Die blaue Stunde

Mittwoch, 5. März 2014

Laut Definition die Zeit der Dämmerung zwischen Sonnenuntergang und Dunkelheit.

Für mich die wohl schönste Zeit, die uns das nahende Frühjahr zu bieten hat. Nicht nur, weil die blaue Stunde die Zeit einläutet, in welcher ich mich als Allergiker bedenkenlos draußen bewegen kann. Sondern auch weil das Licht und die Farben der Natur in dieser Zeit so elegant und harmonisch mit einander spielen.

Gern sitze ich dann auf dem Balkon, schaue dem schwindenden Licht nach und erspüre die sich verändernden Temperaturen. Anfangs noch in eine Decke gewickelt, evtl. mit einer wärmenden Tasse Tee in der Hand. Später dann in leichter Kleidung, vielleicht sogar im T-Shirt. Lausche dabei dem Lied der Vögel, mit welchem sie den Abend begrüßen und den Tag verabschieden und denke über den vergangenen Tag nach.

Wo war er gelungen und gut, wo nicht so gut und verbesserungswürdig? Wo gab es Momente des Glücks, des Lachens und der Erfüllung? Wo Momente des Ärgers und sonstiger negativer Gefühle?

Ich lasse alles Revue passieren und gehe schließlich mit einem guten und befriedigenden Gefühl voller Pläne und Wohlwollen in den Abend.

Manchmal aber sperre ich meine Gedanken auch aus, meditiere und gebe mich meiner Spiritualität hin.

Wie nehmt ihr die blaue Stunde wahr? Wie "zelebriert" ihr sie und was bedeutet sie für euch?

Liebe Grüße

Eure
Sjel


2 Kommentare:

Miri hat gesagt…

Vielen Dank, liebe Sjel, für die schönen Gedanken über die blaue Stunde! Ich mag diese Zeit auch besonders gerne und bin am liebsten draußen, um dem Abendgesang der Vögel zu lauschen und zuzusehen, wie die ersten Sterne am Himmel auftauchen. Im Moment ist der Mond auch so schön auf dem blauen Abendhimmel. Zum draußen sitzen ist es mir aber noch etwas zu kalt ;-)

Liebe Grüße,
Miri

Sjel Manen hat gesagt…

Hallo Miri,

Dank dir für den schönen Einblick, wie du die blaue Stunde am liebsten verbringst :0)

Liebe Grüße
Sjel

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