Kraftquelle Natur

Montag, 29. September 2014

Wir alle, die wir druidisch, schamanisch, nach Wicca oder nach anderen Traditionen leben und arbeiten, wissen, wie wichtig die Natur für uns, unsere Rituale, unsere Feste und unser Sein ist.

Wir leben und arbeiten in der Natur, nehmen sie als das wahr, was sie schon für unsere Vorfahren war und nehmen dankbar an, was sie uns schenkt oder lehrt.

Je nach Region, arbeiten wir mit anderen Naturenergien, -geistern usw. und wo sich jemand von der Küste wohl eher mit den Meergeistern sowie -energien beschäftigen wird, wird sich jemand aus waldreichen Regionen mit den Baummüttern und den Geistern des Waldes beschäftigen.

Aber eines haben wir alle gemein ... die Natur ist eine Quelle der Kraft und dient uns nicht nur zur Inspiration.

Passend zum Thema habe ich eine schöne Formulierung der Seite "Kraftquell Natur" gefunden. So beschreibt der Ersteller dieser Homepage die Natur wie folgt:

Die Natur ist für mich die Mitwelt, aus der wir kommen, und nicht "nur" die Umwelt, die wir be/nützen. Ich bin überzeugt, wenn wir dieser Mitwelt mit Liebe, offenen Herzen, Achtsamkeit, Aufmerksamkeit, und Respekt begegnen, dass sie uns ein wunderbarer, nie versiegender, sprudelnder Kraftquell ist.

Die Natur schenkt uns viele Impulse und Analogien, sie spiegelt das, was wir denken und sind, und kann uns- oft auf verblüffende Weise - zu uns selbst und in unsere Kraft und unser Sein führen und uns bereichern.

Dieser Reichtum bedeutet Glücklichsein, Frieden finden, bedeutet Kraft schöpfen, Kreativität und zur Ruhe kommen. Es bedeutet auch der Seele Zeit lassen.


Ich finde diese Formulierung sehr passend, denn genau das ist die Natur auch für mich ...

Wenn ich im Wald, an einen Baum gelehnt, einfach nur da sitze, mich umschaue, die Luft atme und an nichts denke, Probleme weit von mir schieben und den Alltag ausblenden kann, habe ich genau das erreicht, was uns im Zeitalter von Burn-Out fehlt.

Ich kann entspannen, Kräfte sammeln, Dinge aus einer anderen Sichtweise betrachten und mir eine Auszeit gönnen.

Die Natur um mich herum gibt mir all das, was uns die Zivilisation mit all ihren Medien und Techniken immer weiter nimmt. Die Natur zeigt und offenbart uns unsere Wurzeln, lässt uns ruhig werden und Dinge entdecken, für die viele Menschen bereits blind geworden sind.

Seien es Traditionen, wie viele sie aus Kindertagen kennen, schöne Erlebnisse, Augenblicke oder geborgene Gegenwart voll Liebe und dem Wissen, so angenommen zu sein, wie wir wirklich sind.

Die Natur lehrt uns ein guter Mitmensch zu sein und andere in ihrer Einzigartigkeit anzunehmen, bzw. zu respektieren und zu tolerieren. Wir wissen weit mehr, hören besser zu und lernen aus dem, was bereits unsere Vorfahren wussten, allein durch die Arbeit mit der Natur übertragen.

Liebe Grüße

Eure
Sjel 

Mein liebster Blog Award

Mensch was habe ich mich gefreut, als die liebe Miri mich für den "liebster Blog Award" nominiert hat *freu* und deshalb beantworte ich natürlich sehr gern die 11 gestellten Fragen. Hab vielen Dank liebe Miri :0)

Meine Antworten:

1. Wie bist du auf die Idee gekommen zu Bloggen?

Immer mal wieder habe ich mich an der Erstellung einer Homepage versucht, aber da ich nur geringe HTML-Kenntnisse habe, aber bestimmte Ansprüche an eine Hp stelle, musste eine andere Alternative her, die sich schnell und einfach verändern lässt

2. Wie ist dein Blog zu seinem Namen gekommen?

Angefangen hat es mit der Idee zu diesem Blog, denn ich wollte mich mit anderen Gleichgesinnten austauschen, wollte lernen usw. Und dann musste natürlich ein Name her. Ich erinnerte mich daran, wie mich meine ehemals beste Freundin mit einem Wort beschrieben hatte und setzte nur noch die "Wanderin" dazu, da ich gerne wandere und mich in der Natur aufhalte. Fertig war der Name des Blogs.

3. Was war dein Traumberuf als Kind?

Meeresbiologin mit dem Schwerpunkt "Orcas"

4. Hast du eine Lieblingspflanze (so wie fast jeder ein Lieblingstier)?

Ja, ich liebe Lavendel

5. Was tust du, um morgens gut aus dem Bett zu kommen?

Erst mal ausgiebig strecken und dann mit Schwung raus. Dann nochmal im Sitzen strecken

6. Worüber schreibst du am liebsten?

Meinen Weg als Seelenwanderin in Anlehnung an das Druidentum

7. Hast du einen Lieblingsduft und, wenn ja, welchen?

Wenn wir von Pflanzen oder dergleichen sprechen, dann Lavendel, Nelken, Zitrusdüfte, Rosmarin, Thymian. Sprechen wir dagegen von Parfum, dann liebe ich "One" von "Dolce & Gabana".

8. Wenn du ein Jahr einfach Zeit und Geld hättest, zu tun, was du willst, was würdest du machen?

Mir einen VW T1 in der Campingedition kaufen, nachdem er nach meinen Wünschen restauriert wurde und dann damit durch die Provence, die Toskana, Irland und Schottland (durch die Teile, die wir noch nicht kennen) reisen.

9. Findest du es unhöflich, wenn andere Leute in deiner Gegenwart ständig auf ihrem Smartphone herumtippen?

Absolut. Wenn ich mit Menschen unterwegs bin, die mir wichtig sind, möchte ich auch ihre Aufmerksamkeit, so wie sie meine erhalten.

10. Hast du eine Leibspeise? (Und stellst du uns die vielleicht mal vor?)

Pizza, Pizza und nochmal Pizza *lach* ... Die geht immer ...

11. Was ist groß, blond und die Wurzel aus 121?
 ;-)

Ein Baum im Herbst ...

Meine Fragen:

1. Warum behandelt dein Blog gerade das von dir gewählte Thema?
2. Welches ist dein liebstes Jahreskreisfest und warum?
3. Wenn du ein Tier sein könntest, welches wärest du?
4. Wenn du eine Farbe sein könntest, welche wäre das?
5. Wie reagiert dein Umfeld auf deine Spiritualität?
6. Hast du ein allabendliches Ritual?
7. Wie wählst du die Themen für deinen Blog aus?
8. Wünschst du dir manchmal die Zeit ohne digitale Medien zurück?
9. Welche Jahreszeit magst du am liebsten und warum?
10. Kaffee oder Tee?
11. Tag oder Nacht?

Meine Nominierung:

Ich finde es total schwierig, Blogs zu nominieren, da die meisten meiner liebsten Blogs schon nominiert wurden, aber ich versuche mein Glück und hoffe, dass die folgenden 5 nicht schon irgendwo in den Weiten einen Award haben.

Zaunreiterin
Der magische Kessel
A little bit Betty
The Goddess Whisper
Susafee's Hexenküche

Die Regeln des Liebster-Award

1. Danke der Person die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke ihren Blog in deinem Artikel.
2. Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
3. Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award, die bisher weniger als 1.000 Facebook-Follower haben.
4. Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
5. Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award Blog Artikel.
6. Informiere deine nominierten Blogger über den Blog Artikel.

2. Blog-Geburtstag

Mittwoch, 24. September 2014


2 Jahre ist es nun her, dass ich als Sjel Manen online ging und der Blog der Seelenwanderin entstand.

2 Jahre in denen ich Höhen und Tiefen erlebte, neue Menschen kennenlernte und andere Menschen verabschiedete, Jahreskreisfeste feierte, meine Spiritualität weiter entwickelte, aber auch viel dazu lernte. Ich begab mich immer weiter in die Lehren und Weisheiten der Druiden, in ihr Wirken und ihre Mentalität. Ich tauschte mich mit Gleichgesinnten aus, entwickelte ein kleines Netzwerk mit ihnen und erlebte wunderbare, göttliche Momente. 

Darüber hinaus veränderte ich mich als Mensch zum Positiven, bezog die Natur mehr und mehr in mein Leben mit ein, ging meinen Weg, änderte hin und wieder die Richtung, doch fand ich immer wieder zurück. 

Heute, nach 2 Jahren intensiven Lernens und Lebens meines neuen Weges kann ich guten Gewissens sagen, angekommen zu sein. Vieles ist nicht mehr so schwammig und in den Nebeln verborgen, wie noch vor 2 Jahren und ich genieße diese neue "Weisheit" sehr. Ich genieße und feiere die Jahreskreisfeste anders als früher und erweitere stetig mein Wisssen. Immer in Anlehnung an druidisches Sein, auch wenn ich mich noch immer nicht als Druidin sehe.

Ich danke den Göttern für diesen magischen und mystischen Weg sowie die Möglichkeit, meinen Weg weiterhin gehen zu dürfen und dazu zu lernen.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Mabon 2014

Sonntag, 21. September 2014

Noch nie hatte ich zu Mabon für so Vieles zu danken, wie in diesem Jahr.

Im Job läuft alles gut und ich scheine endlich angekommen.

Freitag wollten wir einem guten Freund von uns das Motorrad meines Mannes bringen, da er es kaufen wollte. Dummerweise ging die Maschine mitten in der Baustelle auf der Autobahn aus und scheint einen Motorschaden zu haben. Dennoch ist meinem Mann nichts passiert und dafür sorgten auch die Bauarbeiter, die kurzerhand ein Baustellenfahrzeug auf die Bahn schickten, welches dann hinter meinem Mann her fuhr und den rückwärtigen Verkehr blockierte bis er an einer sicheren Stelle anhalten, die Maschine abstellen und selbst hinter die Leitblanke klettern konnte.

Gestern dann mussten wir meinen Opa mit Schlaganfall ins Krankenhaus bringen, doch er hatte richtig Glück. Er hat keine Ausfälle des Sprachzentrums, kognitiv hat er ebenfalls keine Defizite, das Gesichtsfeld hat keine Schäden erlitten und auch laufen kann er. Lediglich der linke Arm hat etwas abbekommen, aber auch hier hatte er viel Glück. Die Sensibilität im Arm ist in Ordnung, er hat keine Spastiken und auch kann er den Arm aktiv benutzen, wenn auch langsam und nicht mehr so koordiniert wie vorher. Zumal er wohl in der Vergangenheit schon mehrere kleine Schlaganfälle hatte, von denen aber niemand etwas gemerkt hat.
Als meine Eltern ihn heute im Kh besuchten, konnte er die Hand schon wieder viel besser und fast normal nutzen, nur fehlt noch die Kraft

Darüber hinaus bin ich dankbar für neue Freundschaften, für neue Möglichkeiten spirituell weiterzukommen und auch dafür, dass ich mich menschlich verändert habe.

Im vergangenen Jahr ist so viel passiert, so viel Positives und auch wenn es etwas Negatives gab, ließ sich immer etwas Positives daraus ziehen. 2014 war bisher ein gutes Jahr und ich danke den Göttern für viele Chancen und Möglichkeiten, die ich zu meinem Vorteil nutzen konnte. Aber auch danke ich ihnen dafür, dass sie immer an meiner Seite sind, mich leiten und ihre Hände über mich und meine Familie halten. Das ich im vergangenen Jahr viel lernen und mich dadurch weiterentwickeln durfte.

Aber auch geerntet habe ich dieses Jahr zu Mabon, denn die im Frühjahr gesäten Chilipflanzen sind alle etwas geworden und so konnte ich von 14 Pflanzen 30 Schoten ernten, wobei noch kein Ende abzusehen ist und an jeder Pflanze weitere Blüten dabei sind, Schoten zu bilden.

Die ersten Schoten werde ich dann zu einer Kette fädeln und zum Trocknen aufhängen, damit immer ein Vorrat vorhanden ist.


Geerntet habe ich die Schoten in einem kleinen Dankesritual und habe auch gleich für alles Gute in meinem Leben gedankt.

Ja, und zum Abschluss des Tages gab es noch ein leckeres Mabonmahl mit meinen Eltern und danach eine kleine Seelenreise.

Liebe Grüße und euch allen ein gesegnetes Mabon.

Eure
Sjel


Nachtrag 22.09.14

Eigentlich wollte ich nur kurz an die Garage, doch als ich die kalte Herbstluft spürte, tief einatmete und dabei bemerkte, dass unser Nachbar schon den Kamin angeworfen hatte, zog ich kurzerhand meine Fleecejacke zu und gönnte mir einen kleinen Mabonspaziergang, dankte dabei für diese wunderbare Jahreszeit und schaute meinem Atem zu, wie er die ersten Kältewölkchen in die Luft zauberte.


Mabon

Sonntag, 14. September 2014

Mabon, mein wohl liebstes Fest, welches so viel Magisches hat. 
Die Blätter färben sich bunt, die Natur erstrahlt in satten Farben wie Rot, Gelb, Orange und Braun, die Luft wird klarer und frischer, erste Nebel wabern über das Land und tauchen es in eine mystische Atmosphäre, der erste Frost lässt die Landschaft glitzern und überall riecht es nach herbstlichen Leckereien. 

Der Herbst hat nun Einzug gehalten und wir ernten die Früchte unserer Arbeit. Die Tage werden merklich kürzer, das Wetter "zwingt" uns immer öfter in die warme Stube und wir haben Zeit uns zu regenerieren, still zu werden und für alles, was uns im vergangenen Jahr geschenkt wurde, zu danken.

Nun ist es an der Zeit, Rituale zu feiern und den Herbst in seiner ganzen Schönheit sowie Fülle willkommen zu heißen.

Fege Herbstlaub zusammen, springe hinein und benenne alles, was du im Winter erreichen kannst und möchtest. Dann wirf das Laub in den Wind und lass alles Positive, aber auch Negative vom Wind verwehen.

Bereite ein Festmahl aus Obst, Gemüse, Brot, Apfelwein oder Obstbowle sowie Suppe zu und veranstalte ein Fest mit Freunden. Bringt dem Land Opfergaben aus Bier, Met oder Brot dar und reicht einen Becher mit einem guten Getränk herum, während ihr hungernden Menschen Segen sendet. 

Oder wie wäre es mit einem Kartoffelfeuer, welches das Symbol schlechthin für Ernte und anschließende Genüsse darstellt?

Arbeite vielleicht bei Sonnenuntergang am Meer oder einem Fluss/ Bach und wirf negative Gefühle sowie Fehlschläge und unerledigte Dinge wie Steinchen ins Wasser.

Oder vielleicht möchtest du auch zum Dank für die Fülle des vergangenen Jahres mit Lavendel, Thymian, Tannenharz oder Pfefferminze räuchern?

Aber egal wie du dieses Fest auch begehen wirst, erinnere dich an alles, was du ernten konntest, sei dankbar dafür und teile deine Ernte mit lieben Menschen. Bereite dich auf den nahenden Winter vor, mache deine Ernte haltbar und lehne dich entspannt zurück.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Ritualtasche die Zweite

Mittwoch, 10. September 2014

Nachdem ich euch vor ein paar Tagen fragte, was ihr alles in eurer Ritualtasche mitnehmt, wenn ihr im Freien arbeitet und was ihr speziell mit dieser Tasche verbindet, möchte ich nun meine Antworten geben ... :o)

Wenn ich im Freien arbeite, unterscheide ich zuerst, was ich vorhabe, ob ich ein Fest begehen oder mit den Elementen arbeiten möchte oder ob ich einfach nur auf "Wanderschaft" gehe und mich von der Natur leiten lasse.

Lasse ich mich von der Natur leiten und habe kein bestimmtes Ziel oder "Anliegen", habe ich lediglich dabei:

* ein ganz klein zusammenfaltbares Sitzkissen
* Notizzettel und Kugelschreiber
* einen Ziplock-Beutel
* ein Messer
* meine Kamera 
* ggf. eine Tupperdose mit Wegzehrung sowie eine kleine Flasche Wasser

Möchte ich dagegen die Jahreskreisfeste feiern oder mit den Elementen arbeiten, so habe ich immer Folgendes dabei:

* ein ganz klein zusammenfaltbares Sitzkissen
* Notizzettel + einen Kugelschreiber
* ein Messer
* 4 Muscheln für Räucherkohle, Salz,Wasser und eine Kerze
* 1 kleines Glasfläschchen mit Salz und 1 kleines Glasfläschchen mit Wasser
* ein kleines Kästchen zur sicheren Aufbewahrung/ zum sicheren Transport der Phiolen, Muscheln, eines Feuerzeuges und eines Teelichtes (das Kästchen habe ich übrigens 2013 aus Schottland, besser gesagt, aus der Whisky-Destille "Glenlivet" mitgebracht ... und die darin befindlichen Kekse waren wirklich lecker *gg*)
* Räucherwerk in Teedosen oder in Form eines Smudge Sticks


Zusätzlich gibt es ein paar Dinge, die ich je nach Anlass, Jahres- oder Tageszeit mitnehme und je nach Zweck meiner Arbeit:

* meine Runen oder mein selbst gestaltetes Kartenset mit den Baummüttern
* eine Tupperdose mit Wegzehrung oder "Opfergaben"
* eine kleine Flasche Wasser oder eine kleine Thermoskanne Tee
* ggf. eine dünne und klein zusammenfaltbare Decke falls es mal später am Abend und kühler wird

Und warum habe ich gerade die Tasche mit den Herbstfarben und dem großen Blatt auf der Mitte gewählt?

Zum Einen liebe ich den Herbst, die bunten Farben in dieser Zeit und auch die so vielfältige Natur. Der Herbst versinnbildlicht für mich die Jahreszeit, in der ich die meiste Zeit im Freien verbringe, kreativ bin und spüre, wie gut das Leben tut. Aber es ist auch die Zeit, in der man besonders stark den Wandel aller Dinge spürt und sich klar darüber wird, dass auch das Leben in ständigem Wandel ist, man Letzteres aber selbst in der Hand hat. 
Zusätzlich verbinde ich mit meiner Ritualtasche die Natur ansich. Ich habe sie immer dabei, wenn ich im Freien und mit den Elementen arbeite, wenn ich mich treiben lasse und der Natur die Möglichkeit gebe, meinen Weg zu "bestimmen". Die Tasche symbolisiert für mich die Natur in all ihren Facetten und ihre Wichtigkeit in meiner Arbeit mit den Göttern und den Jahreskreisfesten.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Eins mit der Natur

Sonntag, 7. September 2014

Nachdem es in den letzten Wochen wegen des Wetters oder anderer Dinge nicht wirklich geklappt hat, war ich heute mal wieder im Wald.

Ein Ausflug zu unserem Apfelfeld war geplant, da wir dringend Nachschub an selbst gemachtem Apfelmus benötigen. Schließlich geht es unaufhörlich auf die kalte Jahreszeit zu und Reibe- oder Dippekuchen gehen nun wirklich nicht ohne Apfelmus ;0)

Also packte ich meine Ritualtasche und zog los. Männe hatte sich für seine Werkstatt entschieden, so dass ich mit aller Ruhe durch die Natur stromern konnte.

Im Wald angekommen, parkte ich mein Auto, hängte meine Ritualtasche um und los ging es.

Erster Weg war unser Apfelfeld, welches ich kaum noch wiederfand. Überall Gestrüpp, wild wachsende Büsche und fast wäre ich daran vorbei gelaufen, denn es liegt in einem Hang, unterhalb eines ehemaligen Apfelfeldes eines Bauern.

Dieser bewirtschaftet sein Feld aber schon viele Jahre nicht mehr, so dass er alle Bäume abgeholzt hat und das Stück Land sich selbst überlässt. Dummerweise hatte er aber an der Grenze zu unserem Feld eine Hecke angepflanzt, die durch den Wildwuchs inzwischen so hoch und ausladend ist, dass ich unser Feld nur mit Mühe ausmachen konnte.

Theoretisch ist so eine wilde Wiese ja ganz nett, aber wenn alles so hoch wuchert, dass man nicht mal mehr die Bäume sehen kann und nur noch Gestrüpp vor sich hat, finde ich das weniger chic.

Aber ich weiß ja, wo es liegt und so änderte ich die Richtung, ging von unten her dran und voila, da war es.

Leider hing kaum noch etwas an den Bäumen, die Mehrzahl der Äpfel lag faul am Boden und alles, was ich pflückte, war auch schon von Würmern durchlöschert und faul.

Schade eigentlich, denn diese Äpfel sind die Einzigen, die ich gefahrlos essen kann, da sie nicht gespritzt sind und vor sich hin wachsen dürfen. Gegen alle anderen Äpfel, die man in Geschäften bekommt, bin ich hochgradig allergisch und kann nicht mal ein kleines Stück davon essen.

Und so wanderte ich zwischen den Apfelbäumen hin und her, sprach den Bäumen mein Beileid aus, dass sie in diesem Jahr von schlechtem Wetter geplagt wurden und machte ein paar Fotos.

Von Pilzen ...



verwunschenen Bäumen ...



und dem Zugang zu ... ja, wer weiß das schon so genau?


Irgendwann ging ich zum Weg zurück, setzte mich zu einem Baum, lehnte mich an seinen Stamm und machte eine kleine Pause. Atmete die klare Luft und hörte dem Rascheln der Blätter, dem Singen der Vögel und dem Klopfen eines Spechtes zu.

Es war so schön, mit der Natur eins und vom Wald willkommen zu sein.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Ritualtasche

Freitag, 5. September 2014

Schon länger war ich auf der Suche nach einer schönen neuen Ritualtasche und auch wenn ich gefühlte tausend Taschen und Rucksäcke besitze, dafür eine eigene Ecke auf dem Speicher habe und von meinem Mann bereits angedroht bekam, dass er jede weitere Tasche dem Schredder übergibt, war weder das Richtige dabei, noch die Drohung meines Mannes stark genug

Also schaute ich immer mal wieder auf Märkten, Kirmes usw., fand auch die ein oder andere Tasche, die mir gefallen hätte, doch hinderten mich immer wieder diverse Gegebenheiten daran, die Tasche schlussendlich zu kaufen.

In den letzten Tagen ging ich dann wieder vermehrt auf die Suche, da es langsam Herbst wird und ich mir vorgenommen habe, noch öfter draußen zu arbeiten und so viel wie möglich von meiner liebsten Jahreszeit aufzusaugen. Ich liebe es in bunten Farben und raschelnden Blättern zu arbeiten, mit klarer Luft und mystischen Nebeln um mich herum sowie besonders beruhigenden Geräuschen.

Und so gab ich verschiedene Suchbegriffe bei Tante Google ein, fand viel "Nippes" und wollte schließlich entnervt aufgeben, als ich eine Werbung von "Fischer's Lagerhaus" entdeckte.

Moment mal ... Fischer's? Das sind doch die mit Möbeln, Kleidung und Accessoires aus Ländern wie Indien, Nepal, Marokko, China, Indonesien, Thailand usw. ... Die müssten doch eigentlich auch solche Beuteltaschen haben, wie ich sie mir als Ritualtasche vorstelle ...

Also fuhr ich gestern, nach der Arbeit, einfach mal vorbei, denn wie es der Zufall so will, haben wir ein solches Lagerhaus im Ort und ich komme auf dem Rückweg von der Arbeit unweigerlich dort vorbei.

Tja, und da waren sie dann ... Die ausgeguckten Beuteltaschen ... Teilweise kreischend bunt und mit tollen Mustern, teilweise in gedeckten Farben und ganz schlicht gehalten. Einige waren zur besseren Begutachtung aufgehängt, andere lagen durcheinander und in einem wilden Haufen übereinander. 

Dabei schaute mal hier ein Zipfel Farbe und mal da ein Träger unter dem Wust hervor. Also zog ich an einem besonders interessant und magisch auf mich wirkenden Träger ... Und voilà ... Da war sie ... Meine neue Ritualtasche mit einem dicken Blatt aus leuchtend bunten Herbstfarben ...



Ich war sofort verliebt in sie und behielt sie gleich im Arm. Dennoch ein schneller Blick, ob sie eine kleine Innentasche hat, wie gut verschließbar sie ist und schon trug ich sie zur Kasse ...

Auf dem Weg nach Hause ging ich dann in Gedanken durch, was ich alles in die Tasche packen wollte und was zukünftig nicht mehr zu den Ritualutensilien für draußen gehören würde ... 

Dabei kamen mir diverse Fragen ...

Was habt ihr in euren Ritualtaschen, wenn ihr im Freien arbeitet? Was muss unbedingt mit? Was darf keinesfalls fehlen und was hattet ihr am Anfang dabei was ihr heute nicht mehr benötigt?

Und warum habt ihr euch für die Tasche entschieden, die heute eure Ritualtasche ist? Was verbindet ihr mit ihr oder dem Design?

Ich bin sehr gespannt auf eure Antworten.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Welcome Autumn

Mittwoch, 3. September 2014

Von der lieben Athena inspiriert, möchte auch ich den Herbst willkommen heißen und eine kleine To-Do-Liste erstellen.

Fangen wir dazu mit einem Bild an, welches ich 2011 in Schottland geschossen habe ...


Was also erwarte ich in diesem Jahr vom Herbst? Welche Pläne habe ich?

* die Blätter färben sich bunt, die Luft wird klarer und die ersten Nebel steigen auf
* die gute Luft lockt mich nach draußen, um mit der Natur eins zu sein 
* ich fühle mich der Natur näher, arbeite mehr mit den Elementen und plane Rituale
* ich genieße ruhige Abende auf der Couch, in meine liebste Decke gewickelt mit einem guten Buch und einer großen Kanne Tee
* Mabon lockt zu einem schönen Fest mit leckeren Speisen
* es werden wieder öfter Kerzen angezündet
* der Wind und das Wetter lassen mich das Leben spüren
* wir essen mehr Suppe
* es warten noch ein paar schöne sonnige und warme Tage
* ich bin in allen Bereichen meines Lebens kreativ
* ich reinige und weihe meine neuen Runen
* neue Smudge Sticks werden gebunden
* ich genieße die Ruhe und Entschleunigung die jeden Tag stärker spürbar wird
* ich lasse mich von der Magie des Herbstes inspirieren und leiten

Liebe Grüße

Eure
Sjel