einzug gehalten und wir ernten die Früchte unserer Arbeit. Die Tage werden merklich kürzer, das Wetter "zwingt" uns immer öfter in die warme Stube und wir haben Zeit uns zu regenerieren, still zu werden und für alles, was uns im vergangenen Jahr geschenkt wurde, zu danken.

Nun ist es an der Zeit, Rituale zu feiern und den Herbst in seiner ganzen Schönheit sowie Fülle willkommen zu heißen.

Fege Herbstlaub zusammen, springe hinein und benenne alles, was du im Winter erreichen kannst und möchtest. Dann wirf das Laub in den Wind und lass alles Positive, aber auch Negative vom Wind verwehen.

Bereite ein Festmahl aus Obst, Gemüse, Brot, Apfelwein oder Obstbowle sowie Suppe zu und veranstalte ein Fest mit Freunden. Bringt dem Land Opfergaben aus Bier, Met oder Brot dar und reicht einen Becher mit einem guten Getränk herum, während ihr hungernden Menschen Segen sendet. 

Oder wie wäre es mit einem Kartoffelfeuer, welches das Symbol schlechthin für Ernte und anschließende Genüsse darstellt?

Arbeite vielleicht bei Sonnenuntergang am Meer oder einem Fluss/ Bach und wirf negative Gefühle sowie Fehlschläge und unerledigte Dinge wie Steinchen ins Wasser.

Oder vielleicht möchtest du auch zum Dank für die Fülle des vergangenen Jahres mit Lavendel, Thymian, Tannenharz oder Pfefferminze räuchern?

Aber egal wie du dieses Fest auch begehen wirst, erinnere dich an alles, was du ernten konntest, sei dankbar dafür und teile deine Ernte mit lieben Menschen. Bereite dich auf den nahenden Winter vor, mache deine Ernte haltbar und lehne dich entspannt zurück.

Liebe Grüße

Eure
Sjel