Mabon 2014

Sonntag, 21. September 2014

Noch nie hatte ich zu Mabon für so Vieles zu danken, wie in diesem Jahr.

Im Job läuft alles gut und ich scheine endlich angekommen.

Freitag wollten wir einem guten Freund von uns das Motorrad meines Mannes bringen, da er es kaufen wollte. Dummerweise ging die Maschine mitten in der Baustelle auf der Autobahn aus und scheint einen Motorschaden zu haben. Dennoch ist meinem Mann nichts passiert und dafür sorgten auch die Bauarbeiter, die kurzerhand ein Baustellenfahrzeug auf die Bahn schickten, welches dann hinter meinem Mann her fuhr und den rückwärtigen Verkehr blockierte bis er an einer sicheren Stelle anhalten, die Maschine abstellen und selbst hinter die Leitblanke klettern konnte.

Gestern dann mussten wir meinen Opa mit Schlaganfall ins Krankenhaus bringen, doch er hatte richtig Glück. Er hat keine Ausfälle des Sprachzentrums, kognitiv hat er ebenfalls keine Defizite, das Gesichtsfeld hat keine Schäden erlitten und auch laufen kann er. Lediglich der linke Arm hat etwas abbekommen, aber auch hier hatte er viel Glück. Die Sensibilität im Arm ist in Ordnung, er hat keine Spastiken und auch kann er den Arm aktiv benutzen, wenn auch langsam und nicht mehr so koordiniert wie vorher. Zumal er wohl in der Vergangenheit schon mehrere kleine Schlaganfälle hatte, von denen aber niemand etwas gemerkt hat.
Als meine Eltern ihn heute im Kh besuchten, konnte er die Hand schon wieder viel besser und fast normal nutzen, nur fehlt noch die Kraft

Darüber hinaus bin ich dankbar für neue Freundschaften, für neue Möglichkeiten spirituell weiterzukommen und auch dafür, dass ich mich menschlich verändert habe.

Im vergangenen Jahr ist so viel passiert, so viel Positives und auch wenn es etwas Negatives gab, ließ sich immer etwas Positives daraus ziehen. 2014 war bisher ein gutes Jahr und ich danke den Göttern für viele Chancen und Möglichkeiten, die ich zu meinem Vorteil nutzen konnte. Aber auch danke ich ihnen dafür, dass sie immer an meiner Seite sind, mich leiten und ihre Hände über mich und meine Familie halten. Das ich im vergangenen Jahr viel lernen und mich dadurch weiterentwickeln durfte.

Aber auch geerntet habe ich dieses Jahr zu Mabon, denn die im Frühjahr gesäten Chilipflanzen sind alle etwas geworden und so konnte ich von 14 Pflanzen 30 Schoten ernten, wobei noch kein Ende abzusehen ist und an jeder Pflanze weitere Blüten dabei sind, Schoten zu bilden.

Die ersten Schoten werde ich dann zu einer Kette fädeln und zum Trocknen aufhängen, damit immer ein Vorrat vorhanden ist.


Geerntet habe ich die Schoten in einem kleinen Dankesritual und habe auch gleich für alles Gute in meinem Leben gedankt.

Ja, und zum Abschluss des Tages gab es noch ein leckeres Mabonmahl mit meinen Eltern und danach eine kleine Seelenreise.

Liebe Grüße und euch allen ein gesegnetes Mabon.

Eure
Sjel


Nachtrag 22.09.14

Eigentlich wollte ich nur kurz an die Garage, doch als ich die kalte Herbstluft spürte, tief einatmete und dabei bemerkte, dass unser Nachbar schon den Kamin angeworfen hatte, zog ich kurzerhand meine Fleecejacke zu und gönnte mir einen kleinen Mabonspaziergang, dankte dabei für diese wunderbare Jahreszeit und schaute meinem Atem zu, wie er die ersten Kältewölkchen in die Luft zauberte.


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