Leben und Tod

Dienstag, 28. Oktober 2014

Bis Samhain ist es nicht mehr weit und da ist auch das Thema "Tod" nicht fern, denn gerade zu Samhain werden wir uns des Sterbens und unserer Vergänglichkeit bewusster denn je.

Und passend zum Thema hat Fenni eine nicht uninteressante Frage gestellt. Denn sie möchte gerne wissen, wie sich ihre Leser den Tod vorstellen.

Ich gebe zu, dass ich in dieser Hinsicht lange Zeit zwiegespalten war. Ich war mir lange nicht einig, ob das Sterben mit Schmerzen, Qual und Angst verbunden ist oder mit absolutem Frieden und Wohlbefinden. Dabei glaube ich, dass die ersten Gedanken daraus resultierten, dass ich ein wenig Angst vor dem Sterben habe, doch je mehr ich mich damit befasse (auch durch meine Erkrankung im letzten Jahr bedingt), desto eher denke ich, dass man im Moment des Todes keinerlei Schmerzen oder Angst mehr empfindet und stattdessen absoluten und tiefen Frieden erfährt. Ist man dann endgültig aus der physischen Welt geglitten, wird es vielleicht einen kurzen Moment der Angst, Verzweiflung und vielleicht auch der Einsamkeit geben, denn alles ist neu und man weiß nicht, was nun passiert und auf einen zukommt. Zumal der Körper ja nun auch fehlt und auf der Erde geblieben ist. Doch dieser Moment wird schnell vergessen sein, wenn sich die anderen Seelen meiner annehmen, mich leiten, führen und beschützen.

Das mag jetzt alles furchtbar kitschig klingen, aber ich denke, dass unsere Seele absolut in der Lage ist ihre Umwelt, auch ohne physischen Körper, so wahrzunehmen, wie wir sie heute durch unsere Augen sehen. Nur eben ohne Schmerzen und jedwede negativen Gefühle. Dazu aber voll von tiefem Frieden, positiven Gefühlen und absolutem Wohlbefinden. Mit der Möglichkeit, sich ganz anders auf die Dinge einzulassen und damit als Helfer für die physische Welt zu fungieren.

Vielleicht sitzt sie dabei auch auf einer Wolke, in den Ästen eines Baumes oder an einem ehemaligen Lieblingsort und schaut dem geschäftigen Treiben auf der Erde in aller "Seelenruhe" zu.

Liebe Grüße

Eure 
Sjel

Samhain

Freitag, 24. Oktober 2014

Für Wiccas das wichtigste Fest überhaupt und auch für die Kelten der Jahreswechsel ... 

Bei diesem Fest verabschiedet sich das Leben auf vielfältige Weise, wir werden uns dem Sterben bewusster denn je, doch symbolisiert dieses Fest auch, dass es keinen Tod ohne ein vorheriges Leben gibt und dass alles einem Kreislauf unterworfen ist.


Doch auch ist es ein Fest mit besonderer Magie, denn zwischen dem Diesseits und dem Jenseits liegt nur ein Wimpernschlag. Die Anderswelt ist nah und wir fühlen eine besondere Beziehung zu unseren Ahnen. Wir heißen sie für eine Nacht im Leben willkommen, machen es ihnen schön in unserer Stube und gedenken ihnen. Wir arbeiten mit der geistigen Welt, bitten um Schutz, Rat und Hilfe. Säen unsere Samen für das kommende Jahr. Aber auch umhertreibende und uns nicht wohlgesonnene Geister spielen eine Rolle.

Zünde dazu orangefarbene Kerzen an und stelle sie ins Fenster, damit sie dein Heim schützen. Lasse die Kerzen von der Dämmerung bis Mitternacht brennen.

Oder lege eine Knoblauchzehe ins Westfenster und bitte darum, dass nur Gutes eintreten möge.

Zum Gedenken an deine Ahnen koche nach ihren Lieblingsrezepten, erzähle Geschichten von Ihnen und stelle ein zusätzliches Gedeck mit Speisen auf den Tisch.

Möchtest du in vergangene Leben oder Welten eintauchen, blicke in eine Kerzenflamme oder ein Feuer und warte, was dein Geist dir verrät.

Aber auch Sorgen und Ängste kannst du in dieser Nacht loswerden, indem du sie in einen schwarzen Baumwollfaden knotest und diesen in einem kleinen Ritual verbrennst. Schaue dabei zu, wie die negativen Gefühle mit dem Rauch entschwinden.

Doch egal, wie du dieses Fest auch feiern wirst ... Gedenke der Ahnen, blicke in die Zukunft und halte dich von bösen Geistern fern.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Geistige Welt

Montag, 20. Oktober 2014

Wie weit sind wir mit der geistigen Welt verbunden? Wie weit sind wir in der Lage auf spiritueller Ebene mit ihr in Kontakt zu treten und zu kommunizieren?

Tritt die geistige Welt automatisch in unser Leben, wenn wir einen gewissen Grad der Spiritualität erreicht haben? Oder ist sie immer vorhanden, doch verstehen wir es nicht, weil wir uns nicht damit befassen? Und beginnen sie erst richtig zu begreifen, je weiter unsere Spiritualität reift?

Aber wie komme ich darauf? 

Nun, sagen wir mal so ... In den letzten Wochen sind hier Dinge passiert, die ich mir nie zuvor hätte vorstellen können .... Alles begann 2 Nächte vor Vollmond (Oktobermond oder Blutmond am 08.10.14), als ich wach wurde und das Gefühl hatte, jemand greife nach meinem Arm. Als ich meinen Mann fragte, was er da tue, wurde er wach und mir bewusst, dass er es nicht gewesen sein konnte. Denn wie immer lag er auf dem Bauch, hatte die Arme unter dem Körper verschränkt und sah mich an, als hätte ich sie nicht mehr alle, ihn mitten in der Nacht zu wecken. Ca. eine Woche später wurde ich dann wieder wach, weil ich dachte, mein Mann stünde am Fenster und hätte hinaus geschaut. Doch er lag seelenruhig neben mir und wurde erst wach, als ich ihn ansprach. 

Darüber hinaus spüre ich sehr deutlich, wie dünn der Schleier zwischen unserer Welt und der Anderswelt geworden ist. Denn nicht nur das Erlebnis in den beiden Nächten spricht dafür, sondern auch die Tatsache, dass ich sehr viel und sehr realistisch träume. Besonders von Geistern und dergleichen. 

Aber auch ein Erlebnis vom 11.10.14 lässt mich noch weiter daran glauben. Freitags war mein neues Tarot (Orakel der Hexengeister), von dem ich bereits an anderer Stelle berichtet hatte, bei mir angekommen, doch hatte ich erst einmal keine Zeit, mich damit zu befassen. Samstag Morgen dann, packte ich es aus, legte es aber erst einmal beiseite. Bis ich es Samstag Mittag wieder zur Hand nahm. Dabei war ganz klar, dass ich es mischen sollte. Dann pustete ich es zwischen jedem Mischvorgang von allen Seiten an, klopfte ab und zu 3 mal auf die Rückseite oder Vorderseite des Decks und legte es, als es sich richtig anfühlte, zurück in die Schachtel, strich über jede Seite des Kartons und stellte es über meinen Kopf ins Bücherregal. Was oder warum ich es so tat, wusste ich nicht zu sagen. 

Und weil ich nur eine leise Ahnung von dem hatte, was da gerade passiert, fragte ich eine Wicca-Freundin. 

Sie sah es so, dass ich wohl langsam meine Fähigkeiten entdecke und die Anderswelt mit mir in Kontakt zu treten versucht. Und dass vielleicht doch irgendwo eine Druidin in mir schlummert. Sie sprach von Hellsichtigkeit, Urinstinkten, magischen Kräften, Bestimmung finden usw. und ich war erst einmal geplättet.

Ob sie wohl Recht hat? Ob ich langsam meine Bestimmung entdecke und verborgene "Talente"?

Was meint ihr dazu? 

Ich wüsste gern, was die erfahrenen Druidinnen, Schamaninnen und Hexen unter euch darüber denken.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Meine Meditation und wie sie sich verändert hat

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Bereits 2012 habe ich einen Beitrag zum Thema Meditation geschrieben und wenn ich ihn heute lese, muss ich schmunzeln, denn so wie sich meine Spiritualität verändert hat und ich in dieser Hinsicht viel dazu gelernt habe und gewachsen bin, so hat sich auch meine Meditationstechnik verändert. Und dabei wage ich zu behaupten, dass sie mit meiner Spiritualität gewachsen ist.

So muss ich heute nicht mehr zwingend liegen, wenn ich meditiere und auch bekommt mein innerer "Sheldon" nur noch ein dumpfes "Hmpf" heraus ;o) Mittlerweile kann ich ihn wunderbar ausblenden, meine Gedanken an die Leine legen und sogar visualisieren.

Wer hätte das noch vor 2 Jahren gedacht? Ich wohl am allerwenigsten *gg*

Wie gesagt, meditiere ich mittlerweile im Sitzen, wenn ich dabei vielleicht auch wie ein Fragezeichen aussehe, und visualisiere meinen Atem. Beim Einatmen strömt helles, goldenes Licht in meine Nase, fließt durch meinen Körper, bringt positive Energien mit und entströmt meinem Mund als dunkler Schatten, der alle negativen Energien nach außen transportiert. Je länger ich dann so da sitze, desto weiter strömt die positive Energie nach unten, bis sie in meinen Füßen angelangt ist. Ich spüre, dass sich mein Herzschlag beruhigt, die Atmung flacher wird und ich ruhiger werde. 

Inzwischen gelingt es mir sogar, während der ersten Meditationszüge, einen Schutzkreis um mich zu ziehen. Anfangs war das eher eine Spielerei, da ich nie mit Kreisen arbeite, aber inzwischen empfinde ich es als gute Übung und Möglichkeit, meine Energien genauer zu zentrieren und mich nicht ablenken zu lassen.
Dabei visualisiere ich ein Licht direkt vor mir auf Höhe der Brust oder auch mal auf Höhe des Kinns. Dieses Licht zieht nun mit jedem Atemzug einen goldenen Kreis um meinen Körper, der anfangs nur so groß ist, dass ich gerade Platz darin habe. Treffen dann der Anfangs- und der Endpunkt auf einander, gibt es einen kurzen Lichtblitz und der Kreis ist fertig. Nun dehne ich den Kreis mit jedem Ausatmen, als blase ich einen Luftballon auf. So kann ich den Kreis variieren und auf die gewünschte Größe "aufblasen". Möchte ich den Kreis dagegen wieder verschwinden lassen, lasse ich ihn mit jedem einatmen schrumpfen, bis er gerade wieder so groß ist, dass ich Platz darin habe. Dann öffnet sich der Kreis mit einem erneuten Lichtblitz und läuft mit jedem Atemzug gegen den Uhrzeigersinn zurück zum Ausgangspunkt. Ist er dort angekommen wird eine kleine Lichtkugel aus dem ehemaligen Kreis, die in meine (zu einer Schale geformten) Hände fällt und dort "verglimmt", sobald ich die Hände schließe.

Allerdings bin ich nach einer solchen Kreismeditation noch immer recht erschöpft und brauche eine kurze Pause, bevor ich aufstehen kann, da mein Körper solche Energiearbeit einfach nicht gewohnt ist.

Aber so wie sich meine Meditationstechnik verändert, bzw. verbessert hat, wird sich die Erschöpfung sicher auch irgendwann legen, wenn mein Körper die Energien besser einzuteilen und umzuleiten weiß. Denn vielleicht nutze ich einen solchen Kreis irgendwann einmal für ein Ritual.

Entspannte Grüße

Eure
Sjel

10 Dinge ...

Sonntag, 12. Oktober 2014

Inspiriert von der lieben Sue habe auch ich mich mit 10 Dingen beschäftigt, die ich tun würde, wenn ich 1 Woche lang keine Verpflichtungen hätte und komplett allein wäre.

Denn viel zu oft verschieben wir Dinge, die wir gern tun würden, weil es von den Arbeitszeiten, den Lebensumständen, dem Geld oder was auch immer nicht passt. Wir nehmen uns Dinge vor, freuen uns darauf, aber wenn es daran geht, diese Dinge in den Alltag zu integrieren, wird es oft schwierig. 
Denn sind wir mal ehrlich ... Wir Frauen haben noch immer gewisse Pflichten in unserer inzwischen doch recht emanzipierten Gesellschaft und es fällt uns oft schwerer, uns aus dem Alltag heraus zu ziehen. Männern dagegen fällt dies oft viel leichter, auch wenn sie uns im Haushalt oder in der Kindererziehung helfen, denn niemand erwartet von ihnen, dass sie täglich 24 Stunden für alles sorgen. 

Wir nehmen uns also immer wieder Dinge vor, die wir irgendwann, wenn wir Zeit, Ruhe, Geld oder was auch immer haben, tun wollen und letztlich doch nicht tun.

Aber warum? 

Sue schreibt es sehr treffend ... Wir haben nur ein Leben, wir leben heute und jetzt. Und woher sollen wir wissen, ob wir in 10, 20 oder 30 Jahren eine solche Woche haben können?

Warum sollen wir uns nicht jetzt 10 Dinge erfüllen, die wir sonst nur täten, wenn wir keine Verpflichtungen haben und allein sind?

Und deshalb habe ich nach 10 Dingen geschaut, die ich tun würde, wenn ich eine Woche lang keine Verpflichtungen hätte und komplett allein wäre, die darüber hinaus aber auch an einem Tag oder einem Wochenende realisierbar sind. 

1. mal wieder Naturkosmetik machen und Seife sieden 
2. ganz viel lesen und dabei Tee trinken 
3. lange Spaziergänge in der Natur unternehmen, so lange und so oft ich Lust dazu habe 
4. essen, wenn ich Hunger habe und nicht, wenn es die Uhr sagt 
5. auf der Couch liegen und all meine liebsten Schnulzen-DVDs gucken 
6. Häkeln lernen 
7. täglich meditieren und einfach Zeit für mich haben 
8. neue Orakel ausprobieren 
9. mich noch mehr meiner Spiritualität und dem Weg der Kelten widmen 
10. täglich eine neue Suppe ausprobieren 

Packen wir es also an und tun Dinge, die uns gut tun, Spaß machen und erfüllen. Nehmen wir unser Leben in die Hand und ziehen uns, trotz diverser Widrigkeiten, täglich ein Stück aus dem Alltag heraus, bevor wir am Ende unserer Tage auf ein Leben voll Arbeit, Geschäftigkeit und fehlender Ich-Momente zurückblicken und dabei feststellen, dass wir viel zu viel verpasst haben. 

Liebe Grüße 

Eure 
Sjel

Rezension - Sommer im Hexengarten

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Miri hat es vollbracht ... Sie hat ein wunderbares Ebook zum Thema "Kräuterrezepte für Gesundheit, Schönheit und Genuss" herausgebracht und ich war eine der Glücklichen, die ein Probeexemplar zum Rezensieren bekommen hat.

  Bevor es jedoch ans Lesen ging, schickte Miri mir das Ebook als Datei zu und es installierte sich fast automatisch auf meinem Ipad. Dafür schon mal ein Pluspunkt.

Beim ersten "Aufschlagen" des Ebooks erscheint dann das Inhaltsverzeichnis, so dass man einen ersten Eindruck davon bekommt, was einen im Buch erwartet. Es geht los mit einem kleinen Vorwort zum Thema Sommer und Miri beschreibt uns in wunderbar leuchtenden Farben und in liebevollen Worten, warum jede Kräuterhexe einen Kräutergarten haben sollte. Aber auch erklärt sie kurz, wie das Ebook aufgebaut ist, wie sich die Rezepte verstehen lassen und dass jeder seiner Kreativität freien Lauf lassen kann, da sie nur Grundrezepte angibt und die Möglichkeit dazu lässt, das eigene Individuum mit einfließen zu lassen.

Als nächstes gibt es etwas zum Thema Sommer. Sie beschreibt wie sich der meteorologische Sommer zum astronomischen Sommer verhält und dass es noch eine dritte Variante, nämlich den phänologischen Sommer gibt. Dabei nimmt sie den Holunder als Beispiel, mit dem es dann auch gleich los geht.

Es gibt eine detaillierte Beschreibung zum Holunder, dann wird aus ihm Sirup gekocht und schon geht es zur Minze. Und so führt sich das Ebook fort. Zuerst ein Kraut mit seiner genauen Beschreibung und dazu ein paar Rezepte, die sich sehr lecker lesen und genauso einfach zuzubereiten sind.

Dabei lässt Miri keine Wünsche offen. Es gibt süße Leckereien, Alkoholisches, Essige, Ölauszüge und Salben, Limonaden, Gesichtsmasken und vieles mehr. Da sollte für jeden etwas dabei sein und ich gebe zu, dass mir das ein oder andere Mal das Wasser im Mund zusammenlief.

Gegen Ende greift Miri dann wieder den Holunder vom Anfang auf, doch dieses Mal geht es um den schwarzen Holunder, der neben anderen Früchten den Herbst einläutet und den Sommer verabschiedet. Und so verabschiedet sich auch das Ebook zur Literaturliste, Miris Danksagung und dem Impressum. Ingesamt hat das Ebook 52 Seiten

Alles in allem hat Miri ein tolles Werk heraus gebracht und ich bin sehr stolz darauf, unter den Ersten gewesen zu sein, die dieses Werk lesen durften. Denn es macht sehr viel Spaß, das Ebook zu lesen, da Miri einen wunderbar anschaulichen und fesselnden Schreibstil hat. Sie schreibt weder langatmig noch langweilig und man kommt kaum daraum herum, das Ebook erst dann beiseite zu legen, wenn man bei der letzten Seite angelangt ist. Darüber hinaus ist das Buch so übersichtlich aufgebaut, dass man sich nicht verzetteln kann und alles auf einen Blick findet.

Es gibt für jeden Leser das richtige Rezept und auch finde ich besonders schön, dass sie nur Grundrezepte verwendet und dem Leser die Möglichkeit gibt, die eigene Persönlichkeit und Kreativität mit einfließen zu lassen.

Also ein wunderbares Werk im Taschenformat für die moderne Kräuterhexe.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Das Leben und wie es verlaufen kann

Sonntag, 5. Oktober 2014

Wir schreiben den 02.10.2014 und ich mache mich nach der Arbeit auf zu einer Freundin, die den Glauben der Wicca lebt und mir schon länger angeboten hat, die Tarot-Karten für mich zu legen und zu schauen, wo meine Aufgabe im Leben liegt.

Und so war es denn soweit und sie legte mir das wunderschöne "Orakel der Hexengeister". Ein wirklich wunderschönes Kartenset mit ausdrucksstarken Karten, die schon allein durch die Motive zum näheren Anschauen einladen. Die Karten sind sehr detailverliebt gestaltet und sprachen mich nicht nur wegen der Optik sofort an. Ich spürte sofort eine Verbindung, als ich sie mischen sollte und hatte das Gefühl, hier mit den alten Kelten zu arbeiten, denn das Set ist an die keltischen Feen, Geister und Jahresfeste angelehnt. Zusätzlich sind alle Karten den entsprechenden Jahreszeiten zugeordnet und es macht schon jede Menge Spaß, die Bilder anzuschauen und die kleinen Details zu entdecken.

Aber zurück zum Wesentlichen.

Die Freundin legte mir also die Karte und schon bei der ersten Karte kam mir nur ein Gedanke ... "Die Karten müssen mich kennen. Das bin ich total". Und so ging es weiter. Die Freundin las Dinge aus den Karten, die sie nicht wissen konnte und auch kamen Dinge, die ich schon lange spüre, ans Tageslicht. 

So sprachen die Karten von einem Umzug, einer Art Auswandern an einen Ort, zu dem ich schon lange eine enge Verbindung habe und der auch eine ebensolche Verbindung zu mir hat. Sie zeigten meine berufliche Zukunft, die von Erweiterung des Wissens geprägt ist (und tatsächlich gehe ich nächsten Monat auf Fortbildung - was die Freundin ebenfalls noch nicht wusste, da ich es selbst erst gestern erfahren habe) und von Menschen meines direkten Umfeldes, die mir nicht sonderlich wohlgesonnen sind. Allerdings habe ich da noch so garkeine Idee, wer das sein könnte.

Jedenfalls fand ich mich in vielen Dingen wieder und die Freundin erkannte meine derzeitige Lebenssituation bis ins kleinste Detail. Teilweise erschreckend, da ich nicht damit gerechnet hatte, dass sie auch die kleinen verworrenen Details "entdecken", bzw. "entwirren" würde, aber auch ein stückweit "befreiend", da ich gleich die Lösung, respektive den richtigen Weg präsentiert bekam und das Ergebnis von harter Arbeit belohnt wird.

Ich sag's ja immer wieder ... mein Orakel am Neujahrstag kann sich nicht geirrt haben, denn es sagte kurz und bündig ... "Das Universum wirds schon richten"

Aber wie dem auch sei, hat mir das Legen der Karten sehr viel gebracht. Nicht nur in Hinblick auf meine derzeitige Situation und mein zukünftiges Leben, sondern auch in Hinblick auf meine Spiritualität und meinen keltischen Weg.

Einziges Manko, dass meine Aufgabe im Leben noch nicht klar zu erkennen war, da derzeit andere Dinge Priorität haben und die Freundin dafür ein anderes, noch tiefer gehenderes Tarot-Set befragen muss.

Doch ich habe die Geduld des Jägers und kann darauf warten, dass mir meine Aufgabe mitgeteilt wird. Wann das sein wird, vermag ich nicht zu sagen, aber irgendwann werde ich es wissen.

Bis dahin warte ich geduldig, lasse dem Universum seine Zeit und arbeite mit dem, was ich bereits von den Karten erfahren habe. 

Und auch werde ich mir das Tarot-Set bestimmt noch kaufen, denn es war ein wirklich starker Ratgeber, der sich sofort richtig anfühlte und mich täglich begleiten kann.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Welcome October

Freitag, 3. Oktober 2014

Ja, schon wieder ist Oktober und ich frage mich manchmal, wo das Jahr geblieben ist. Haben wir doch gerade erst Silvester gefeiert.

Meine Herren, wie schnell die Zeit vergeht.


Aber nun ist es wirklich Herbst, die Blätter färben sich täglich ein wenig bunter und auch wird es merklich kühler. Morgens hängt dicker Nebel über der Landschaft, der Wecker klingelt, obwohl es draußen noch dunkel ist und ohne Jacke wird es in den frühen Morgenstunden äußerst ungemütlich. Aber auch einen tollen Altweibersommer scheint der Oktober für uns bereit zu halten, denn gegen Mittag kommt die Sonne raus, wärmt uns den Rücken und bringt auch noch blauen Himmel mit.

Wenn das kein herrlicher Herbst ist, dann weiß ich es auch nicht.

Aber was steht im Oktober alles an? Wie werde ich ihn verbringen?

Ich werde ...

* den Mädels, mit denen ich schon ein paar Jahreskreisfeste feiern durfte, das Seifesieden zeigen
* ein leckeres Geburtstagsessen bei meinem Opa genießen
* den 40sten Geburtstag meines besten Freundes feiern
* den Geburtstag einer guten Bekannten in mittelalterlichem Ambiente feiern
* lange Spaziergänge in der Natur machen
* Samhain mit ein paar Wiccas feiern
* ganz viel lesen und dabei den ersten Tee trinken
* an einem Poetry Slam teilnehmen
* die Seele baumeln lassen

Und dann ist schon November, der uns sicherlich die ersten Fröste bescheren wird.

Liebe Grüße

Eure
Sjel