Lughnasadh

Freitag, 25. Juli 2014

Es ist unfassbar, wie schnell das Jahr voran schreitet und dass nun schon wieder Lughnasadh vor der Türe steht. 

Die Sommermonate neigen sich langsam dem Ende, es geht mit schnellen Schritten auf den Herbst zu und es ist an der Zeit, sich Gedanken über die Ernte zu machen. Kräuter werden zurück geschnitten, um sie für den Winter standhaft zu machen und auch stellen wir uns auf eine weniger reiche Zeit ein.

Wenn du Lugh feierst, denke an die zukünftige Ernte, backe vielleicht ein Brot mit Milch und äußere deine Wünsche in Bezug auf die Ernte, die du in den nächsten Monaten einbringen möchtest, während du die Milch umrührst.

Triff dich mit Freunden, geht in die Natur und brecht dieses Brot in der Morgendämmerung, teile es und lasse ein paar Krümel als Opfergaben für die Erdmutter zurück.

Vielleicht möchtest du aber auch zu Ehren der Erdmutter räuchern (Apfel und Thymian) oder ihr Sonnenblumenkerne da lassen?

Oder du sammelst Naturmaterialien in den Farben der Ernte und gestaltest aus ihnen ein Rad. Platziere all diese Gegenstände und danke dabei für alles, was vor uns liegt. Möchtest du die Vergangenheit dabei nicht vergessen, lege Edelsteine dazu und lass alles Vergangene hinter dir.

Und vergiss nicht, die letzten langen Tage mit entzündeten Kerzen zu würdigen.

Aber egal wie du Lugh auch feiern wirst, erinnere dich an alles, was sich nun aus der Arbeit von Frühling und Sommer ergeben hat und dass sich dein Fleiß nun auszahlt. Erinnere dich daran, dass die Tage nun wieder kürzer werden und die dunkle Hälfte des Jahres anbricht. Nun verbinden sich die 4 Elemente zu einem großen Ganzen.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Gewonnen ...

Donnerstag, 24. Juli 2014

Als ich dieses Wort bei der lieben Luana gelsen habe, konnte ich mein Glück kaum fassen ...

Ich hatte gewonnen ... bei der Räucher Challenge ...

Und diese tollen Dinge habe ich gewonnen ...


Eine "Gute-Laune-Räucherung", die herrlich frisch nach Kräutern und Blumenwiese riecht. Dazu "Seelentröster Räucherkugeln", die toll nach Vanille riechen sowie Weihrauch mit dem spannend klingenden Namen "Angelus", der mich sofort an meine einstigen Lieblingsserien "Buffy" und "Angel" erinnerte und dazu noch die passende Räucherkohle.

Zudem gab es noch eine wunderbar gestaltete und mit Liebe hergestellte Karte, die ich mir irgendwo aufhängen werde, weil ich sie einfach wunderschön finde.

Aber last not least möchte ich "Danke" sagen ... Danke für die tolle Challenge, Danke für die großartige Idee dahinter und Danke für den tollen Gewinn.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Jetzt doch vegan oder was?

Dienstag, 22. Juli 2014

Eigentlich hatte ich das Thema Veganismus schon seit geraumer Zeit für mich abgehakt, da mir das Ganze zu viel Aufwand bedeutete und ich mich nicht ewig an den Herd stellen wollte, wenn ich erst abends nach Hause komme und Kohldampf schiebe.

Aber wie es nunmal so ist, bin ich nun doch wieder am Thema dran.

Denn letzte Woche, beim Teamgespräch, kamen wir irgendwie auf das Thema Ernährung und meine neue Chefin fragte mich, wie ich denn damit umgehe, seit meiner Erkrankung im letzten Jahr nicht mehr "normal" essen zu können. Und so erzählte ich, wir kamen ins Gespräch, die andere Kollegin stellte Fragen und irgendwann warf Chefin die magischen Worte in den Raum ... "Hast du es mal mit veganer Ernährung versucht?".

Das saß und ich muss sie sekundenlang wie einen Alien angestarrt haben ...

Und dann begann sie zu erählen ... 

Das sie vor einigen Monaten die "Vegan for fit Challenge" von Attila Hildmann gemacht habe und total begeistert davon sei, weil es nicht nur lecker war, sondern auch viele tolle Nebeneffekte mit sich brachte. Besonders im gesundheitlichen Bereich. Darüber hinaus hatte sie Energie für 10 und es war einfach alles anders, leichter usw.

Also packte ich erst mal meine Gegenargumente aus, die sie mit einem einzigen Satz wegwischte ... "Wenn du sowieso jeden Abend kochst, ist das für dich kein Mehraufwand."

Ich sah sie grübelnd an und sie meinte weiter: "Zumal die Gerichte so konzipiert sind, dass du nicht ewig in der Küche stehst und maximal 30 Minuten für ein Rezepte benötigst. Zudem musst du so oder so einkaufen. Und ob du nun vegane Lebensmittel kaufst oder nicht vegane, bleibt sich letztlich gleich. Einkaufen bleibt einkaufen."

Damit waren wir ein ganzes Stück weiter und ich stellte Fragen.

Irgendwann machte sie mir das Angebot, mir das Buch von Attila auszuleihen, damit ich es einfach versuchen könnte. Zudem versprach sie mir Hilfe und den nötigen Input zu Anfang.

Gestern brachte sie mir das Buch dann mit und ich verschlang es noch am selben Abend. Stellenweise musste ich herzhaft lachen, weil es wirklich unkompliziert und aus dem Leben heraus geschrieben ist. Und dazu sah alles so unglaublich lecker aus. Sogar so lecker, dass ich allein vom Lesen mächtig Kohldampf bekam *lach*

Und so saß ich irgendwann über dem Buch, starrte hinein und fragte mich "Warum eigentlich nicht? Was habe ich schon zu verlieren? Mehr als beim Alten bleiben können die Nebenwirkungen nicht. Und außerdem habe ich jetzt wieder Zeit zum Kochen, weil ich bei meiner neuen Chefin göttliche Arbeitszeiten habe."

Also überlegte ich hin und her, wägte ab, las mich in Erfahrungsblogs und -berichte zur Challenge ein und war gewillt es zu versuchen.
Bis sich ein leises Stimmchen in meinem Hirn meldete und mich fragte, ob ich sicher bin, dass ich es auch schaffe und durchziehe und mich nicht wieder vom inneren Schweinehund ins Boxhorn jagen lasse.

Hmm, da war was dran ... der blöde Köter war bisher immer stärker als ich und hat mich schon an so machem Vorhaben gehindert. Egal was es war ... Meist habe ich 1-2, maximal 3 Tage durchgehalten und schon waren die guten Vorsätze dahin und die so toll geschmiedeten Pläne für den Allerwertesten.

Okay, keine Panik und heute Morgen erst nochmal mit Chefin konferiert.

Die beruhigte mich direkt und meinte, dass es wirklich nicht schwierig wäre und die Challenge prima durchzuhalten sei. Schließlich habe sie es auch geschafft und es sei wirklich kein Hexenwerk. 

Aber was dachte ich blöde Kuh? "Ist ja lieb gemeint Chefin, aber du kennst meinen Köter nicht ..."

Und als ob sie meine Gedanken erraten hätte, grinste sie, drückte mir Matcha-Pulver und Guarkernmehl in die Hand und meinte: "Versuch es. Selbst wenn du es nicht die volle Zeit durchhältst, weißt du wie es geht und kannst immer mal wieder ein paar zwanglose vegane Tage in deine Woche einbauen, wenn es dir und deiner Gesundheit hilft. Aber glaub mir, man hält es prima durch."

Also werde ich es versuchen ... mit der Hilfe meiner Chefin, falls ich Fragen habe oder der Köter seine Zähne fletscht und mit dem guten Gefühl schon nach ein paar Tagen zu wissen, ob es mir hilft oder eben nicht.

Liebe Grüße

Eure
zuversichtliche Sjel

Ein Hoch auf uns ...

Montag, 14. Juli 2014

... auf dieses Leben ... Auf den Moment ... der immer bleibt ...

So singt es zumindest Andreas Bourani und auch ganz Deutschland, seit feststeht, dass unsere Fußballjungs den Pokal nach Hause geholt haben.

Aber ist das wirklich so?

Natürlich haben auch wir gestern Abend Fußball geschaut, haben gefiebert und gejubelt. Haben uns gefreut und es Jogis Jungs von Herzen gegönnt.

Aber für mich hat das Ganze auch einen fahlen Beigeschmack.

Denn in den letzten Wochen und besonders seit gestern Abend ist Deutschland frohe Einigkeit. Wie aber sieht es den Rest vom Jahr aus und zwischen den WM's, respektive EM's?

Da scheint mir jeder des anderen Teufel. Da liegt man sich nicht in den Armen, feiert Einigkeit und gemeinsamen Patriotismus. Man versteckt eher, dass man Deutscher ist und ist kaum stolz auf sein Land. Da wird an allen Ecken über unser System gemault, nach Besserung gebrüllt und es sind immer weniger Menschen in der Lage, ihrem Nachbarn "guten Tag" zu sagen.

Doch kaum rennen, überspitzt gesagt, 11 Kerle unter Deutschlands Flagge hinter einem Ball her, haben sich alle lieb.

Irgend etwas stimmt doch da nicht ...

Und ich möchte keines Falls schwarz malen, wenn ich sage, dass man immer seltener mit den Menschen ins Gespräch kommt oder komisch angeschaut wird, wenn man nicht der Norm entspricht ... dies aber, im Falle eines gewonnenen WM-Titels, plötzlich wieder möglich ist.

Da unterhält man sich plötzlich mit Wildfremden über das Spiel, wird von den Nachbarn in überschwenglicher Freude gegrüßt, obwohl sie sonst an einem vorbeilaufen, als sei man Luft und auch haben gerade diejenigen, die sonst zum Lachen in den Keller gehen, ein Dauergrinsen im Gesicht.

Manchmal glaube ich echt, ich bin im falschen Film.

Wie seht ihr das denn?

Nachdenkliche Grüße

Eure
Sjel

So ein Tag ... So wunderschön wie gestern ...

Samstag, 12. Juli 2014

Was für ein Tag ...

Endlich kann ich wieder die Tante für meinen Neffen sein, die ich seit seiner Geburt sein wollte. 

Gestern nach dem Kindergarten habe ich ihn abgeholt und mit zu uns genommen. Dort gab es erst einmal ein kleines Mittagessen und weil unser Krümel so aufgeregt war, war natürlich an Mittagsschlaf nicht zu denken und so ging es direkt raus ins Grüne. Bewaffnet mit Bagger, Sandschaufel und Opa's Mütze gegen die Sonne sowie einem kleinen Snack.

Und so verbrachten wir den ganzen Nachmittag im Freien, matschten in der nassen Erde und mit Wasser, sammelten Steine, ich zeigte ihm Hummeln aus der Nähe, erklärte ihm Kräuter, die er gespannt betrachtete, befühlte und beschnupperte, verputzten unser Picknick und auch brachte ich ihm neue Wörter bei, die er aufsog wie ein Schwamm. 

Gegen späten Nachmittag sammelte meine Schwester dann ein kleines Matschmonster ein, welches ununterbrochen grinste, sich über einen tollen Tag freute und überhaupt nicht mit nach Hause wollte ;0)

Aber nicht nur der Zwerg war bester Laune sondern auch seine Tante :0D

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Alte Türen, neue Türen

Montag, 7. Juli 2014

Kennt ihr dieses Gefühl? ... Wenn man alte Türen schließt und damit unliebsame Dinge sowie Erinnerungen hinter sich lässt? ... Gleichzeitig aber neue Türen öffnet? ... Mit neuen Erfahrungen und der Möglichkeit alles besser zu machen?

Während ich auf dem Balkon sitze, die Sonne genieße und mir ein Glas selbstgemachten Eistee gönne, sinniere ich über genau diese Türen ... denn so erging es mir vor nicht allzu langer Zeit. Mein bisheriger Job ist endlich Geschichte ...

Es war ein unglaubliches Gefühl, als ich die Türe zum letzten Mal hinter mir zu zog und abschloss während ich genau wusste, dass nun ein ungeliebter Abschnitt der Vergangenheit angehört, gleichzeitig aber ein neuer Abschnitt, mit einer neuen Stelle, beginnt.

Es fühlte sich so unglaublich gut an und auch schreien seitdem alle Orakel nach Erfolg. Sie prophezeien, dass nun das berufliche Glück bei mir einziehen wird, ich das bekomme, was ich mir schon so lange wünsche und dass ich nun ein glückliches Leben beginnen kann.

Wenn das mal nicht gut klingt, dann weiß ich es auch nicht *lach*

Aber ich bin auch vorsichtig und misstrauisch, denn schon oft versprach man mir das Blaue vom Himmel, worauf ich blind herein fiel und am Ende der Länge nach auf der Nase landete.

Hoffen wir also und vertrauen auf das göttliche Geleit. 

Die erste Zeit auf der neuen Stelle war jedenfalls entspannt und ich freue mich schon auf weitere entspannte sowie erfüllende Arbeitstage.

Liebe Grüße

Eure 
Sjel