Rückblick 2014

Dienstag, 30. Dezember 2014

Das Jahr neigt sich dem Ende und bevor wir morgen zu guten Freunden reisen, um mit ihnen das alte Jahr zu verabschieden und das neue Jahr willkommen zu heißen, möchte ich Rückschau halten und auf ein erfolgreiches Jahr 2014 zurückblicken.

2014 war ein Jahr voller Veränderungen, die durchweg positiv waren, mich voran brachten und reifer werden ließen. Sollte ich das Topthema von 2014 benennen, so wäre es ganz klar der Job. Aber auch andere Dinge passierten 2014 ...

* wir lernten neue Menschen kennen, freundeten uns mit ihnen an und verabschiedeten jahrelange Weggefährten
* ich veränderte mich jobtechnisch und bin dort sehr zufrieden
* ich habe viel gelernt, mich fortgebildet und mache damit im neuen Jahr weiter
* ich habe neue Ernährungsformen probiert und das Beste für mich daraus gezogen
* gesundheitlich gab es Höhen und Tiefen, doch sind auch die Tiefen, welche noch aus der OP im letzten Jahr resultierten, überstanden
* spirituell habe ich mich weiter entwickelt, viel dazu gelernt, Gleichgesinnte gefunden, mit denen ich tolle Jahreskreisfeste und Rituale feiern durfte und damit ein Fundament geschaffen, auf welchem ich im neuen Jahr aufbauen kann und werde
* bisher durfte ich unglaublich schöne und magische Rauhnächte verleben, die auch im neuen Jahr gern so weitergehen dürfen
* ich lernte neue Orakel kennen, bin aber doch wieder zu meinen geliebten Runen zurück gekehrt. 

Nachdem 2013 ein katastrophales Jahr war, war 2014 eines der besten Jahre seit Langem, worüber ich sehr glücklich bin.

Morgen nun, werde ich dieses gute Jahr gebührend verabschieden und voller Optimismus in 2015 starten.

Ich wünsche all meinen Lesern und ihren Familien einen guten Start ins neue Jahr sowie Glück, Gesundheit, Zufriedenheit und Erfolg für 2015.

Feiert schön und lasst es euch gut gehen.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Walking in a winter wonderland

Sonntag, 28. Dezember 2014

So könnte heute das Thema unseres Ausfluges gewesen sein, denn nachdem es heute Nacht wie verrückt bei uns geschneit hat, war die Idee, einen Spaziergang im Wald zu machen, natürlich nicht fern.

Und so starteten wir in einen herrlichen Nachmittag.

Die Sonne lachte von einem strahlend blauen Himmel, als gäbe es kein Morgen, während wir gemächlich durch den Schnee stapften. Kein Laut war zu hören, nur das Knirschen des frischen Schnees unter unseren Wanderstiefeln. Dazu immer mal wieder das dumpfe Poltern, wenn der Schnee von den Bäumen fällt und zwischen den darunter liegenden Ästen oder Sträuchern landet. 

Meine Lunge füllte sich mit der eiskalten Luft, mein Atem malte kleine Wölkchen in den Himmel und um mich herum lag eine Natur voller Magie. Ja, es ging mir gut und eine wunderbare Zufriedenheit breitete sich in mir aus. 

Und während wir so gingen, tauchten plötzlich Waldgeister vor uns auf ...



Sie ließen sich bereitwillig fotografieren und lachten mit uns um die Wette. 

Nachdem uns die vier dann einen schönen Tag gewünscht hatten, gingen wir weiter und kamen an wunderbar sonnigen Ecken vorbei ...



Aber auch an Bäumen, die trotz des Wetters an ihren Blättern hängen 



oder schwer unter der Last des Schnees zu ächzen scheinen ...



Für unsere Gegend ist solch eine Schneepracht eher selten und umso schöner ist es dann natürlich, wenn man einen Winterwald erleben und ihn in seiner vollen Schönheit in Herz und Seele aufnehmen kann.

Irgendwann ließ ich mich ein wenig zurück fallen, während mein Mann und meine Eltern gemächlich voraus gingen. Denn inzwischen waren wir an einem Teil des Waldes angekommen, in welchen sich kaum ein Spaziergänger verirrt. Meine Mutter ist im Dorf, unterhalb des Waldes, geboren sowie aufgewachsen und kennt den Wald wie ihre Westentasche. Sie führt uns über Wege, die kaum jemand benutzt, denn die meisten Spaziergänger drehen vorher um oder wählen den befestigten Weg zurück ins Dorf.

Und so wird es immer stiller um uns herum. Es ist nichts mehr zu hören. Lediglich meine Schritte im Schnee und mein Atem. Aber auch habe ich das Gefühl, begleitet zu werden, denn solange ich mich bewege, höre ich hinter mir dumpfe Schritte. Nicht beängstigend, sondern beruhigend und beschützend. Wie von einem Waldgeist, der mich ein Stück begleitet und schaut, wohin mich meine Schritte führen.

Ich lausche dem Wald, der trotz des Schness zu leben scheint, höre in mich hinein und entdecke verwunschene Ecken. 

Da tauchen plötzlich wie Gold und Silber glitzernde Stellen vor mir auf ...

 

 
 
aber auch Astwerk, in welchem durchaus Feen oder andere Elementargeister leben könnten ...


 


Ich fühle mich pudelwohl und erst als wir langsam das Ende des Waldes erreichen, schließe ich wieder zu meiner Familie auf. Sie scherzen, plaudern (recht lautstark, wie es mir in diesem Moment vorkommt) und ich frage mich, ob sie die Schönheit um sich herum überhaupt wahrgenommen haben.

Ob sie es letztlich haben oder nicht, wissen nur sie. Ich habe es auf jeden Fall und bin sehr glücklich darüber.

Winterliche Grüße

Eure
Sjel

Jul 2014

Dienstag, 23. Dezember 2014

Ich weiß, bei meinem letzten Post sagte ich, dass ich den PC für die nächsten Tage ausschalten würde, aber ich muss euch doch noch schnell von meinem Jul-Erlebnis berichten ;0)

Geweckt wurde ich am Morgen des Julfestes von rappelnden Dachpfannen und tosendem Sturm, welcher an den Fensterläden zerrte, die letzten Blätter der Nachbarn durch die Lüfte wirbelte und den Regen über die Straße peitschte. Mein erster Gedanke, dass die Wilde Jagd wohl schon ihr Unwesen treibt.

Aber trüben konnte sie meine gute Laune nicht, denn wir waren zum Julfest bei unseren Wicca-Freunden eingeladen.

Und so ging es um 15:30 Uhr mit selbst gebackenen Plätzchen, Tee, ganz viel gemütlicher Wärme und Kerzen bei unseren Freunden los. Wir saßen beisammen, plauderten, lachten, spannen die ersten Pläne für 2015 und freuten uns zusammen zu sein. 

Gegen 18 Uhr verkündete der Hausherr, dass es in einer Stunde Essen gäbe und bat uns darum, unser Ritual zu vollziehen, damit wir danach in aller Ruhe bescheren und essen könnten. Also gingen wir Frauen in den Keller, um die Männer vor dem unliebsamen Duft des Weihrauchs zu bewahren und vollzogen unser Ritual. Es war wieder sehr schön, doch merkte ich einmal mehr, dass sich meine Spiritualität nicht nur in eine einzige Schublade stecken lässt. Ich genieße es, die Jahreskreisfeste mit meinen Wicca-Freundinnen zu feiern, Rituale zu zelebrieren und auch bin ich sehr dankbar für alles, was ich bei den beiden lernen kann, doch merke ich auch, dass ich keine Wicca bin.

Nach unserem Ritual gingen wir zurück in die Wohnung, wo der Hausherr bereits ein feudales Mal auftischte. Zur Vorspeise gab es eine grandiose Markklößchensuppe, zum Hauptgang Filet in einer Riesling-Rahm-Sauce, dazu eine gigantische Salatplatte mit zwei verschiedenen Saucen und zum Nachtisch ein Joghurt-Frucht-Sorbet, welches aber kaum noch rein passte.

Bevor dann jedoch selbst gemachte Liköre angeboten wurden, ging es an die Bescherung, welche mich und meinen Mann sprachlos machte. Es war alles sehr emotional und obwohl wir die anderen erst seit dem Frühjahr kennen, wussten sie genau, was uns gefällt und so bekam mein Mann eine Flasche Whisky, einen Wikinger-Met und passend dazu ein kleines, total niedliches Trinkhorn aus Porzellan mit einem Thors-Hammer auf der Front. Ich dagegen bekam zwei Bücher (eines über Hausmittel aus Kräutern und eines zum Thema "Rituale im Jahreskreis"), eine Auswahl an Räuchermischungen, eine wunderschöne Kerze für meinen Ritualraum, ein kleines Holzgefäß, um meine Räuchermischungen auf dem Altar "in Szene zu setzen" und eine Altardecke. Wir waren so gerührt, dass mein Mann mit den Tränchen kämpfte und kaum Worte fand, während ich wie ein Honigkuchenpferd grinste und überhaupt nicht aufhören konnte mich zu freuen.

Und dann wurde so richtig gefeiert. Bis spät in die Nacht hinein, während die Wilde Jagd noch immer tobte, uns aber so garnichts anhaben konnte.

Aber nun mache ich den PC wirklich für die nächsten Tage aus und wünsche all meinen Lesern, die noch Weihnachten feiern, ein ruhiges, besinnliches und friedvolles Weihnachtsfest im Kreise ihrer Lieben. Lasst es euch gut gehen und genießt ein paar entspannte Tage.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Veganes Leben und wie es weiter ging

Sonntag, 21. Dezember 2014

Bevor ich gleich den PC für die nächsten Tage ausschalte, möchte ich euch noch kurz ein kleines Feedback zu meinem veganen Leben geben. 

Im August wagte ich das Experiment "Vegan for Fit" und wurde dabei mit diversen Widrigkeiten konfrontiert.

So verlief die erste vegane Woche recht gut, ich hatte jedoch damit zu kämpfen, mich von nicht-veganen Lebensmitteln fern zu halten und mir jedes Mal wieder klar zu machen, was ich essen "darf" und was nicht. An Tag 4 randalierte mein Körper ordentlich und ich bekam Migräne. An Tag 5 ging es dann schon wieder besser und auch hatte ich meinen inneren Schweinehund gut im Griff.

Darüber hinaus habe ich gemerkt, dass die veganen Gerichte lange satt machen, der Jieper auf Süßes und nicht-vegane Lebensmittel aber enorm durchdrückt, wenn ich nicht direkt etwas esse, sobald die Sättingungsphase nachlässt und ich Hunger bekomme.

Gesundheitlich habe ich schon nach den ersten 3 Tagen eine Verbesserung um 100% wahrgenommen und auch verbesserte sich von Tag zu Tag mein Hautbild. Netter Nebeneffekt, dass ich 1 kg abgenommen habe.

Mein Mann probierte tapfer mit, bestand aber irgendwann auf nicht-veganes Essen, weil ihm Vieles nicht schmeckte und auch ich kam geschmacklich sowie in anderer Hinsicht an meine Grenzen. Ich stellte fest, dass ich gegen Sojamilch, viele Sojaprodukte und auch gegen Mandel- und Nussmus allergisch bin.

Ich war wirklich enttäuscht, dass ich allergisch reagierte und wir uns nicht mit dem neuen Geschmack anfreunden konnten, denn so gut wie die erste Woche verlaufen war, hätte ich mir durchaus vorstellen können, durchzuhalten. Es war garnicht so schwierig, wie anfangs gedacht.

Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie schade ich es fand, dass weder der Schweinehund noch das Durchhaltevermögen für mein "Aufgeben" verantwortlich waren. Aber ich hatte Blut geleckt und wollte irgendwie weiter machen. Und so fand ich für uns den Kompromiss, dass ich morgens sojafrei, aber doch vegan frühstücke und wir jeden Montag zumindest fleischfrei leben. Gekommen bin ich auf den fleischfreien Montag durch eine Aktion von Paul McCartney, welcher ein passendes Kochbuch folgte. Es nennt sich "meat free monday" und enthält wirklich leckere, vegetarische Rezepte. Über 12 Wochen gibt es jeden Montag ein ausgewogenes Frühstück, Mittagessen sowie Abendessen und einen Snack. 

Und die Rezepte waren sogar so lecker, dass wir unseren fleischfreien Montag beibehalten haben und sich mein Mann auch an den anderen Tagen der Woche immer wieder ein Rezept aus dem Buch wünscht.

So kann es also gehen und ich bin inzwischen sehr zufrieden mit der Entwicklung.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Geschenke aus der Hexenküche - Gewürzzucker

Freitag, 19. Dezember 2014


Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit wird überall gebacken was das Zeug hält und auch wenn ich selbst nicht gerne backe, entkomme ich den Genüssen nur schwer, da man sie überall angeboten bekommt. Da stellt die Chefin einen hochvollen Teller mit selbstgebackenen Zimtwaffeln, Zimtsternen, Spritzgebäck, Schokokrossies oder Puffreisecken auf die Theke, der Nachbar bringt mal eben Selbstgebackenes vorbei, weil ich ja so ungern backe und mein Mann auch etwas von der Vorweihnachtszeit haben soll usw.

Und was liegt da näher, als Gewürzzucker im Glas zu verschenken, um sich für die reichlichen Leckereien zu bedanken?


Zutaten:

 250 g Zucker
20 g Vanillezucker
2 EL Kakaopulver
1 TL gemahlener Kardamom
je 1/4 TL gemahlener Zimt, gemahlene Muskatnuss, gemahlener Piment
1/2 TL gemahlene Nelke

Zubereitung:

Zucker und Vanillezucker mischen
Das Kakaopulver separat mit den Gewürzen mischen
Nun immer abwechselnd Zucker und Kakao-Gewürzmischung in ein verschließbares Glas (Marmeladenglas) füllen.
Das Glas zum Schluss noch beschriften und dekorieren


Ich wünsche euch nun viel Spaß beim Ausprobieren und Verschenken

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Gewinnspiel bei der Haselmaus

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Nicht nur, dass unsere liebe Miri inzwischen einen zweiten Blog mit dem Namen "Haselmaus" führt, sie hat auch ein tolles Gewinnspiel für uns.

https://www.die-haselmaus.de/2014/11/27/naturkalender-zu-gewinnen/#comment-21

Und zwar gibt es einen tollen Naturkalender für 2015 zu gewinnen. Alle Fotos, welche sich im Wandkalender befinden, wurden von Miri selbst geschossen und nun bietet sie einen Wandkalender sowie zwei Tischkalender als Gewinn an.

Wenn ihr also Lust habt, mitzumachen, schaut doch mal bei unserer Haselmaus vorbei.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Jul

Sonntag, 14. Dezember 2014

Es ist Winter geworden, Baum und Busch sind inzwischen kahl und während es draußen schneit oder der Frost kleine Eisblumen an die Fenster malt, verbringen Mensch und Haustier ihre Zeit am liebsten in der gut geheizten Stube. Familien rücken wieder enger zusammen, man trifft sich zu wärmenden Mahlzeiten, besucht gemeinsam Weihnachtsmärkte oder verbringt die Abende in der Stube, plaudernd bei Handarbeiten und einer Tasse Tee. Aber auch ist nun die Zeit für innere Einkehr, für die Rückschau auf das vergangene Jahr und dafür, Bilanz zu ziehen, um für das neue Jahr gewappnet zu sein.

Besonders in der Zeit um Jul gibt es viel Magisches sowie Besinnliches, denn auch die Rauhnächte stehen bevor.

Und so ist es am Julabend Zeit für ein paar Rituale.

So kannst du Jul-Brote backen, sie in einem Ritual weihen und an Menschen verschenken, die dir wichtig sind.

Feierst du mit Freunden oder der Familie, setzt euch schweigend in einen Kreis, löscht alle Lichter und lasst das vergangene Jahr Revue passieren. Überlegt euch, was ihr an Altem loslassen möchtet und euch für das neue Jahr wünscht. Entzündet nun eine große Kerze in der Mitte des Kreises, stellt eine feuerfeste Schale (Räucherschale) dazu und verbrennt nun Fäden oder Kräuter, die alles repräsentieren, was ihr hinter euch lassen möchtest.

Oder entzündet bei Anbruch der Dunkelheit ein Feuer im Freien, verbrennt darin Kiefernnadeln oder Rosmarin und nennt dabei alle Anliegen, die euch auf der Seele brennen und von der Sonne profitieren.

Aber auch ein Festmahl zu Ehren der Wiedergeburt des Lichtes wäre denkbar, bei welchem ein Feuer im Kamin oder mehrere große Kerzen im Zimmer brennen sollten. Lasst das Feuer nicht verlöschen und entzündet am nächsten Morgen alle Lichter des Hauses (auch sinnbildlich) damit. 

Vielleicht möchtest du aber auch die Rauhnächte vorbereiten und ein Eröffnungsritual feiern, dir überlegen, wie du die Rauhnächte gestalten wirst und die ersten Wünsche dazu aufschreiben?

Aber egal wie du Jul auch feierst, feiere es ohne Streit, in Besinnlichkeit, Ruhe und dem guten Gefühl, ein warmes Zuhause zu haben und mit vielen positiven Dingen gesegnet zu sein. Feiere mit dem Gedanken an den Wandel sowie der Möglichkeit zur Erneuerung.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Süße Sünde ohne Kalorien

Dienstag, 9. Dezember 2014

So etwas gibt es?

Ja, so etwas gibt es tatsächlich und als bekennender Schokoladenfan kenne ich solche Genüsse natürlich ;0)

Allerdings sei gleich vorweg gesagt, dass es sich hier um eine Schokoladensünde der etwas anderen Art handelt. Die von mir so geliebte Schokosünde ist nicht zum Essen, aber dennoch zum Wohlfühlen geeignet.

Und ich finde sie gerade jetzt, in der Zeit um Jul und den Rauhnächten, eine ganz tolle Sache. Sie wärmt, macht gute Laune und man kann sie ohne schlechtes Gewissen genießen. Man muss keine Angst um die eigene Figur haben und darf mach Herzenslust zulangen.

Es handelt sich nämlich um ein Schokoladenbad ... Mit ganz viel Pflege und dem hinreißenden Duft nach Schokolade. Und dazu braucht es nicht einmal viel, denn die benötigten Zutaten dürfte jeder im Schrank haben.


Aber nun genug der warmen Worte, hier ist das Rezept ...

Man verrühre 2 EL Milch mit 3 EL Kakaopulver zu einem Brei. Dann erhitzt man 2 Tassen Milch und rührt sie unter den Kakao-Brei. Nun das Gemisch ins Badewasser geben und entspannen.

Natürlich könnt ihr noch mit ätherischen Ölen oder Parfumölen nachhelfen und den Duft verändern und so euer eigenes Wohlfühl-Schokoladen-Bad kreieren.

Viel Spaß nun beim Baden und Dahinschmelzen.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Es schneit ...

Freitag, 5. Dezember 2014

... es schneit, kommt alle aus dem Haus ... die Welt, die Welt, sieht wie gepudert aus ... es schneit, es schneit, das müsst ihr einfach sehn ... kommt mit, kommt mit, wir wollen rodeln gehn ...

Kennt ihr es auch? Das Lied von Rolf Zuckowski? Von der CD "Winterkinder"?

Irgendwann, als ich noch ein Kind war, bekamen meine Schwester und ich die CD der "Winterkinder" von unseren Eltern geschenkt. Seitdem lief sie jedes Jahr zu Weihnachten, wenn wir am heiligen Abend den Baum schmückten. Als ich dann auszog bat ich meine Eltern um die CD und so halte ich diese kleine Tradition aufrecht. Denn noch immer läuft sie am heiligen Abend, wenn ich den Baum schmücke.

Und gestern kam mir das Lied wieder in den Sinn, als ich nach der Arbeit aus dem Gebäude kam und kleine, weiße Schneeflocken vom Himmel rieselten. Ganz heimlich, still und leise. Nur ganz wenig, aber es reichte ... denn da war es plötzlich ... dieses ganz besondere Gefühl, wenn es schneit. Wenn die Flocken im Licht der Weihnachtsbeleuchtung glitzern, umherwirbeln, ihren Tanz auf eine ruhige, nicht hörbare Melodie tanzen, die Menschen auf den Straßen umwirbeln und dich auffordern, mit ihnen gemeinsam ruhig zu werden. Innezuhalten und sich treiben zu lassen.

Wie es doch passte ... wie abgesprochen ... denn nachdem ich am Montag einen Tag frei hatte, bin ich seit Dienstag im totalen Ruhemodus angekommen. Nur noch 2 Wochen bis zu meinem lang ersehnten Urlaub, der auch der Erste in diesem Jahr sein wird. Und ich habe mir "viel" vorgenommen ... Ich werde faulenzen was das Zeug hält, lesen, Tee trinken und mich ganz den Rauhnächten hingeben. Einfach mal nichts tun und so richtig genießen. Die ruhige Zeit, die Wärme der geheizten Stube, die weihnachtlichen Leckereien und die Tatsache, dass die Menschen ruhiger werden und sich weit weniger schnell aus der Fassung bringen lassen.

Ich freue mich täglich mehr auf diese Zeit, plane, fahre runter und erlaube mir schon jetzt ein bissl langsamer zu machen und mich immer tiefer in die ruhige Zeit zu begeben. Jeden Abend brennen bei uns in der Wohnung viele Lichter. Egal ob Kerzen oder Lichterdeko. Nur keine Lampen und wir hocken mitten drin, schauen fern, lesen oder spielen Gesellschaftsspiele. Keiner von uns beiden hat Lust, sich großartig zu bewegen oder anzustrengen und wir streben nach dem, was der Schnee von ganz alleine schafft, wenn er sich auf die Landschaft legt, Geräusche schluckt und alles wie im Tiefschlaf erscheinen lässt.

Kennt ihr das auch? Wie verbringt ihr diese ruhige Zeit und spürt ihr sie überhaupt schon?   

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Welcome December

Montag, 1. Dezember 2014

Der November ist schon wieder Geschichte und während gerade der Dezember begonnen hat, geht es mit riesigen Schritten auf das Jahr 2015 zu ... 2015 ... klingt irgendwie riesig ... 

Und auch diesen Monat habe ich eine Karte aus dem "Orakel der Hexengeister" gezogen.

Dieses Mal begleitet mich "Banshee"


Sie ist ein Charakter, den sowohl die Schotten als auch die Iren kennen und aus der Mythologie geht hervor, dass die "Banshee" den Tod eines Familienmitgliedes ankündigt, wenn sie vor dem Haus der Familie sitzt und wehklagt. Darüber hinaus heißt es aber auch, dass die Banshee den Toten im neuen Reich willkommen heißt und eine eher tröstende Rolle einnimmt.

Auf der Karte wird sie als eigenartige, weißgesichtige Frau mit roten Augen dargestellt. Im unheimlichen Licht des Vollmondes steht sie auf entlaubten Ästen.

Gezogen besagt "Banshee" folgendes:

Die "Banshee" bringt schlechte Neuigkeiten, warnt vor einer Katastrophe oder macht Sie darauf aufmerksam, dass andere hinter ihrem Rücken gegen Sie arbeiten. Schützen Sie sich vor übler Nachrede und Verrat durch unehrliche Freunde oder Geliebte.

Ich gebe zu, dass ich anfangs ein wenig geschockt war, als ich diese Karte zog und es nicht wirklich hinnehmen wollte, diesen Monat von "Banshee" begleitet zu werden. Aber bei näherer Betrachtung passt sie schon ganz gut. Denn am vergangenen Wochenende haben sich Dinge ergeben, die mit Sicherheit noch diverse negativen Neuigkeiten nach sich ziehen werden.

Ich mache mich jetzt aber nicht verrückt, denn es passiert alles genau so, wie es passieren soll. Am Ende werde ich gestärkt daraus hervor gehen, denn auch die Kartenlegung meiner Wicca-Freundin sagte mir schon zur Jahresmitte, dass es gegen Ende des Jahres noch einmal turbulent bei uns würde. Das uns jemand "schaden" möchte, ich die Situation aber bravourös meistere und in meinem Mann einen guten Helfer in dieser Sache habe. 

Also Bauch rein, Brust raus und ab durch die Mitte. 

Aber auch andere Dinge warten im Dezember auf mich ...


* wir feiern diverse Geburtstage
* die ersten Weihnachtsfeiern stehen an
* die Julgeschenke werden fertig gestellt
* auch mein Ritualgewand sollte fertig werden
* mein erster Urlaub in diesem Jahr
* wir besuchen den ein oder anderen Weihnachtsmarkt
* das erste Mal, dass ich die Rauhnächte ausgiebig feiern kann
* wir feiern Jul mit unseren Wicca-Freunden
* es wird wieder getuppert
* ich suche weiter nach einer Decke für meinen Altartisch
* entspannen was das Zeug hält, die Hektik des Alltags fällt ab, innere Einkehr bekommt viel Platz
* wir feiern mit lieben Freunden Silvester und verabschieden ein großartiges 2014

Und wie verbringt ihr den Dezember?

Liebe Grüße

Eure
Sjel