Löwenzahn und was man daraus machen kann

Sonntag, 6. April 2014

Wie wir alle wissen, ist Löwenzahn eine wirklich vielseitige Pflanze. Nicht nur, dass wir viele Teile von ihr nutzen können ... nein ... sie besitzt auch reichlich Eigenschaften, die unserer Gesundheit zuträglich sind.

Und weil ich diese, so herrlich gelb blühende Pflanze, sehr gern mag, war es wieder an der Zeit, ein wenig Löwenzahnblütenhonig zu kochen, bevor mein Vater die Pflanzen restlos ausbuddelt.

Bevor es jedoch mit dem Honig los gehen kann, ist erst einmal reichlich Arbeit angesagt. Denn nicht nur das Abzupfen der Blüten hält auf, sondern auch das Entfernen der Blütenstiele, denn für den Honig benötigen wir lediglich die gelben Blütenteile.

Aussehen tut das Ganze jedenfalls so, wenn man noch ein bissl was vor sich hat *gg*



       
Nachdem man dann alle Blüten von den Kelchen befreit hat (leider geht es nicht komplett ohne ein bissl Grün, es sei denn, man hat viel Zeit und Muße, die Blüten ordentlich aus den Kelchen zu zupfen),  gibt man die Blüten in einen Topf mit 1 Liter Wasser und lässt sie ca. 30 Minuten vor sich hin köcheln. 


Danach das Ganze abseihen, ordentlich ausdrücken und wieder zurück in den Topf geben. Ggf. mit etwas Wasser auf 1 Liter Flüssigkeit auffüllen. Nun noch 1 kg Zucker (ich mische gern braunen und weißen Zucker, da der Honig dann einen leichten Karamellgeschmack bekommt), 2 EL Zitronensaft und eine aufgeschlitzte Vanilleschote dazu und nochmal 30 Minuten simmern lassen. Wer möchte, kann auch noch 1 Zimtstange und 2 Nelken dazu geben, die lediglich ein leichtes Aroma geben und sehr dezent im Hintergrund wirken.


Jetzt die Vanilleschote raus nehmen und den Sud zu einem dicken Honig einkochen lassen. Dauert ca. 1,5 Std. Dabei sollte man darauf achten, dass es wirklich Honig wird und kein Sirup, denn der Honig hält sich 1 Jahr, der Sirup nur ein paar Tage. Daher immer wieder die Gelierprobe auf einem kalten Teller machen.

Ist der Honig fertig, wird er in Einmachgläser gefüllt, wo er mit Ruhe abkühlen kann. Dazu sei auch noch zu beachten, dass die Gläser trocken sein sollten, denn der Honig kristallisiert aus, wenn er in nasse Gläser gefüllt oder zu kühl gelagert wird.

Sobald der Honig dann abgekühlt ist, werden die Gläser noch mit Inhalt und Datum beschriftet und fertig ist ein wirklich leckerer Brotaufstrich, der auch zum Süßen von Speisen oder aber als Wunderwaffe gegen Husten und Halsschmerzen verwendet werden kann.


Aber nicht nur Honig gab es heute, sondern auch eine neue Fuhre Chillikerne, die ich gestern von einer Freundin geschenkt bekam. Alle drei Sorten wurden heute in die Erde gesetzt und nun bin ich gespannt, ob auch sie in den nächsten Tagen leuchtend grün aus der Erde schauen.

Dazu gibt es natürlich Neuigkeiten von meinen anderen Chillis, die ich schon vor 2 Wochen gesetzt habe. Denn die kleinen Kerlchen schauen inzwischen so aus ...


So, nun gibt es noch Abendessen und zum Abschluss des Tages geht es dann in die Wanne, wo ich mich in einem wunderbaren Milchbad mit Lavendel und Zitronenmelisse räkeln werde.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

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