Meine Meditation und wie sie sich verändert hat

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Bereits 2012 habe ich einen Beitrag zum Thema Meditation geschrieben und wenn ich ihn heute lese, muss ich schmunzeln, denn so wie sich meine Spiritualität verändert hat und ich in dieser Hinsicht viel dazu gelernt habe und gewachsen bin, so hat sich auch meine Meditationstechnik verändert. Und dabei wage ich zu behaupten, dass sie mit meiner Spiritualität gewachsen ist.

So muss ich heute nicht mehr zwingend liegen, wenn ich meditiere und auch bekommt mein innerer "Sheldon" nur noch ein dumpfes "Hmpf" heraus ;o) Mittlerweile kann ich ihn wunderbar ausblenden, meine Gedanken an die Leine legen und sogar visualisieren.

Wer hätte das noch vor 2 Jahren gedacht? Ich wohl am allerwenigsten *gg*

Wie gesagt, meditiere ich mittlerweile im Sitzen, wenn ich dabei vielleicht auch wie ein Fragezeichen aussehe, und visualisiere meinen Atem. Beim Einatmen strömt helles, goldenes Licht in meine Nase, fließt durch meinen Körper, bringt positive Energien mit und entströmt meinem Mund als dunkler Schatten, der alle negativen Energien nach außen transportiert. Je länger ich dann so da sitze, desto weiter strömt die positive Energie nach unten, bis sie in meinen Füßen angelangt ist. Ich spüre, dass sich mein Herzschlag beruhigt, die Atmung flacher wird und ich ruhiger werde. 

Inzwischen gelingt es mir sogar, während der ersten Meditationszüge, einen Schutzkreis um mich zu ziehen. Anfangs war das eher eine Spielerei, da ich nie mit Kreisen arbeite, aber inzwischen empfinde ich es als gute Übung und Möglichkeit, meine Energien genauer zu zentrieren und mich nicht ablenken zu lassen.
Dabei visualisiere ich ein Licht direkt vor mir auf Höhe der Brust oder auch mal auf Höhe des Kinns. Dieses Licht zieht nun mit jedem Atemzug einen goldenen Kreis um meinen Körper, der anfangs nur so groß ist, dass ich gerade Platz darin habe. Treffen dann der Anfangs- und der Endpunkt auf einander, gibt es einen kurzen Lichtblitz und der Kreis ist fertig. Nun dehne ich den Kreis mit jedem Ausatmen, als blase ich einen Luftballon auf. So kann ich den Kreis variieren und auf die gewünschte Größe "aufblasen". Möchte ich den Kreis dagegen wieder verschwinden lassen, lasse ich ihn mit jedem einatmen schrumpfen, bis er gerade wieder so groß ist, dass ich Platz darin habe. Dann öffnet sich der Kreis mit einem erneuten Lichtblitz und läuft mit jedem Atemzug gegen den Uhrzeigersinn zurück zum Ausgangspunkt. Ist er dort angekommen wird eine kleine Lichtkugel aus dem ehemaligen Kreis, die in meine (zu einer Schale geformten) Hände fällt und dort "verglimmt", sobald ich die Hände schließe.

Allerdings bin ich nach einer solchen Kreismeditation noch immer recht erschöpft und brauche eine kurze Pause, bevor ich aufstehen kann, da mein Körper solche Energiearbeit einfach nicht gewohnt ist.

Aber so wie sich meine Meditationstechnik verändert, bzw. verbessert hat, wird sich die Erschöpfung sicher auch irgendwann legen, wenn mein Körper die Energien besser einzuteilen und umzuleiten weiß. Denn vielleicht nutze ich einen solchen Kreis irgendwann einmal für ein Ritual.

Entspannte Grüße

Eure
Sjel

4 Kommentare:

Atessa hat gesagt…

Das klingt sehr gekonnt und schön! Wie lange meditierst du?

Sjel Manen hat gesagt…

Es hat auch lange gedauert bis ich soweit war :0) Mit dem Meditieren habe ich 2010 begonnen.

Liebe Grüße
Sjel

Atessa hat gesagt…

Ich meinte, für wie viele Minuten du in etwa meditierst ;)

Sjel Manen hat gesagt…

Achse ;0)

Meist so zwischen 15 und 30 Minuten. Kommt auch drauf an, wie schnell sich die Entspannung einstellt :0)

Liebe Grüße
Sjel

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