Veganismus

Sonntag, 26. Januar 2014

Hätte man mir vor einigen Jahren gesagt, dass ich mal über das Thema "Veganismus" bloggen würde, hätte ich meinen Gegenüber für bekloppt erklärt.

Denn ich bin bekennender Fleischfresser, stehe absolut dazu und durfte mir deshalb von einer Kollegin, die eingefleischter Vegetarier ist, schon eine üble Standpauke anhören. Wobei ich auf diesem Ohr schlecht höre, sogar regelrecht taub bin, wenn man mir auf militante Art und Weise etwas vorschreiben will.

Da hat es meine beste Freundin schon geschickter angestellt. Sie erzählte von ihrem Sohn, der seit einigen Monaten überzeugter Vegetarier ist und sich seitdem viel fiter, wohler und gesünder fühlt.

Und da kam ich ins Grübeln ... Seit meiner Erkrankung im letzten Jahr ist es für mich nicht immer einfach mit der Ernährung, weil ich a) nicht mehr alles vertrage und b) durch meinen Heuschnupfen zusätzliche Kreuzallergien auf diverse Lebensmittel habe.

Würde mir die gelegentliche Umstellung auf vegetarische Gerichte da vielleicht gut tun?

Oder sogar die gelegentliche Umstellung auf vegane Lebensmittel, wenn ich von der "vegan for youth challenge" und ihren Auswirkungen auf den Körper, das Wohlbefinden und die Gesundheit lese? Könnte dies evtl. auch ein Weg für mich sein?

Ich gebe zu, dass ich nicht auf Fleisch verzichten will und kann und auch, dass ich ein wenig Angst davor habe, ob mir meine Allergien in die Quere kommen könnten, wenn ich mich in die vegetarische oder vegane Richtung orientiere. Deshalb käme für mich erst mal nur ein gelegentliches Umstellen an  ein paar Tagen in der Woche in Frage.

Aber wie stelle ich das an? Wie beginne ich? Und traue ich mich überhaupt zu diesem Schritt, den mein Mann genauso mittragen müsste? Der genauso verrückt auf Fleisch ist, wie ich und nur ungern darauf verzichtet.

Was meint ihr? Habt ihr da ein wenig Input für mich? Ich würde mich sehr darüber freuen.

Liebe Grüße und euch allen einen schönen Restsonntag
Sjel


Gedankenstütze

Montag, 20. Januar 2014

Es gibt so viele Rituale, so viele Ideen, so viel, was sich während der Feiern entwickelt, dass es fast unmöglich ist, sich all dies zu merken. 

Und deshalb habe ich mir ein ganz persönliches Ritualheft erstellt. Gerade groß genug für die Hosentasche und so immer dabei. Um neue Ideen festzuhalten, alt bewährtes zu erweitern oder auch Ausgedientes zu streichen.


Wie merkt ihr euch eure Rituale? Zelebriert ihr immer das Selbe? Schreibt ihr sie nieder oder agiert ihr aus dem Bauch heraus?

Ich bin gespannt auf euer Feedback.

Liebe Grüße
Sjel

Rauchzeichen

Dienstag, 14. Januar 2014

Immer wieder werde ich gefragt, welche Kräuter ich für meine Räucherungen benutze, wie ich sie auswähle usw.

Theoretisch ist es schnell und einfach erklärt, denn in erster Linie schaue ich danach, welche Pflanzen den einzelnen Jahreskreisfesten und den Monaten, in welchen die Feste stattfinden, zugeordnet werden. Dann entscheide ich, ob ich diese Pflanzen riechen kann oder nicht und ob ich sie kaufen muss oder im Garten habe.

Dabei habe ich über die Jahre diverse Mischungen in mein alljährliches Repertoire aufgenommen, immer wieder erweitert, minimiert und schließlich diejenigen Kräuter gefunden, die mir zu den Festen am meisten geben.

Für mich hat die Auswahl der Pflanzen also ganz viel mit eigenem Geschmack und Wohlbefinden zu tun.

Meine Liebsten dabei sind:
  • Lavendel und Salbei zu Imbolc
  • Lavendel, Kamille, Holunder, Tannenharz und Salbei zu Ostara
  • Lavendel und Rosmarin zu Beltane
  • Holunder zu Litha
  • Thymian und Apfel zu Lugh
  • Lavendel, Thymian, Tannenharz und Pfefferminz zu Mabon
  • Wacholder, Tannenharz und Zedernholz zu Samhain
  • Zimt, Nelke, Kardamom, Anis, Tannenharz, Apfel, Orangenschale, Wacholder, Salbei, Lavendel und Rosmarin zu Jul
Dabei mische ich nach Lust und Laune, aber auch danach, wie ich mich gerade fühle, ob ich die Räucherung zum Orakeln oder Weihen nutze usw.

Zusätzlich bin ich beim Räuchern eher Purist. Ich brauche keine riesigen Mischungen und nehme lieber wenig, dafür aber intensiv duftend.

Ansonsten ist für mich ein ganz wichtiger Punkt, dass ich den Großteil der Kräuter im Garten habe, denn so weiß ich, wie sie gezogen wurden und auch ist es für mich eine Art Geschenk an die Götter, ein selbstgezogenes Kraut zu verräuchern. Denn ich verräuchere nicht nur ein Kraut, sondern auch meiner Hände Arbeit, mein Herzblut und meinen Schweiß.

Wie handhabt ihr das? Habt ihr feste Mischungen oder nehmt ihr immer wieder andere? Kauft ihr eure Pflanzen oder zieht ihr sie selbst? Habt ihr bestimmte Intensionen beim Räuchern?

Erzählt doch mal ein wenig von euren Rauchzeichen.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Ritualraum ausgemistet

Montag, 6. Januar 2014

So, gestern war es soweit ... ich habe meinen Ritualraum ausgemistet und mich auch dort von Altlasten befreit.

Ein tolles Gefühl.

Los ging es damit, dass ich jedes Schrankfach einzeln ausgeräumt und Dinge weggeworfen habe, die abgelaufen waren oder nicht mehr benötigt werden. Dabei flogen Dinge in den Müll, von denen ich nicht mal mehr wusste, dass sie existieren. Aber auch fand ich Dinge, die mir unweigerlich ein Lächeln ins Gesicht zauberten und in eine der beiden Kisten wanderten, wo ich persönliche "Glücksgefühle" aufbewahren möchte.

Nachdem ich alles auf diese Weise entrümpelt hatte, begann ich zu sortieren. Ein Fach für Nähutensilien, ein Fach für Ritualgegenstände, ein Fach für meine Teezeremonien, ein Fach nur für Räucherungen, ein Fach für Orakel, ein Fach für Bastelsachen und Deko und ein Fach für diverse Gegenstände, die keinem der anderen Fächer zuzuordnen sind.

Dabei stand ich schließlich vor einem ordentlich aufgeräumten Schrank, mit all den Dingen, die ich regelmäßig brauche, aber ich stand auch vor einem Haufen Müll. Und Letzterer war recht beachtlich. 

Zudem habe ich meine Räucherkiste ein wenig umstrukturiert und finde nun viel schneller, was ich brauche.

In den nächsten Tagen ist dann mein Kleiderschrank dran, vor dem es mir ein wenig graut, aber auch freue ich mich auf das Ergebnis und die Tatsache, mich wieder ein Stückchen leichter zu fühlen.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Altlasten

Sonntag, 5. Januar 2014

Man sagt ja immer, man solle sich von Altlasten befreien, wenn man "neu" anfangen und sein Leben umkrempeln möchte.

Und das habe ich gestern getan. Ich fange zwar kein neues Leben an, aber nachdem 2013 ein Jahr voller Hindernisse, Tiefschläge und verlogener Menschen war, war es nun an der Zeit, die alten Dinge aus 2013 loszulassen und mich weiterhin auf ein erfolgreiches 2014 einzustimmen.

Also habe ich alte Kontakte aus meinem Handy gelöscht, die noch im letzten Jahr versprachen, sich zu melden, den Kontakt aufrecht zu erhalten usw. und dann letztlich nie wieder von sich hören ließen, nachdem ich es mehrfach versucht hatte. Darüber hinaus habe ich einen Großteil meiner Apps gelöscht, die ich im letzten Jahr so überhaupt nicht nutzte.

Aber auch in anderen Bereichen werde ich in den nächsten Tagen weiter machen und mich von Altlasten befreien.

Dann ist mein Kleiderschrank dran und es fliegen alle Klamotten raus, die ich nicht mehr anziehe. Sie nehmen Platz weg und stauben vor sich hin. 

Und auch sonst werde ich mal ausmisten. Besonders in meinem Ritualzimmer. Da hat sich über die Jahre hinweg soviel angesammelt, dass ich kaum noch Platz im Schrank habe. Zudem habe ich mir vor geraumer Zeit ein paar Kisten gekauft, die genau in den Schrank passen und so werde ich alles ordentlich in die Kisten packen, damit der Schrank im Allgemeinen aufgeräumter aussieht und nicht mehr alles herumfliegt.

Aufgeräumte Grüße

Eure
Sjel

Frohes neues Jahr

Samstag, 4. Januar 2014

2013 ist endlich Geschichte und auch wenn das neue Jahr schon ein paar Tage alt ist, möchte ich es dennoch nicht versäumen, all meinen Lesern ein frohes neues Jahr zu wünschen.

Mit viel Glück, Gesundheit, Erfolg und Zufriedenheit für 2014

*****

Mein neues Jahr fing bei guten Freunden an, mit einem leckeren Essen, tollen Gesprächen und reichlich Plänen für das neue Jahr, von welchen wir die ersten schon in Angriff genommen haben.

Darüber hinaus habe ich mir das erste Mal Vorsätze gesteckt, dabei aber nicht nach den Sternen gegriffen, weil ich meinen inneren Schweinehund zu gut kenne ;0) So möchte ich mich wieder mehr meinen Freunden widmen, öfter etwas mit ihnen unternehmen, sie öfter besuchen und generell viel präsenter sein. 

Und damit habe ich gleich gestern angefangen, indem ich mich mit meiner besten Freundin zum Kaffee getroffen habe. Wir saßen stundenlang zusammen, plauderten über Gott und die Welt und sprachen auch an, was uns im letzten Jahr stark entzweit hatte. Wir waren uns beide einig, dass wir nicht gewillt sind, unsere Freundschaft aufzugeben und alles daran setzen werden, wieder so dicke zu werden, wie wir es noch Anfang 2013 waren. Es soll uns niemand mehr dazwischen funken, denn beide haben wir unter der Funkstille gelitten, auch weil keiner von uns so richtig wusste, wie die bisherigen Schwierigkeiten für alle Beteiligten sinnvoll zu lösen seien.

Aber mit dem Ende von 2013 schien plötzlich alles klar. Der Weg liegt offen vor uns und wir wollen ihn gemeinsam beschreiten. Darauf freue ich mich sehr.

Ansonsten sehe ich generell viel optimistischer nach vorne und möchte mir diesen Zustand erhalten. Nicht ganz unschuldig an diesem Optimismus ist das kleine Orakel, welches ich zum Jahresbeginn befragte. Denn es sagte mir, dass das Universum alles richten wird ... Und wenn das mal keine guten Nachrichten sind :0)

Last but not least habe ich mir vorgenommen, alles ein wenig ruhiger angehen zu lassen, mehr zu genießen, Momente nicht ungenutzt verstreichen zu lassen und mit offeneren Augen durch's Leben zu gehen. Viel zu oft hasten wir durch den Tag, nehmen uns kaum Zeit, um etwas zu genießen oder inne zu halten und fragen uns schließlich, wie dieser wundervolle Moment, das tolle Essen oder der schöne Tag so an uns vorbeifliegen konnte, ohne von uns in seiner vollen Schönheit erkannt oder genossen zu werden.

Ich bin schon sehr gespannt, wie 2014 werden wird und freue mich auf das neue Jahr.

Liebe Grüße

Eure
Sjel