Litha-Kekse

Montag, 23. Juni 2014

Hier nun das leckere Rezepte der Litha-Kekse ... Aber Achtung ... Suchtgefahr und garantiert nix für die gute Figur ;o)

Man nehme:

250 g Mehl
1 TL Rosmarin (frisch gehackt oder getrocknet) - hier reicht ein gestrichener TL voll und ganz, da es sonst echt extrem wird.
Abrieb 1 Zitrone
1 Prise Salz
63 g Puderzucker
226 g weiche Butter

offizielle Zubereitung:

Mehl und Salz in einer Schüssel mischen
Butter, Zucker, Zitrone und Rosmarin dazu geben und alles gut durchkneten
Teig in 2 Teile teilen und zu Rollen formen
Diese in Frischhaltefolie gewickelt im Kühlschrank ruhen lassen.
Ofen auf 180° C vorheizen
Die Rollen in 5 mm dicke Scheiben schneiden und auf ein Backblech legen, welches vorher mit Backpapier ausgelegt wurde.
Die Kekse nun ca. 15 Minuten backen, bis sie goldgelb sind.

meine Zubereitung:

Alle Zutaten in einer Schüssel vermischen und zu einem festen Teig kneten.
Nun mit einem Esslöffel Portionen abstechen und auf das Backblech geben, welches vorher mit Backpapier ausgelegt wurde.
Leicht flach drücken, damit die Kekse gleichmäßig dick werden und eher die Form von Cookies bekommen.
Nun noch ca. 15 Minuten backen, bis sie goldgelb sind.

Und nun guten Hunger :o)

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Litha 2014

Sonntag, 22. Juni 2014

Dieses Jahr war es zu Litha sehr ruhig bei uns. 

Der Tag war geprägt von Hausarbeiten und Dingen, die über die vergangene Woche liegen geblieben waren und so kam ich erst gegen späten Nachmittag dazu, das Fest ein wenig zu "zelebrieren".

Und so machte ich mich zuerst daran, ein paar Litha-Kekse mit Zitrone und Rosmarin



sowie ein Litha-Brot mit Tomaten und Kräutern zu backen,


bevor ich mich noch an die weitere Auffüllung unserer Hausapotheke gab. Denn es fehlten noch Melissen- und Kamillenöl, die in den nächsten Tagen zu Salben verarbeitet werden.


Gegen Abend gab es noch ein leckeres Abendessen und zum Abschluss eine kleine Räucherung mit Rosmarin in meinem neuen Räucherstövchen, wobei ich einfach Zeitung las, die Kekse naschte und später die Runen legte.

Alles in allem war das Fest wirklich ruhig und ich bin froh darüber, dass wir kein Brimborium darum gemacht haben, denn die vergangene Woche war wirklich anstrengend und es war Zeit für reichlich Entspannung, die ich heute weiterführen werde.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Vorräte gefüllt

Freitag, 20. Juni 2014

Nachdem ich heute schon gegen Mittag Feierabend hatte, war es mal wieder an der Zeit, für Nachschub in der Hausapotheke zu sorgen.

Und so musste mein Salbei dran glauben, der kurzerhand zu einem leckeren Zahnpulver, nach dem Rezept von Atessa, und einer Tinktur verarbeitet wurde, die jetzt allerdings noch 2 Wochen ruhen muss.

Das Zahnpulver ist eine tolle Sache, denn es gibt herrlich frischen Atem, hemmt Keime, desinfiziert und wirkt gegen Entzündungen im Mundraum. Die wichtiges Eigenschaft ist aber die Tatsache, dass es Mundgeruch in Schach hält.

Und dazu ist es super schnell und einfach herzustellen. Man nehme einfach einige getrocknete Salbeiblätter, entferne sie von den Stielen und jage sie durch die Kaffeemühle. Natürlich kann man sich auch mit Mörser und Stößel versuchen, doch bevorzuge ich die elektrische Kaffeemühle, die normalerweise die Kaffeebohnen für des Gatten sonntäglichen Kaffeegenuss in Atömchen zerteilt ;0)

Die Tinktur verwenden wir gern als Gurgellösung gegen Halsschmerzen oder Entzündungen im Mundraum, aber auch gegen Hautentzündungen, Pickel und kleinere Wunden.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Der innere Schweinehund

Montag, 16. Juni 2014

In Ermangelung von gutem Fernsehprogramm bleibe ich beim Durchzappen an der Sendung "Extrem schwer" hängen und schaue interessiert zu.

Dummerweise bin ich danach so richtig schön frustriert, denn die heutige Abnehmwillige hat einen wahnsinnigen Ehrgeiz, beißt sich durch und scheint ihr Programm mit absoluter Coolness durchzuziehen. Sie stellt ihre Ernährung komplett um, macht dreimal täglich Sport, opfert dafür sogar ihre Mittagspause und lässt sich von keinem Wetter abschrecken. Außerdem krempelt sie ihr Leben komplett um und nimmt mal eben 56 kg in einem halben Jahr und 74 kg in 9 Monaten ab. Nach 1 Jahr wiegt sie dann von ehemals 172 kg nur noch 88 kg. Und das Mädel ist gerade mal 21 ...

Wenn ich so etwas sehe, bekomme ich die Krise, denn mein dämlicher Schweinehund hält eher mich an der Leine, als ich ihn und ich bekäme ihn niemals so drastisch gezügelt wie die junge Dame im Fernsehen. Und da frage ich mich echt, wie andere so etwas machen. 

Wie zum Geier machen die das? Wie zum Geier sperren die ihren Schweinehund ein und bringen dieses irre Durchhaltevermögen auf?

Bei mir müssten lediglich 8 kg weichen, aber ich bekomme es einfach nicht hin. Ich nehme es mir immer wieder vor, male es mir in den tollsten Farben aus, aber sobald ich loslege, scheint sich in meinem Kopf ein Schalter umzulegen, der mir ganz klar zu verstehen gibt, dass es fürchterlich kompliziert werden wird und schon gebe ich auf. Besonders schnell geht es dann, sobald der erste Heißhunger kommt.

Herrje, so schwer kann das doch nun echt nicht sein ...

Wie bekomme ich meinen Schweinehund bloß unter Kontrolle?

Frustrierte Grüße

Eure 
Sjel


Litha

Samstag, 14. Juni 2014

Wir feiern das Fest der Sonne und der Tageshelligkeit, die nun ihren Höhepunkt erreichen. Wir feiern die längste Nacht des Jahres, die aber gleichzeitig den Wendepunkt darstellt, ab dem die Tage wieder kürzer werden.

Und auch hier gibt es ein paar Rituale, die uns das Fest begehen lassen.

So kannst du mit Orange, Rosmarin und Holunder räuchern, um die Sonnenkraft in dein Heim zu holen.

Aber auch die Natur lädt ein, in der Morgendämmerung auf einen Hügel zu steigen und den Tag mit einer Laterne zu begrüßen. Dabei kannst du Kräuter in die Luft werfen und den Wind um Mut und Erfolg bitten.

Vielleicht möchtest du aber auch all deine Sorgen und Probleme einschließen? Tu dies, indem du typische Sonnenkräuter in einen kleinen Stoffbeutel packst, deine Sorgen und Probleme dazu tust und alles mit einem roten Band verschließt. Lade dann die Götter ein und wirf den Beutel ins Feuer. Bitte dabei um Reinigung und Erfüllung des Lebens.

Oder was hältst du von bunten Türkränzen aus roten und gelben Blüten, die für Wohlstand stehen? Binde sie gemeinsam mit Menschen, die dein Leben bereichern und hängt sie an eure Türen.

Vielleicht hast du aber auch einen See oder einen Fluss in der Nähe, in welchen du 3 Centstücke für Wohlstand wirfst.

Und wenn du in einer Partnerschaft bist, ist Litha der beste Zeitpunkt für eine Hochzeit oder ein Handfasting. Denn jetzt ist es an der Zeit, Bindungen einzugehen und das, was zu Beltane noch wachsen sollte, zu besiegeln und zu festigen.

Natürlich gilt dies nicht nur für Partnerschaften, sondern auch für Projekte, denn nun sind die Grundsteine dafür gelegt und man hat erste Erfahrungen gesammelt.

Doch bedenke ... egal, wie du dieses Fest begehst ... begehe es im Namen der Sonne und der Helligkeit sowie im Namen des Wohlstandes. Feiere unbeschwert, genieße die Fülle und entfalte dich.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Veganismus die Zweite

Freitag, 13. Juni 2014

In den letzten Wochen und Monaten habe ich mich intensiv mit dem Thema Veganismus beschäftigt, habe Bücher gekauft und durchgearbeitet, Blogs gelesen, habe mich darüber hinaus bei jedem Einkauf, in den unterschiedlichen Geschäften, schlau gemacht inwieweit sie Veganismus unterstützen und bin schließlich zu dem Schluss gekommen, dass es momentan noch keine Option für mich ist.

Es ist mir einfach zu viel Aufwand, wenn ich es nicht täglich in mein Leben integriere und meine Ernährung letztlich komplett umstelle. 

"Na dann stell doch einfach komplett um" wird jetzt mancher denken, aber dazu bin ich einfach nicht bereit, denn ich esse zu gern Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte, Wurst, Käse, Eis, Süßigkeiten und eben alles, was kaum ohne tierische Inhaltsstoffe auskommt. Natürlich hätte ich die Möglichkeit, diese Dinge selbst zu machen, doch fehlt mir dazu einfach die Zeit, wenn ich abends nach Hause komme und mein Magen nur noch "Hunger" brüllt. Und leider Gottes sind auch unsere Supermärkte nicht so gut sortiert, dass ich dort all das Ersehnte in veganer Form bekäme.

Da ich aber noch immer nicht von der gelegentlichen Ernährungsumstellung weg bin und auch nicht ständig Ärger nach den Mahlzeiten haben will, werde ich jetzt erst mal in die vegetarische Richtung gehen und schauen, ob es funktioniert und wie sich meine Gesundheit damit verändert. 

Ich bin gespannt und halte euch gern auf dem Laufenden.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Räucher Challenge

Dienstag, 10. Juni 2014

Es gibt etwas zum Mitmachen ...

Denn bis zum 30.6. ruft Luana Wiesentau zu einer Räucher Challenge auf, in welcher es darum geht, etwas über die eigenen Räuchergewohnheiten zu schreiben. Und natürlich gibt es auch etwas zu gewinnen ...

Was das allerdings genau sein wird, hat Luana noch nicht verraten ...


Meine Räuchergewohnheiten sind eher unspektakulär, denn ich räuchere am liebsten zu den Jahreskreisfesten und zu bestimmten Ritualen (z.B. bei meinem Dankesritual oder bei Weihritualen) oder Orakeln. Dazu nutze ich hauptsächlich Kräuter, welche ich in meinem Garten ziehe, da ich dann nicht nur irgendein Kraut verräuchere sondern gleichzeitig ein "Opfer" darbringe. Nämlich in Form meiner Hände Arbeit, meines Schweißes, meiner Energie und meines Herzblutes. Wenn ich Kräuter aus meinem Garten verräuchere, gebe ich auch immer ein Stück von mir selbst.

Darüber hinaus nutze ich zum Räuchern eine handgetöpferte Schale, welche eine gute Freundin, die ihres Zeichens Töpferin ist, für mich gefertigt hat. Zusätzlich ziert das Futhark den Rand der Schale. In der Schale arbeite ich mit Sand (meist von schottischen Küsten) und Kohle, da ich das warme Glimmen sehr gern mag. 


Aber auch mag ich eine ordentliche Portion Rauch, da ich dann das Gefühl habe, dass alles, was ich mit dem Rauch gen Himmel schicke, auch wirklich ankommt und dass der Rauch in jede Pore eindringt, wenn er reinigen soll.
Räuchere ich dagegen zur Entspannung oder beim Meditieren, genügt mir der Duft, so dass ich mir erst vergangenes Wochenende ein Räucherstövchen aus Ton gegönnt habe.


Ansonsten bin ich beim Räuchern eher Purist und brauche keine riesigen Mischungen. Ich nehme lieber wenig, dafür aber intensiv duftend und schaue dabei auch ganz gerne, welche Pflanze dem entsprechenden Monat oder Jahreskreisfest zugeordnet ist. Besonders wichtig ist mir aber auch, das Kraut nach meiner entsprechenden Laune auszusuchen und darauf zu achten, dass es zu meiner Stimmung passt.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Wie soll ich es beschreiben? ... und ... Fragen nach des Lebens Sinn

Montag, 9. Juni 2014

Ich liege auf meiner Strandliege auf dem Balkon. Neben mir ein Glas selbstgemachter Eistee und ich starre in den Garten. Starre auf die Häuser rings um uns herum, höre die Vögel fröhlich zwitschern, Musikfetzen von der Kirmes, die der Wind zu mir herüber trägt und den Fernseher in der Wohnung, vor dem es sich mein Mann gemütlich gemacht hat.

Die Sonne lacht von einem strahlend blauen Himmel und das Thermometer zeigt dicke über 30° C. 

Eigentlich sollte es mir blendend gehen, ich sollte voller Energie sein, doch ich spüre große Sehnsucht. Sehnsucht, die ich mal besser, mal weniger gut beschreiben kann.

Ja, wie soll ich sie beschreiben? ...

Die Sehnsucht nach dem Meer ... nach den Gegensätzen zwischen Unberechenbarkeit und Ruhe ... nach unbeschreiblicher Schönheit, die auch im größten Sturm erhalten bleibt ... nach unendlicher Weite und dem Wissen angekommen zu sein ... nach prächtigen Farbenspielen in leuchtendem Blau ... nach Vertrautheit ... nach mediterranem Flair und entsprechender Gelassenheit ... nach malerischen Buchten, Häusern und Häfen ... nach meinem Begriff für Erfüllung ...

Manchmal macht mich diese Sehnsucht irre, denn ich bin weit weg vom Meer, spüre aber in jeder Faser meines Körpers, dass ich ans Meer gehöre. In ein kleines Häuschen, vielleicht auf einer Insel ...

Zusätzlich spüre ich in jeder Faser meines Körpers, dass ich eine Aufgabe habe (sonst hätte ich im letzten Jahr sicher nicht überlebt) und dass sie etwas mit dem Meer, den Kräutern, den Runen und meiner Spiritualität zu tun hat. Ich höre das Meer regelrecht rufen, sehe die Aufgabe im Wandel, doch ist sie noch nicht greifbar.

Gibt es evtl. ein Ritual, wie man diese Sehnsucht "erträglicher" machen kann, indem man sich dem Meer näher fühlt und es zu jeder Zeit abrufen kann, auch wenn man meilenweit davon entfernt ist? 

Woher weiß ich, was meine Aufgabe ist, wie ich ihr näher komme und wie ich sie in Angriff nehmen kann?

Fragen über Fragen, die ich mir an einem heißen Tag auf dem Balkon stelle, während das Meer nach mir ruft und mein Inneres Veränderung prophezeit.

Liebe Grüße

Eure
Sjel