Schockierende Nachrichten

Mittwoch, 30. Dezember 2015

Gerade ist mir richtig schlecht ...

Nachdem Herr Manen und ich das Bühnenjubiläum von "Otto" im Fernsehen geschaut und Tränen gelacht hatten, folgten die Nachrichten und wir sahen Bilder von den Überschwemmungen in großen Teilen Englands und Irlands.

Und dann kamen Bilder, die uns mehr als bekannt vorkamen. Wir sahen uns an, waren erst nicht ganz sicher, da es nur ein Sekundenbruchteil von Bild war. Doch dann wurden weitere Bilder gezeigt und der Schrecken nahm zu.

Männe setzte sich sofort an den PC und die Vermutung wurde Gewissheit. 

Der Fluss, an dem unsere Freunde in Schottland leben, ist über die Ufer getreten und hat den kompletten Ort gut einen Meter unter Wasser gesetzt.

Männe rief nach mir, zeigte nur stumm auf den Bildschirm und ich musste mich erst einmal setzen.

Ich hoffe so sehr, dass es unseren Freunden gut geht und bete, dass sie in Ordnung sind. Ich habe sofort eine Email geschrieben, vermute aber, dass die Antwort auf sich warten lassen wird. Die beiden werden gerade andere Dinge im Kopf haben, als Emails zu checken. Mal davon abgesehen, dass sie derzeit wahrscheinlich kein Internet haben werden.

Dennoch wollte ich sie wissen lassen, dass wir an sie denken.

Ich bin gerade total schockiert, werde mich aber gleich noch an die Götter wenden und um den Schutz der beiden bitten.

Schockierte Grüße

Eure
Sjel 

Rückblick 2015

Das Jahr neigt sich dem Ende und es kommt mir vor, als haben wir gerade erst das Jahr 2015 begrüßt. Doch nun steht 2016 in den Startlöchern und es gilt Rückschau zu halten.

2015 war ein Jahr voller Veränderungen und es ging auch das ein oder andere Mal turbulent bei uns zu.

Aber was kann ich nun als Fazit aus 2015 ziehen?

* wir verbrachten einen großartigen Urlaub in Schottland, lernten neue Leute kennen, neue Reginonen und ich durfte den ein oder anderen magischen Moment erleben
* wir mussten mit dem plötzlichen Tod meines Opas zurecht kommen
* Dinge, die bislang nur Träume waren, rückten in greifbare Nähe und es gab Veränderungen
* ich lernte, bildete mich fort und bin noch mittendrin
* gesundheitlich gab es ebenso Höhen und Tiefen
* ich erfüllte mir den lang gehegten Wunsch eines Tattoos
* spirituell stehe ich nun nicht mehr auf allzu wackeligen Füßen, weiß inzwischen, wo meine Wurzeln liegen, lerne aber immernoch dazu
* ich erlebte viele magische Momente, die mich wachsen ließen
* ich durfte bisher wunderbar magische Rauhnächte erleben und tanke Tag für Tag mehr Energie

2015 war ein buntes Jahr, welches viel zu bieten hatte und nun starte ich gespannt in 2016. Mal sehen, was dieses Jahr für mich bereit hält. Auf jeden Fall wird es wieder viel zu erleben und zu lernen geben. Aber auch Prüfungen, die es zu bestehen gilt. Davon bin ich überzeugt.

In Hinblick auf meine Jahresrune 2015 hat sich viel von dem bestätigt, was die Rune vorhergesagt hat, doch hätte ich zu Anfang des Jahres nicht erwartet, in welcher Hinsicht die Vorhersagen eintreffen würden. Aber egal wie, es war gut so, wie es war.

Und nun wünsche ich all meinen Lesern und ihren Familien einen guten Start ins neue Jahr sowie Glück, Gesundheit, Zufriedenheit und Erfolg für 2016.

 

Feiert schön und lasst es euch gut gehen.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Jul 2015

Mittwoch, 23. Dezember 2015

Dieses Jahr begann Jul sehr ruhig. Ich hatte bereits Urlaub und konnte ausschlafen. Danach gab es ein opulentes Frühstück. 

Gegen Mittag zog es mich dann raus in die Natur, denn heute wollte ich meine Edelsteine der Natur übergeben, so wie ich es hier bereits angekündigt hatte. Dazu hatte ich einen Park im Nachbarort auserkoren, denn hier fließt ein wunderbarer Bach durch und man kommt ganz nah ans Wasser. Zuerst wollte ich direkt ans Wasser, doch da es in den letzten Tagen immer wieder geregnet hat, war der Boden aufgeweicht und ein Bad im Bach wollte ich mir dann doch ersparen ;0)

Also ging ich an einen Punkt, wo zwei Arme des Baches zusammen fließen. Dort steht ein aus Stein gehauenes Gebilde, welches zwar undefinierbar ausschaut, in meinen Augen aber gerade gut passte.

  
Es war herrlichstes Wetter, die Sonne lachte von einem strahlend blauen Himmel und mein Vorhaben konnte garnicht besser untermalt werden. 


 

Und so rief ich meine Götter an, die Geister der Natur und auch die Elemente, damit sie mir bei meinem Ritual beistehen. Die Edelsteine hatte ich in einer kleinen Holzschachtel verstaut und nahm sie erst jetzt heraus.


Ich wandte mich an Mutter Erde und übergab dem Bach mit ein paar Worten die Steine. Kaum, dass die Steine davon geschwommen waren, kam ein leichter Wind auf, der Bach sprudelte empor und ich wusste, dass es gewirkt hatte. Mutter Erde und der Bach hatten mein Geschenk angenommen und bedankten sich auf ihre Weise. Kurz darauf wurde es wieder ruhig und ich spürte Freude, Leichtigkeit und Harmonie. Ja, es hatte gewirkt.

Nun war es Zeit, ein wenig inne zu halten. Ich lehnte mich an einen Baum, atmete tief durch und schloss die Augen. Eine ganze Weile stand ich so da, lauschte dem Rauschen des Baches, genoss die warmen Sonnenstrahlen auf meiner Haut und freute mich auf ein schönes Jul-Fest.

Bevor ich jedoch zurück ging, bedankte ich mich bei den Göttern, den Geistern der Natur und auch den Elementen für ihre Anwesenheit, wünschte ihnen ein schönes Julfest und verabschiedete sie.


Wieder zuhause war der Rest des Tages beschwingt und leicht. 

Am Abend gab es dann ein leckeres Jul-Essen, wonach noch mein Eröffnungsritual für die Rauhnächte anstand. Dazu stellte ich Körner und Milch für die Naturgeister in den Garten und dankte ihnen für die Fülle und den Segen im alten Jahr. 

Danach zog ich mich in mein Ritualzimmer zurück, löschte alle Lichter und begab mich in Meditation. Erst als ich ganz ruhig war, bedankte ich mich bei den Göttern sowie meinen Ahnen für ihren Beistand im alten Jahr und für alles, was sie mir hatten zuteil werden lassen. Aber auch an die Elemente und die Geister der Natur richtete ich meinen Dank und bat schließlich um segensreiche sowie kraftspendende Rauhnächte, um Schutz und ein gutes 2016. 

Dann wurde ich wieder ruhig, entzündete eine Kerze und sandte das neue Licht als Segenslicht in das gesamte neue Jahr, in jeden Monat und in alles was sichtbar oder unsichtbar mit mir verbunden ist. Und auch nahm ich das entzündete Licht als Zeichen für den Beginn der Rauhnächte. Sozusagen als Geburt der Rauhnächte, wie auch das Licht wiedergeboren wird.

Zum Schluss läutete ich eine kleine Glocke und gönnte mir noch ein paar Minuten der Stille, bevor ich in den restlichen Abend überging. Und während ich dort in der Stille saß, die Kerze neben mir flackerte, hörte ich das Klappern der Dachschindeln. Die Spirits hatten Wind gesandt, der mir sagen sollte, dass man mich gehört und mein Ritual wahrgenommen hatte.

Ein wirklich magischer Moment, an einem rundum magischen Tag.

Und wie war euer Julfest? Habt auch ihr der Erde eure Kristalle oder Edelsteine übergeben?

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Ein frohes Julfest

Montag, 21. Dezember 2015

Ich wünsch all meinen Lesern ein wunderbares Julfest.


Ich wünsche euch ruhige, besinnliche und stressfreie Tage im Kreise eurer Lieben, mit ganz viel Freude, Liebe, Hoffnung und Glück

Haltet inne und genießt die Zeit 

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Scotty! ... Energie!

Sonntag, 13. Dezember 2015

Heute Nacht ist mir etwas total Verrücktes passiert.

Ich wurde mitten in der Nacht wach, weil ich eine dunkle, negative Energie an meinem Bett bemerkte, die sich meiner Energie bemächtigen wollte. Zuerst verstand ich nicht recht, was dort passierte und brauchte einen Moment, um klar zu werden. Glücklicherweise war ich aber recht schnell Herr meiner Sinne und visualisierte eine goldene Kuppel aus positiver, freundlicher und heller Energie, die ich wie einen Kokon über meinen Körper legte.

Die dunkle Energie ließ sofort nach, da sie wohl nicht mit meiner Gegenwehr gerechnet hatte. Ich wiederholte den Vorgang ein zweites Mal und bekam zusätzlich Unterstützung durch eine zweite, helle, freundliche und durchweg positive Energie, die hinter der dunklen Energie auftauchte. 

Gemeinsam gelang es uns, die dunkle Energie zu vertreiben und aus unserem Schlafzimmer, unserer Wohnung und unserem Haus zu verbannen.

Ich fühlte mich leicht, frei und beschwingt, fiel aber aufgrund der Anstrengung in tiefen Schlaf. 

Ich träumte von Kranichen, die über unser Haus hinweg flogen, bevor ich in eine traumlose Phase glitt.

Heute Morgen öffnete ich direkt nach dem Aufstehen alle Fenster, um die ggf. vorhandenen Reste der negativen Energie nach draußen zu befördern und werde im Laufe des Tages noch mit einer Reinigungsräucherung durch unser Schlafzimmer gehen.

Leicht, Frei und beschwingt fühle ich mich noch immer, frage mich aber, wer oder was das heute Nacht gewesen ist.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

 

Der Wald stirbt

Sonntag, 6. Dezember 2015

Immer, wenn ich zur Arbeit fahre, muss ich durch ein Stück Wald. Es ist eine sehr schöne Strecke, die sich serpentinenartig den Berg hinauf, durch den Wald schlängelt. Die Bäume dieses Waldes sind groß, alt und stark und es geht eine enorme Kraft sowie Energie von ihnen aus. Sie stehen dicht an dicht und jedes Mal, wenn ich den Wald passiere, spüre ich seine Kraft, die mich regelrecht auflädt.

Nun war die Strecke über 3 Monate gesperrt, da der Straßenbelag komplett erneuert werden soll und man mit den ersten Arbeiten, bzw. einem Teilstück der Strecke beginnen wollte, bevor es Winter wird. Sobald im nächsten Jahr der Frühling kommt, soll es weiter gehen. Für weitere 8 Monate.
Seit Anfang vergangener Woche ist die Strecke nun wieder befahrbar und mich traf fast der Schlag. Man hatte einen Großteil der Bäume gefällt, da die Straße verbreitert werden und noch eine Art Bürgersteig gebaut werden soll. Alles war ratzekahl, so dass man bis ins Tal schauen konnte. Ein erschreckender Anblick und man spürt die gähnende Leere.

Ein paar Bäume durften stehen bleiben, aber nun ist nichts mehr wie früher. Die restlichen Bäume leiden und es ist ein beklemmendes Gefühl, nun dort her zu fahren. Nichts ist mehr von der Kraft, von der Energie und der Freude in diesem Wald zu spüren. Die Bäume, die noch stehen, wurden ihrer Erde beraubt und es kann nur eine Frage der Zeit sein, bis sie beim nächsten Unwetter umfallen, wie Streichhölzer. Zudem habe ich erfahren, dass man im nächsten Jahr, wenn es mit den Bauarbeiten weiter geht, noch einen Teil des Berges sprengen wird, damit auch das zweite Stück verbreitert werden kann.

Ich bin wirklich schockiert, denn ich verstehe nicht, was das alles soll. Wozu muss eine Strecke verbreitert werden, die bisher wunderbar funktioniert hat? Sie war nie so schmal, dass eine solche Aktion gerechtfertigt wäre, denn es passten problemlos ein Bus oder LKW und ein Auto an einander vorbei. Zumal es eine Ausweichstrecke gibt, die über die Autobahn führt und eigentlich von LKW's benutzt werden soll. Aber natürlich hält sich kein Schwein daran, denn es ist ja bequemer den direkten Weg zu nehmen, auch wenn diese Bequemlichkeit solche Konsequenzen nach sich zieht.

Es wird immer groß über Umweltschutz lamentiert, aber letzten Endes sind es genau diese Dinge, die mir zeigen, dass keiner der Obrigkeiten auch nur ein bissl Verstand hat und sich ernsthaft Gedanken machen würde. Hier geht es wie immer nur um Geld, Zeit, Geschwindigkeit und Masse. Wer oder was dabei auf der Strecke bleibt, ist denen egal. Hauptsache der Rubel rollt.

Ich kann wirklich nicht verstehen, wie man den Planeten so arglos zerstören kann und sich dann noch wundert, dass alles den Bach runter geht.

Traurige Grüße

Eure
Sjel

Geschenke aus der Hexenkküche - Orangensirup

Freitag, 4. Dezember 2015


Die Vorweihnachtszeit hat begonnen, überall gibt es Glühwein, Lebkuchen, Spekulatius und jede Menge Leckereien, die das Herz höher schlagen lassen. Aber ab und an darf es auch mal ein lecker Vanilleeis sein, zu welchem ein göttlicher Sirup passt ... 

Zutaten: 

200 ml Orangensaft
50 ml Zitronensaft
80 g Vanillezucker
20 g Rohrzucker
3 Nelken
1 Stange Zimt

Zubereitung:

Alle Zutaten in einen Topf geben und erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
Die Flüssigkeit nun einmal kurz aufkochen lassen.
Hitze herunter drehen und den Sirup köcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Den Sirup in eine schöne, heiß ausgespülte Flasche füllen und abkühlen lassen
Die Flaschen an liebe Menschen verschenken


Tipp:

Der Sirup lässt sich mit Gewürzen wie Kardamom, Ingwer usw. zu einem leckeren Weihnachtssirup umfunktionieren.

Viel Spaß nun beim Ausprobieren.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Welcome December

Mittwoch, 2. Dezember 2015

Inzwischen ist es Dezember, der erste Schnee ist bereits gefallen und nun ist es Zeit, die dunkle Jahreszeit vollends willkommen zu heißen, es sich gemütlich zu machen, still zu werden und Rückschau zu halten. Nun ist die Zeit für innere Einkehr und die Gemeinschaft. Aber auch die Zeit dafür inne zu halten, zu planen und zu beleuchten, was im vergangenen Jahr gut oder nicht so gut gelaufen ist.

Und auch diesen Monat habe ich eine Karte aus dem "Orakel der Hexengeister" gezogen.

Dieses Mal begleitet mich "Fachan"


Auf der Karte wird ein merkwürdiger Schrat mit roter Kappe und nur einem von normalerweise zwei Organen, also z.B. nur einem Auge und einem Bein, dargestellt.

Gezogen besagt "Fachan" folgendes: 

Wenn der einzelgängerische Fachan in Ihren Karten erscheint, so sollten Sie sich aus einer Situation heraushalten, um sie besser einschätzen zu können. Er warnt Sie vor überstürzten Handlungen. Hier geht es um einen zeitweiligen Rückzug von der Welt, um in der Isolation besser vorrausschauen und planen zu können. Nutzen Sie die Zeit zu Meditation und Erkenntnissen, die tief aus dem Inneren kommen.

Zusätzlich habe ich diesen Monat wieder eine Karte des keltischen Baumorakels gezogen und sie bringt noch ein wenig mehr Licht ins Dunkel. Es geht um langsames, aber sicheres Wachstum. In der Ruhe liegt die Kraft und bringt am Ende den Erfolg. Nur nichts überstürzen.

Aber auch andere Dinge warten im Dezember auf mich ...


* diverse Geburtstage wollen gefeiert werden
* wir feiern Nikolaus mit unserem Neffen
* ich bekomme weiterhin Physiotherapie 
* wir besuchen ein Krimidinner
* wir bekommen Besuch von Freunden
* wir besuchen diverse Weihnachtsmärkte
* ich feiere Jul mit dem schmanischen Ritual der Wilden Wölfin
* wir gehen zum Weihnachts-Tasting
* wir feiern Silvester
* ich genieße die Rauhnächte
* die innere Einkehr bekommt viel Platz
* ich mache weiter mit dem immerwährenden Druidenkurs von Emma Restall-Orr


Und wie verbringt ihr den Dezember?

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Alles fügt sich

Montag, 30. November 2015

So Manches fügt sich im Leben, ohne dass unser Zutun nötig ist ...

Am 16.11.15 gewann ich bei der lieben Athena eine Kartenlegung, welche sie am darauf folgenden Wochenende für mich vollziehen wollte. 
Ein paar Tage später zwang mich eine heftige Migräneattacke für zwei Tage ins Bett, so dass ich viel schlief und am zweiten Tag von einem Raunen geweckt wurde. Das Raunen kam aus meinem Ritualschrank, welcher seit zwei Wochen in unserem Schlafzimmer steht, und erst als ich sicher war, nicht mehr zu schlafen oder gar zu träumen, verstand ich, was mir geraunt wurde. Meine Runen riefen mich und sagten mir, ich solle eine von ihnen ziehen.

Also tat ich, wie geraunt und zog "Thurisaz", welche mir sagte, dass es nun an der Zeit sei, aktiv zu werden. 

Wiederum einige Tage später, fuhr ich in die City, um nach Kleinigkeiten zu suchen, die Herr Manen in seinen diesjährigen Adventskalender bekommen soll und stellte mein Auto dazu in ein Parkhaus. Nachdem ich dann nicht wirklich fündig geworden war und unvermittelter Dinge zum Auto zurückkehrte, kickte ich vor dem Kassenautomat versehentlich etwas mit dem Fuß weg. Als ich dem klirrenden Geräusch folgte und nachsah, was ich da weg gekickt hatte, blickte ich auf eine kleine Brosche in Form einer Eidechse. Zuerst rührte ich mich nicht und wollte sie auch nicht aufheben, da ich direkt daran denken musste, wie traurig der Besitzer über den Verlust sein musste und betrachtete sie daher nur. Eine ganze Weile stand ich da, schaute auf die Brosche vor meinem Fuß und hob sie schließlich doch auf, da ich sie auch nicht im Dreck liegen und von anderen, unachtsamen Menschen zertrampeln lassen wollte. Sie war wirklich schön, nass von den Unachtsamen, die bereits darauf getreten waren, aber sonst in einwandfreiem Zustand. Vorsichtig wischte ich sie sauber und steckte sie in die Tasche. Zuhause angekommen, schaute ich nach der Bedeutung der Eidechse und war erstaunt ... Es sei nun an der Zeit, aktiv zu werden, dabei zu vertrauen, sich selbst aber nicht zu vergessen, auf sich zu achten und sich etwas Gutes zu tun.

Und dann kam die Auswertung von Athenas Legung ... 

Und alles fügte sich zu einem Ganzen ...

Liebe Grüße

Eure 
Sjel

Geschenke aus der Hexenküche 2015

Dienstag, 24. November 2015

Endlich ist es wieder soweit ... 
Es ist wieder Zeit für Miris tolle Aktion "Geschenke aus der Hexenküche".

Und auch in diesem Jahr bin ich in der glücklichen Lage dabei sein zu können.

https://www.kleine-miri.de/blog/2015/11/21/geschenke-aus-der-hexenkueche-2015/

Falls auch ihr Interesse habt mitzumachen, findet ihr HIER alle Infos.

Ich bin schon sehr gespannt was es dieses Jahr wieder alles aus der Hexenküche geben wird!

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Verändere dein Leben!

Sonntag, 22. November 2015

Vor ein paar Monaten begann alles damit, dass ich noch ein paar Kilo abnehmen wollte, nachdem ich die ersten Kilos während der "Grüne Smoothies Challenge" verloren hatte.

Und so setzte ich mich intensiv mit dem Thema auseinander, denn wer schon mal eine Diät gemacht hat, kennt den Jojo-Effekt und weiß, dass die meisten Diäterfolge nur von kurzer Dauer sind. In den wenigsten Fällen ist man danach in der Lage, sein Gewicht über längere Zeit zu halten.

Jedenfalls wollte ich es gleich richtig angehen und erinnerte mich an den Stoffwechseltest, den ich vor Jahren mal bei meinem Physiotherapeuten gemacht hatte. Da ich die Unterlagen aber nicht mehr fand, suchte ich im Internet nach einem ähnlichen Test und wurde in Form einer App fündig. Dort beantwortet man eine ganze Litanei an Fragen und bekommt am Ende eine Komplettauswertung über mehrere Seiten. 

Nun ein ganzes Stück schlauer, beschloss ich eine "One-Man-Challenge" zu starten, welche all die Bereiche, welche bei mir im Argen lagen, umfasste. 

Inzwischen sind mehrere Monate vergangen und ich kann ein Resumée ziehen, welches sicher auch für andere interessant ist.

Dabei geht es aber letztlich nicht nur darum, Gewicht zu verlieren, sondern sein Leben so zu verändern, dass man einen gesunden Lebensstil führt und Volkskrankheiten wie Diabetes, Schlaganfall, Demenz, zu hohe Cholesterinwerte usw. vorbeugt.

Und als ich dann vor ein paar Tagen einen Bericht im Fernseh sah, der sich in ähnlicher Form mit der Thematik beschäftigte, wusste ich, dass ich auf dem richtigen Weg bin und genau das, was ich während meiner Challenge heraus gefunden habe, auch wissenschaftlich nachweisbar ist.

Wenn ihr euch den Bericht anschauen wollt, guckt mal HIER
Es ist faszinierend, wie unser Körper so tickt und erschreckend, was wir ihm teilweise antun, wie wir mit ihm umgehen und wie schnell man sich den Rest seines Lebens kaputt machen kann.
Aber genauso faszinierend ist es, dass wir ihm viel Gutes tun können, wenn wir uns nur damit beschäftigen.   

Mein Fazit also:

Schlaf:
Schlafe ausreichend, aber nicht zu viel. Schlaf ist gesund und hilft dem Körper sich zu regenerieren. Zu viel Schlaf allerdings sorgt dafür, dass wir faul werden, der Körper nicht auf Touren kommt und sich eine immer bestehende Müdigkeit einschleicht. Man wird also nie richtig wach und hat ständig die Handbremse angezogen. Wieviel Schlaf allerdings jeder benötigt, hängt von vielen Faktoren des Alltags ab. Ich persönlich war vor dem Experiment ein Faulpelz. Wenn man mich ließ, lag ich am Wochenende gerne mal bis Mittags im Bett, kam dann aber auch den restlichen Tag nicht in die Gänge. Inzwischen weiß ich, dass ich maximal 8,5 - 9 Stunden schlafen darf, um fit zu sein. Also riss ich mich am Riemen und stand konsequent nach 8,5 - 9 Stunden auf. Anfangs fühlte ich mich wie gerädert, doch es wurde zusehends besser und ich hatte deutlich mehr Energie. Seit ich meine Schlafstunden konsequent einhalte, geht es mir also deutlich besser.

Ernährung:
Eine gesunde Ernährung ist wichtig und sollte nach der Ernährungspyramide aufgebaut sein. Dabei darf man natürlich auch mal naschen, sollte es dabei aber nicht übertreiben, denn Fastfood und zu viel Süß haben nicht nur Auswirkungen auf unseren Insulinspiegel, unser Körpergewicht und unsere Laune, sondern auch auf die Haut. Und das sah ich bei mir ganz deutlich. Ich gebe zu, dass ich ein absoluter Schokoholiker bin und da mein Mann auch so eine Süßnase ist, hatten wir immer reichlich davon da. Also beschlossen wir, unseren Süßkonsum zu reduzieren und nur noch extrem wenig, bis überhaupt kein Süß mehr zu kaufen. Anfangs war das echt hart, aber wir fanden kalorienarme Alternativen und schon nach ein paar Tagen stellte ich erstaunt fest, dass sich meine Haut drastisch verbessert hatte. Vor der Challenge hatte ich oft mit unreiner Haut und Pickeln zu kämpfen. Seid ich mich, bzw. uns noch gesünder und mit ganz wenig Süßigkeiten ernähre, geht es meiner Haut wesentlich besser und ich finde kaum noch Pickel oder Mitesser.

Wasser:
Trinken ist extrem wichtig und da unser Körper zum Großteil aus Wasser besteht, sollte es selbsterklärend sein, dass wir über den Tag verteilt viel trinken sollten. Dabei zeigt sich, dass Wasser Einfluss auf unsere Zellen hat, wir damit gesünder und jünger aussehen, wir körperlich fitter sind, aber auch viel eher in der Lage sind, kognitive Aufgaben zu meistern. Dabei hat sich gezeigt, dass es sinnvoll ist, mehrere kleine Mengen über den Tag verteilt zu trinken, als ein oder zweimal täglich größere Mengen in sich rein zu schütten. Denn nur wenn der Körper konstant über den Tag verteilt mit Wasser versorgt ist, kann er Höchstleistungen erbringen. Sogar Studien zeigen, dass jemand, der immer wieder kleinere Mengen trinkt, kognitiv wacher und leistungsfähiger ist als jemand, der sporadisch größere Mengen trinkt, auch wenn er damit auf sein Tagespensum kommt.

Bewegung:
Der Feind einer jeden Couchpotatoe ... Ich gebe zu, ich bewege mich nicht gern, weil ich es auf der Arbeit viel muss. Mich würde also niemand in ein Fitnesstudio kriegen und auch sind mir Laufen, Walken oder dergleichen ein Graus. Dennoch hilft Bewegung nicht nur schlank und fit zu bleiben, sondern auch unserer Psyche. Wer sich kaum bewegt, lieber vor der Glotze auf der Couch rumlungert und dann auch noch einer sitzenden Tätigkeit auf der Arbeit nachgeht, wird damit viel anfälliger für Depressionen und Co. Bewegung schüttet Glückshormone aus, macht wach und schützt uns damit vor Depressionen oder Burn Out. Besonders hilfreich sind dabei Bewegungseinheiten an der frischen Luft. Ausprobiert habe ich das besonders in der Zeit, als wir unser Schlaf- und Gästezimmer renoviert haben. Da hieß es, von der Arbeit kommen, schnell etwas essen und dann gleich weitermachen. Natürlich war ich am Ende des Tages geschafft, aber auch zufrieden und ich fühlte mich wohl in meiner Haut. Und warum? Weil ich die ganze Zeit auf den Beinen war, mich bewegte, Treppen lief, körperlich anpackte und meinem Körper das gab, was er aus Bewegung heraus zieht.


Um also einen gesunden Lebensstil zu führen, bedarf es letztlich keiner Hexerei, sondern nur der Tatsache, auf seinen Körper zu hören und ihm das zu geben, was er von Natur aus braucht. Wenn wir nur hier und da kleine Veränderungen vornehmen, verändern wir über kurz oder lang unser gesamtes Leben in eine gesunde, positive und energiegeladene Richtung.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Loslassglas die Zweite

Mittwoch, 18. November 2015

Früher als geplant war es soweit ... um genau zu sein, zu Neumond am 11.11.

Mein Loslassglas war bereits vollständig trocken und so wollte ich es reinigen und besprechen.

Also zog ich mich in mein Ritualzimmer zurück, bereitete alles vor und bat schließlich die Göttin "Aine", welche zukünftig Pate für mein Glas stehen soll, um Beistand und dass sie das Glas weihen möge, damit alle negativen Energien in positive Energien umgewandelt werden und nicht mehr an mir haften, bzw. mich nicht mehr belasten. Dann sprach ich alle positiven Worte, die mir in diesem Moment in den Kopf schossen, in das Glas und legte schließlich nicht nur meine Opfergaben, sondern auch meine Ahnenkräuter, welche ich an Samhain verwendet hatte, in das Glas. Schließlich kann ein bissl Ahnenunterstützung nie schaden ;0)

Danach verschloss ich das Glas, stellte es in meinen Ritualschrank und bedankte mich bei "Aine" für ihren Beistand und dass sie mir geholfen hatte, das Glas zu einem starken Werkzeug zu machen.

Und in diesem Moment schien es, als falle eine zentnerschwere Last von mir ab. Mir wurde ganz leicht zumute, ich wollte tanzen und singen und spürte unendliche Fröhlichkeit sowie Leichtigkeit. Zusätzlich ging mir immer wieder der Satz "Schaue von außen, betrachte genau und überlege, warum dein Gegenüber handelte, wie er es tat". Das Glas tat bereits jetzt seine Wirkung, war schon jetzt ein starkes Medium und ich war sicher, dass "Aine" mir nicht nur zur Seite gestanden, sondern auch ein bisschen Glück in diesen, so verkorksten Monat, geschickt hatte.

Beschwingte Grüße

Eure
Sjel

Schamanische Lichtarbeit - Heilung für Mutter Erde

Samstag, 14. November 2015

Nein, ich bin nicht unter die Schamanen gegangen, aber so heißt das neue Projekt der "Wilden Wölfin" und ich finde es großartig. 


http://wilde-weiblichkeit.de/schamanische-lichtarbeit-heilung-fuer-mutter-erde/

Unter dem Motto "Heilung für Mutter Erde" geht es darum, ausgedienten, in Vergessenheit geratenen oder zwecklos herumliegenden Kristallen oder Edelsteinen ein neues Leben zu schenken und gleichzeitig etwas für unsere Erde zu tun. Dabei sollen die Kristalle mit Liebe, Licht und Heilung aufgeladen und an "Jul" der Natur zurück gegeben werden, um die Natur zu stärken und ihr die, in unseren Zeiten, nötige Liebe sowie Heilung zukommen zu lassen. Je mehr sich dabei für dieses Projekt begeistern und mitmachen, desto stärker können wir der Natur helfen und dafür sorgen, dass sie wieder zur Kräften kommt.

Für mich eine wunderbare Möglichkeit, der Natur "Danke" zu sagen und etwas zurück zu geben, indem wir die gereinigten und aufgeladenen Kristalle an Bäche oder Flüsse übergeben, von wo sie ihre Energie in einer Art Netzwerk weiterleiten und verteilen können.

Aber wie funktioniert das genau?

- suche Kristalle oder Edelsteine aus, die du nicht mehr benötigst und für die Aktion verwenden möchtest.
- reinige sie und lade sie danach wieder mit neuer Energie auf (mit allem, was ihr der Natur "schenken" möchtet und für sie wichtig findet. Das kann z.B. Erneuerung, Frieden, Liebe, Heilung, Hoffnung, Stärke usw. sein. Eben alles, was ihr euch für diese Welt wünscht)
- gib die Steine zu "Jul" an die Erde zurück, indem du sie in einen Bach oder Fluss wirfst oder sie im Wald an einem besonderen Ort vergräbst

Ich werde auf jeden Fall bei dieser Aktion mitmachen und habe auch schon den ein oder anderen Kristall dafür ausgesucht, denn ich finde es wichtig, unsere Natur zu unterstützen und ihr zurück zu geben, was sie uns einst in völligem Wohlwollen geschenkt hat.

Macht ihr auch mit? Dann lest den gesamten Artikel bei der "Wilden Wölfin" und unterstützt uns!

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Fucking-Shit-Loslass-Glas nach Luana

Dienstag, 10. November 2015

Am vergangenen Wochenende las ich bei der lieben Luana von ihrem Fucking Shit (Loslass) Glas und fand die Idee so genial, dass ich gleich kreativ wurde, denn ich hatte fast alles da. Tonpapier, Kleber und ein Glas waren schnell gefunden, so dass ich direkt loslegen konnte.

Zuerst mit nur einer Schicht, weil ich nicht wusste, wie es mit dem dicken Tonpapier klappen würde und ob es sich ggf. nicht kleben ließe, aber es klappte einwandfrei, so dass das Glas direkt noch eine zweite Schicht bekam.

Dann war erst einmal Trocknen angesagt, denn die restlichen Utensilien, die mir bereits im Kopf umherschwirrten, müsste ich zum Wochenanfang erst besorgen. Und so fuhr ich Montags nach der Arbeit zum Bastelgeschäft meines Vertrauens und ließ mich in der endgültigen Entscheidung von meinem Bauchgefühl leiten. Das dauerte zwar ein Weilchen, aber am Ende trug ich meine Beute zufrieden aus dem Laden. Zuhause angekommen, war das Tonpapier inzwischen mit dem Kleister zu einer tollen Haut für das Glas geworden und so ging es ans Dekorieren.

Dabei zog ich mich in mein Ritualzimmer zurück, machte Musik an und schaute eine ganze Weile auf das Glas. Ich bewegte mich nicht, sah nur das Glas an, wie es da vor mir stand und wartete. Und dann ging alles wie von selbst. Es schien, als würde meine Hand geführt und so entstand nach und nach, was nun fertig ist und vollends trocknen darf.

Betrachtet man dabei das Glas genauer, scheint es so, als tanzen Elfen über das Glas und warten nur darauf, die negativen Gefühle und Situationen in positive Gefühle umzuwandeln.

 

Bis zum Wochenende hat es nun Zeit zu trocknen, denn dann werde ich es mit meiner liebsten Reinigungsräucherung aus den Rauhnächten reinigen, mit den Umwandlern besprechen und schließlich mit meinen Opfergaben füllen.

Danach soll es sein eigenes Fach in meinen Ritualschrank bekommen, damit es dort ungestört von anderen Energien bis zum nächsten Vollmond arbeiten kann. 
Die Vollmondnacht habe ich mir deshalb bewusst als Leerungtermin ausgesucht, da ich denke, dass die Göttin "Aine" die negativen Dinge für mich mitnehmen und im Verlauf des Mondes zu etwas Positivem werden lassen kann. Schließlich ist sie die Göttin der Fruchtbarkeit und der Liebe und passt damit hervorragend als Umwandler für negative Dinge.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

P.S. hab noch einmal vielen Dank für die tolle Idee Luana und auch dafür, dass du mir mit der ein oder anderen Frage geholfen hast.

Die Ruhrpotthexe

Sonntag, 8. November 2015

Ach wie herrlich ... die liebe Athena hat Ihren neuen Weg eingeschlagen und die Ruhrpotthexe gegründet. Und natürlich möchte ich ihr gern helfen, die Seite und ihren neuen Weg ein wenig bekannter zu machen. Also schaut doch einfach mal auf ihrer neuen Seite vorbei und macht euch ein Bild vom neuen Weg.

Ein mutiger Weg, den Athena dort einschlägt und natürlich wünsche ich ihr alles erdenklich Gute auf ihrem neuen Weg sowie ganz viel Erfolg und dass alles so läuft, wie sie es sich wünscht.

 http://ruhrpotthexe.weebly.com/
   
Und als Einstieg in ihr neues Leben, gibt es auch direkt ein Gewinnspiel bei Athena, über welches ihr Hier mehr erfahren könnt. Aber auch könnt ihr dort genau nachlesen, worum es sich eigentlich bei Athenas neuem Weg handelt.

Es ist nicht leicht, einen ganz neuen Weg einzuschlagen und dem Herzen zu folgen, aber wenn es jemand wagt, den Mut aufbringt, ins kalte Wasser springt und man helfen kann, dann sollten wir helfen und die Ruhrpotthexe bekannter machen.

 

Also auf zu neuen Ufern ...

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Samhain 2015

Donnerstag, 5. November 2015

Wie an Samhain bereits erwähnt, sollte in diesem Jahr keiner unserer Pläne funktionieren, so dass wir schließlich mit meinen Eltern essen gingen. Nach dem Essen wollte ich mich in mein Ritualzimmer zurückziehen und ein Ahnenritual zelebrieren, doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Wir hatten also nach einem gemütlichen Abendessen gerade unsere Wohnung betreten, als es mich förmlich aus den Latschen haute. Was hier an Energien zugegen war, war kaum zu fassen. Noch im letzten Jahr hätte ich keine davon wahr genommen, doch dieses Jahr nahm ich sie alle wahr und konnte einordnen, welcher Ahn zugegen war. Ein tolles Gefühl.

Allerdings kosteten mich diese Energien auch so viel eigene Energie, dass mein Ritual wegen "Isnich" ausfiel und ich nicht mehr von der Couch hoch kam. Meine Ahnen hatten wohl beschlossen, dass es ein ruhiger Abend ohne Brimborium werden sollte und mich deshalb mal eben außer Gefecht gesetzt. So fühlte es sich jedenfalls an.

Als ich später im Bett lag, begleiteten sie mich und ich spürte 3 Energien um mich herum. Die meiner Oma stand neben meinem Bett und es war sehr beruhigend. So als streiche sie einem Kind über dem Kopf und bliebe an seiner Seite, bis es eingeschlafen ist. Die Energie meines Opas, der im Mai erst verstorben ist, stand am Fußende meines Bettes. Er war ganz ruhig, aber seine Energie schien noch nicht in der Anderswelt gefestigt, denn stellenweise konnte ich sie nicht richtig einordnen. Und die dritte Energie war die meines Ex-Freundes. Er stand am Fenster, sah aus der Ferne zu mir herüber und wirkte eher zurückhaltend. So wie er bereits zu Lebzeiten gewesen war.

Bevor ich einschlief, bedankte ich mich noch für die Anwesenheit der drei und dass sie immer auf mich aufpassen. Aber auch wendete ich mich konkret an meinen Opa und bat ihn darum, sich um meine Oma zu kümmern, sie vielleicht in der Nacht noch zu besuchen und ihr zu sagen, dass er für sie da und alles gut ist, da sie nach 65 Ehejahren sehr unter seinem Tod leidet. Und auch stellte ich ihm Fragen, die er mir so beantwortete, dass ich es verstand und nun weiß, dass es ihm gut geht.

Auch wenn Samhain so garnicht wie geplant verlaufen ist, war es sehr gelungen und ich bin glücklich darüber, dass meine Ahnen in dieser Nacht bei uns waren.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Welcome November

Sonntag, 1. November 2015

Samhain ist vorüber und nun zeigt uns die Natur ganz deutlich, dass wir auf das Jahresende sowie die dunkle Zeit zugehen. Die Blätter fallen von den Bäumen, die Nebel werden immer dichter, halten sich viel länger oder begleiten uns den gesamten Tag. Es ist öfter düster, die Sonne kommt kaum noch hervor und auch wird es stellenweise schon richtig kalt. Darüber hinaus kommen nun die kleinen Vögel öfter an das Futterhaus und schauen nach, ob es schon Leckereien für sie gibt. Pflanzen auf dem Balkon oder im Garten müssen winterfest gemacht werden und auch ist nun jedwede Balkon- oder Gartenbestuhlung im Keller verschwunden. Alles begibt sich zur Ruhe und in die kalte, dunkle Zeit.

Und auch diesen Monat habe ich eine Karte aus dem "Orakel der Hexengeister" gezogen.

Dieses Mal begleitet mich "Habetrot"


Auf der Karte wird eine gebeugte, in Grün gekleidete Frau, mit langer Lippe an einem Spinnrad dargestellt. Hinter ihr erhebt sich ein Feenhügel sowie ein durchbohrter "Dolmen", der oben ein Loch aufweist.

Gezogen besagt "Habetrot" folgendes: 

Wenn diese Karte erscheint, so kündigt sich eine Pechsträhne an. Vielleicht sind Sie überrascht und fassungslos angesichts des Verlaufes, den die Dinge nehmen. Aber dies alles ist schicksalhaft und kann nicht vermieden werden.

Hmm, nun denn ... Klingt ja erst mal nicht so toll, aber alles hat seinen Sinn und wenn ich diese Prüfung bestehen muss, um gestärkt daraus hervor zu gehen und letztendlich Erfolg zu haben, dann ist dem so.
 
Zusätzlich habe ich diesen Monat wieder eine Karte des keltischen Baumorakels gezogen und sie bringt noch ein wenig mehr Licht ins Dunkel. Denn die oben genannte Pechsträhne soll als eine Zeit des Sammelns und Zusammentragens gesehen werden, welche unvermeidbar und wichtig ist, um letztlich ans Ziel zu kommen und den Erfolg "ernten" zu können.

Aber auch andere Dinge warten im November auf mich ...


* diverse Arzttermine stehen an
* ich bekomme weiterhin Physiotherapie 
* wir gehen zu einem Whisky-Tasting
* wir gehen zu einer Lesung in unserer liebsten mittelalterlichen Taverne
* wir feiern Hochzeitstag
* das letzte Lager dieser Saison steht an
* diverse Geburtstage wollen gefeiert werden
* ich arbeite weiterhin mit den Naturgeistern 
* ich gestalte einen Altar für den Meeresgott und beschäftige mich mit ihm
* die innere Einkehr beginnt langsam
* ich starte den immerwährenden Druidenkurs von Emma Restall-Orr


Und wie verbringt ihr den November?

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Gesegnetes Samhain

Samstag, 31. Oktober 2015

Ich wünsche euch allein ein gesegnetes Samhain-Fest und einen guten Start in den neuen Jahreskreis.



Wie verbringt ihr Samhain? In der Gruppe, allein, mit Freunden oder mit der Familie? Feiert ihr Zuhause oder geht ihr auf eine Party?

Doch egal, wie ihr es feiert ... genießt es!!!

Wir wollten eigentlich mit unseren Hexenfreunden feiern, doch hat sie vor ein paar Tagen beschlossen, dass sie künftig nur noch mit ihrem Mann alleine feiern und sonst niemand mehr dabei haben möchte. Ich gebe zu, dass mich ihre Entscheidung traurig stimmt, besonders weil sie erst vor ein paar Tagen mit der Entscheidung heraus gerückt ist, aber jeder muss für sich selbst entscheiden, wie er die Jahreskreisfeste begehen möchte. 

Der zweite Plan, in unserer liebsten mittelalterlichen Taverne zu feiern, ging dann auch den Bach runter, da die Besitzerin überraschend einen beruflichen Termin dazwischen bekam.

Also gehen mein Mann und ich heute Abend mit meinen Eltern essen und ich werde danach ein kleines Ahnenritual zelebrieren, welches aber hinter verschlossenen Türen in meinem Ritualzimmer stattfinden wird. Denn ich möchte diese Zeit nutzen, besonders an meinen Opa zu denken, der im Mai verstorben ist und noch einmal um ihn zu trauern und auch möchte ich den anderen Ahnen die Möglichkeit geben, mit mir in Kontakt zu treten.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Welcome October

Donnerstag, 1. Oktober 2015

Der Herbst hat inzwischen richtig Einzug gehalten, die Tage sind merklich kürzer geworden, Nebel liegt täglich über dem Land und auch ist die Sommerkleidung nun vollends im Schrank verschwunden. Ohne Jacke geht es nicht mehr, der Loop wärmt den Hals und auch die ersten Suppen und Tee-Abende gab es bereits.

Und auch diesen Monat habe ich eine Karte aus dem "Orakel der Hexengeister" gezogen.

Dieses Mal begleitet mich "Morgan Le Fay"


Auf der Karte wird "Morgan Le Fay", eine großgewachsene rothaarige Frau dargestellt. Sie ist in ein rotes Gewand gehüllt und hält ein Schwert. Sie ist von Apfelbäumen umgeben, die in Blüte stehen und zur gleichen Zeit Früchte tragen. Im Hintergrund sieht man die magische Insel Avalon, die sie als Königin regiert. In der rechten oberen Ecke sitzt ein Schmetterling auf einem Zweig.

Gezogen besagt "Morgan Le Fay" folgendes: 

Wenn Morgan Le Fay in Ihren Karten erscheint, so sind Sie in eine Situation geraten, die jenseits Ihrer Kontrolle liegt. Die Ereignisse werden von anderen Menschen organisiert und vorläufig müssen Sie sich angepasst verhalten, bis sich eine Gelegenheit ergibt, Ihre eigenen Wünsche auszudrücken und Ihren Willen durchzusetzen.
 
Diesen Monat weiß ich, was die Karte zu bedeuten hat und es ist in keinster Weise negativ zu verstehen. Die Karte sagt ganz viel Positives, wenn man weiß, worauf sie hindeutet. Sie sagt mir z.B., dass ich auf dem richtigen Weg bin und der Erfolg nicht nur in einem Teil liegt, sondern auch in dem großen Ganzen, wie ich es mir vorstelle. Ich freue mich sehr über diese Karte :0)

Zusätzlich habe ich diesen Monat wieder eine Karte des keltischen Baumorakels gezogen und sie sagt das Selbe :0)

Aber auch andere Dinge warten im Oktober auf mich ...
 
 

* diverse Arzttermine stehen an
* ich gönne mir ein paar Einheiten Physiotherapie
* wir gehen zu einer Schlagerparty
* ich lade die Familie zum Dippekuchen-Essen ein
* wir gedenken meinem, im Mai verstorbenen, Opa zu seinem Geburtstag
* diverse Geburtstage wollen gefeiert werden
* ich fahre zu einem Kongress und treffe dort liebe Freunde
* wir fahren zu einer Messe
* eine Woche Urlaub an der Ostsee bei Freunden steht an
* wir feiern Samhain mit guten Freunden
* ich arbeite weiterhin vermehrt mit den Naturgeistern 
* ich arbeite mit den Ahnen


Und wie verbringt ihr den Oktober?

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Lebensbaum

Sonntag, 27. September 2015

Im Februar 2016 ist es drei Jahre her, dass ich dem Sensenmann gerade so von der Schippe gesprungen bin und seitdem bin ich dankbar für jeden Tag, den ich leben und tolle Dinge erleben darf.

Und das wollte ich nun nicht nur feiern, sondern auch ein Symbol dafür gestalten, dass ich es geschafft habe.

Die Idee zur Form hatte mein Mann, wofür ich ihm unendlich dankbar bin. Er hatte die Idee, die 20 cm lange Narbe, welche seit den beiden OP's meinen Bauch zierte, tätowieren zu lassen, da ich schon länger an einem Tattoo dran war, mich aber nie so recht getraut habe. Denn für mich war immer klar, dass ich mich nur dann tätowieren lasse, wenn das "Bild" auch eine Bedeutung hat. Ich halte nicht viel von katalogmäßig ausgesuchten Vorlagen, die auch noch andere Menschen tragen könnten. 

Und so ging ich im Oktober letzten Jahres ins Tattoo-Studio meines Vertrauens und fragte nach, ob es überhaupt möglich sei, die Narbe zu tätowieren. Ich wurde damals sehr gut beraten, die Tatäwiererin sah sich die Narbe an, fühlte darüber und sagte mir schließlich, dass es kein Problem sei, ich aber noch ein Jahr warten sollte, damit sich die Narbe vollends gesetzt hätte. Zudem hatte sie auch vorher keine Termine mehr frei.

Also hatte ich genug Zeit, mir zu überlegen, was ich haben wollte. Das es ein Lebensbaum werden würde, war ziemlich schnell klar, aber wie er aussehen und ob er ggf. noch andere Elemente enthalten sollte, wusste ich da noch nicht. 

Vor drei Wochen brachte ich dann meine Idee ins Studio und wir überlegten gemeinsam, ob sie so zu realisieren sei. Ich wollte einen Lebensbaum, welcher alle 4 Jahreszeiten vereint und in welchen ein keltischer Knoten oder eine Spirale eingearbeitet ist. Die Tätowiererin meinte sofort, dass wir auf jeden Fall filigran und weiblich arbeiten müssten, da ich nicht gerade groß und auch nicht wuchtig bin. Und auch wollte sie keine Skizze fertigen, sondern den Baum direkt auf meinen Bauch malen.

Und so kam der 24.9. 

Eine Freundin von mir, die ebenfalls tätowiert ist, begleitete mich und auch mein Mann wollte nach der Arbeit vorbei kommen. Bevor es jedoch los ging, besprachen wir noch einmal, wie der Baum werden sollte, klärten die Details und schließlich malte sie den Baum auf meinen Bauch. Das war schon ein kleines Meisterwerk ansich und ich war fasziniert, wie leicht es ihr von der Hand ging, mal eben, aus dem Stehgreif einen Baum mit Ästen, Blattwerk usw. auf meinen Bauch zu malen. Chapeau!

Ich schaute mir ihre Skizze im Spiegel an und als ich ihren Entwurf abgesegnet hatte, ging es los.

Zuerst begann sie mit den Linien und ich war überrascht, wie wenig es weh tat. Klar, es war nicht angenehm und gerade der Bikinibereich ziepte ganz schön, aber im Bereich der Narbe spürte ich nichts. Und so plauderten wir munter, während der Baum auf meinem Bauch Gestalt annahm. Gerade, als sie dann mit den Linien fertig war, kam auch mein Mann und war begeistert.

Nach nicht ganz 1,5 Stunden war sie fertig und ich hatte einen wunderschönen Lebensbaum auf dem Bauch. Von der Narbe war nichts mehr zu sehen und ich richtig happy. Sie hatte alles genau so umgesetzt, wie ich es haben wollte. Einfach genial.
Dann folgte noch die Belehrung, was ich in den nächsten Tagen tun muss, was ich auf keinen Fall darf und wie ich das Tattoo pflegen muss, damit ich lange Spaß daran habe.

Und während ich noch auf der Bank lag, wurden die ersten Fotos geschossen. Die Tätowiererin für ihr Album und mein Mann als Erinnerung, wie der Baum direkt nach dem Stechen ausgesehen hatte. Denn man hatte uns zu diesen Fotos geraten, da sich der Baum in den nächsten Tagen noch verändern wird und es immer spannend zu sehen wäre, wie er dann im Gegensatz zum Anfang ausschaut.

Dann bekam ich noch einen Verband und fuhr schließlich überglücklich nach Hause.

Und so sieht mein Baum aus ...

 

Das ist das Foto, welches direkt nach dem Stechen entstanden ist.

Von der Bedeutung her, gibt es drei Komponenten ...

1. Der Lebensbaum:
Er symbolisiert die Hoffnung auf eine glückliche Zukunft, auf ein gesundes Wachstum und gutes Gedeihen. Die Kraft des Baumes, sein Leben lang weiter zu wachsen, soll den Menschen positiv beeinflussen. Der Baum ist damit ein Gefährte des Menschen und soll ihm in allen Lebenslagen zur Seite stehen. Er soll Halt, Kraft, Orientierung und Motivation geben.

2. Die Jahreszeiten im Uhrzeigersinn:
Was sich im Uhrzeigersinn dreht, geht vorwärts und damit mit der Zeit. Der Uhrzeigersinn steht also für Zukünftiges und Offenheit für Neues

3. Der keltische Knoten:
Die Reise vom Innenleben nach der äußeren Seele oder zu den höheren Geistformen. Er steht für Wachstum, Erweiterung und kosmische Energie, aber auch für unendliche Wiederkehr und Ewigkeit.

Die Bedeutung der Jahreszeiten spielt natürlich auch eine Rolle, aber die muss ich "Eingeweihten" sicherlich nicht erklären :0) Auf mich bezogen, bedeuten sie jedenfalls, dass jede Eigenschaft für sich genommen, eine Rolle spielt, mich die einzelnen Eigenschaften, in mir vereint, aber auch zu einem Ganzen machen.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Erntezeit - Kürbis-Kartoffel-Püree

Freitag, 25. September 2015

Nachdem Blogspot die letzten beiden Tage nicht so recht wollte und ich gestern meinen Traum vom ersten Tattoo erfüllt habe, reiche ich heute den letzten Teil meiner Erntezeit nach.

Heute soll es um die Hochzeit von Kürbis und Kartoffel gehen. Und die gelingt am Besten mit einem Kürbis-Kartoffel-Püree

 
Zutaten für 6 Portionen
750 Gramm Kartoffeln vorwiegend festkochend) 
750 Gramm Hokkaido-Kürbis 
180 Milliliter Milch 
45 Gramm Butter (kalt) 
Muskatnuss (frisch gerieben) 

Zubereitung

Für das Kürbis-Kartoffelpüree Kartoffeln schälen, abspülen und würfeln
In einen großen Topf geben und knapp mit Wasser bedecken
Kartoffeln salzen und zugedeckt in 15-20 Minuten gar kochen
Den Kürbis gut abspülen, trocken tupfen und entkernen
Das Kürbisfleisch in etwa 2 cm große Stücke schneiden und nach 10 Minuten zu den Kartoffeln geben
Zusammen mit den Kartoffeln gar kochen
Milch erhitzen
Kartoffeln und Kürbis abgießen, heiße Milch dazugießen und alles mit einem Kartoffelstampfer fein zerstampfen
Die Butter in kleinen Würfeln mit einem Schneebesen unterrühren. 
Das Püree mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken 

Viel Spaß nun beim Nachkochen

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Erntezeit - Süßkartoffelsuppe

Mittwoch, 23. September 2015

Süßkartoffeln werden heutzutage immer öfter in den Läden angeboten, doch fragt man die Menschen, was man damit alles anstellen kann, wissen die wenigsten, welch schmackhafte Dinge sich mit der Knolle zubereiten lassen.

Ich mag die Süßkartoffel besonders gern als Suppe ... Und möchte euch am 4. Tag meiner Erntezeit ein tolles Rezept vorstellen ...


Zutaten für 6 Personen:

2 TL Pflanzenöl
1 Zwiebel, gewürfelt
1 EL frisch gehackte Ingwerwurzel
1 TL thailändische rote Currypaste (ACHTUNG: Wer nicht gern scharf isst, sollte die Menge noch einmal deutlich reduzieren!!!)
1 TL Salz
650 g Süßkartoffeln, gewürfelt
400 ml fettarme Kokosmilch
1 L Gemüsebrühe
Saft von 1 Limette

Zubereitung:

Das Öl in einem Topf erhitzen
Zwiebel und Ingwer darin etwa 5 Minuten unter Rühren weich dünsten
Currypaste und Salz hinzufügen und unter Rühren noch 1 Minute weiter dünsten
Süßkartoffeln, Kokosmilch und Brühe dazu geben
Einmal aufkochen und auf mittlerer Stufe ohne Deckel etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis die Süßkartoffeln gar sind
Die Suppe pürieren und noch einmal zum Köcheln bringen
Kurz vor dem Servieren den Limettensaft unterrühren

Lasst es euch schmecken!

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Erntezeit - Apfelgelee

Dienstag, 22. September 2015

Wenn der Herbst naht, werde ich immer ganz kribbelig, denn dann ist es bald soweit ... Die Äpfel auf unserem Apfelfeld sind reif und ich darf das erste und einzige Mal im Jahr, gefahrlos einen Apfel essen ... Aber auch kann ich jetzt all die Dinge aus Äpfeln kochen, die wir so sehr lieben.

Und nachdem es gestern bereits Apfelmus gab, widme ich den zweiten Teil meiner Erntezeit-Blogreihe dem Apfelgelee ...


Zutaten für 4 Gläser:

1 kg Äpfel
Saft von 1 Zitrone oder 1 Päckchen Zitronensäure
500 ml kaltes Wasser
1/2 Zimtstange (bei Bedarf)
1/2 Msp. gemahlene Vanille (bei Bedarf)
Gelierzucker 1:1
1 Küchentuch
1 Sieb

Zubereitung:

Die Äpfel in kaltem Wasser waschen, die Stiele und den Fruchtansatz entfernen und die Äpfel samt der Schale in grobe Stücke schneiden 
Diese in einen großem Kochtopf geben und mit dem kaltem Wasser auffüllen, die Zimtrinde sowie die Vanille hinzu geben 
Den Kochtopf samt Inhalt einmal aufkochen, anschließend die Äpfel, je nach Härtegrad, etwa 15 – 20 Minuten langsam kochen lassen 
Die Apfelstücke sollten nicht zerfallen, sondern ihre Form behalten (daher die Äpfel nicht umrühren!) 
Ein sauberes Geschirrtuch in ein passendes Sieb legen und auf ein passendes Gefäß setzen 
Die weich gekochten Apfelstücke durch das Tuch gießen 
Den aufgefangenen Saft aus dem Gefäß nehmen und in einen frischen Kochtopf umfüllen 
Die Äpfel vorsichtig ausdrücken und dabei nicht zu viel drücken, da der Apfelsaft sonst trübe wird 
Den auf diese Weise gewonnenen Apfelsaft ganz auskühlen lassen 
Vor der Zubereitung des Apfelgelees die Menge des entstandenen Apfelsaftes in einem Messbecher abmessen, um die benötigte Menge Gelierzucker zu ermitteln 
Apfelsaft und Gelierzucker, im richtigen Verhältnis in einen Kochtopf geben, dabei Zitronensaft oder Zitronensäure unterrühren 
Diese Mischung einmal aufkochen, anschließend bei etwas zurück gedrehter Hitze, unter ständigem Rühren noch etwa 3 – 4 Minuten weiter kochen 
Das Apfelgelee in zuvor heiß ausgespülte Marmeladengläser füllen, den Deckel fest zuschrauben und die Gläser für 10 Minuten auf den Kopf stellen 
Anschließend ganz auskühlen lassen und bis zum Verzehr kühl und trocken aufbewahren 

Ich wünsche euch nun ganz viel Spaß beim Ausprobieren 

Liebe Grüße 

Eure
Sjel

Erntezeit - Dippekuchen

Montag, 21. September 2015

Ein absolut typisches Gericht aus dem Rheinland ist der Dippekuchen. Ein aus Reibekuchenteig gefertigter "Kuchen", welcher in einem großen Bräter gemacht wird. Traditionell enthält er hier in der Gegend entweder Speck, Mettwürstchen oder beides. Bei uns in der Familie gibt es ihn jedoch nur mit Speck. 
Jedenfalls ein Essen, welches es hier im Rheinland meist nur in Herbst und Winter gibt. Nicht nur, weil es sehr mächtig und nichts für die gute Figur ist, sondern auch, weil die Kartoffel das typische Erntegut des Herbstes ist.

Zusätzlich ist der Dippekuchen kein Gericht für 2 Personen, weshalb es sich anbietet, ihn für eine ganze Horde Menschen zu machen. Sei es zu Jahreskreisfesten, Geburtstagen oder was auch immer.

Zutaten für 12 Personen:

5 kg Kartoffeln
9 Eier
Speckwürfel (hier gebe ich euch keine konkreten Angaben, da jeder nach Gusto entscheiden sollte, wieviel Speckwürfel er in seinem Dippekuchen haben möchte - Ich dosiere sie jedenfalls nach Gefühl)
6 Zwiebeln
6 EL feine Haferflocken
Salz, Pfeffer, Muskat
Fett für den Bräter

ACHTUNG: Nehmt als Speckwürfel keinen "Schwarzwälder Schinken", denn er ist extrem salzig und sorgt für böse Überraschungen im Dippekuchen (einmal vergriffen und schon kann ich aus Erfahrung sprechen *gg*) 

Zubereitung:

Die Kartoffeln und die Zwiebeln schälen, vierteln und mit der feinen Reibe in der Küchenmaschine reiben (geht auch ohne Küchenmaschine, wenn man für weit weniger Personen kocht, aber es erleichtert Vieles)
Die Masse im Behälter (nach Möglichkeit) schräg stellen, damit die entstehende Flüssigkeit abtropfen kann. Darf die Masse nicht abtropfen, wird der Dippekuchen weniger knusprig und matschig.
Den Speck unterheben
Die Masse nun kräftig mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat würzen (wer hier zu wenig würzt, hat am Ende einen faden Dippekuchen ... Die Kartoffeln saugen sehr viel der Gewürze auf, weshalb man ruhig mutig sein darf. Bedenkt aber beim Salzen, dass ihr noch den Speck im Teig habt, der zusätzlich salzt)
Die Eier untermengen und mit Haferflocken binden
Den Bräter einfetten und die Masse in den Bräter füllen
Das Ganze bei 200° C ca. 1,5 Stunden backen, bis sich eine wunderbar braune Kruste gebildet hat (in unserer Familie ist die Kruste sehr begehrt, weshalb sie uns garnicht knusprig genug sein kann *gg*)
Nun den kompletten Bräter auf den Tisch stellen, damit sich jeder selbst bedienen kann.

Dazu gibt es bei uns selbstgemachtes Apfelmus, wobei manch andere Familie noch Schwarzbrot, Kräuterquark oder Rübenkraut dazu genießt.

Viel Spaß nun beim Nachkochen ... eure Gäste werden ihn lieben ...

Liebe Grüße

Eure
Sjel 


P.S. ein Foto reiche ich nach, wenn es Anfang Oktober bei uns den ersten Dippekuchen gab :0)

Erntezeit - Apfelmus

Sonntag, 20. September 2015

Mit dem September beginnt die Zeit der Ernte und findet in "Mabon" ihren Höhepunkt. Wir haben geerntet, was wir im Frühjahr gesät, im Sommer bearbeitet und voller Hingabe gepflegt haben. Wir haben uns Gedanken gemacht, was wir säen und ernten wollen, haben Pläne geschmiedet, verworfen, erneut geschmiedet und schließlich in Angriff genommen.

Und nun ist es an der Zeit, Rückschau zu halten, ob alles so funktioniert hat, wie es geplant worden war und dankbar zu sein. Dankbar dafür, wenn das Gesäte erblüht und zu einem Abschluss gekommen ist. Aber auch dankbar dafür, wenn das Gesäte erst jetzt in die starke Phase geht und noch nicht ersichtlich ist, wie es zum "Abschluss" gelangen wird.

Erntezeit bedeutet ein letztes Mal aktiv zu werden und alles einzufahren, damit wir uns gemeinsam mit der Natur zur Ruhe begeben und auf eine gemütliche Zeit freuen können. Das Jahr neigt sich dem Ende, es wird kälter und nun geht es darum, zurückzublicken, dankbar zu sein und sich von der harten Arbeit der letzten Monate zu erholen. Wir sitzen in der warmen Stube, verlassen sie nur, wenn es unbedingt nötig ist und nehmen uns Zeit. Zeit für Dinge, die wir gerne tun und über das vergangene Jahr liegen geblieben sind. Nun können wir tun, wozu uns die Zeit, die Lust oder die Gelegenheit fehlte. Wir können kreativ sein, Träumen nachhängen oder einfach mal nichts tun.

Doch bevor auch ich mit dem Nichtstun beginne, möchte ich über Mabon eine kleine Blogreihe starten, die sich mit der Ernte beschäftigt.

Und so beschäftigt sich der erste Teil mit der Herstellung von Apfelmus. Denn jetzt beginnt die Zeit der Reibe- und Dippekuchen, die mit Apfelmus ein absolutes Gedicht sind ...

 

Zutaten für ca. 4 große Gläser:

2 kg Äpfel
200 ml Wasser
150 g Zucker
2 Stangen Zimt
1 Vanilleschote

Zubereitung:

Die Äpfel schälen und vierteln
Die Äpfel zusammen mit Wasser und Zucker in einem großen Topf zum Kochen bringen
Die Zimtstangen und die Vanilleschote dazu geben und die Äpfel ca. 10 Minuten weich kochen
Zimtstangen und Vanilleschote herausnehmen und die Äpfel pürieren
Das fertige Apfelmus noch heiß in Gläser füllen, den Deckel drauf schrauben und erkalten lassen

 

Ich wünsche euch nun viel Spaß beim Zubereiten und Genießen ...

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Ruh' dich aus ... mit Tee

Freitag, 4. September 2015

Der Herbst naht mit großen Schritten ... Man spürt und sieht es, denn die ersten Nebel wabern über das Land, das Laub färbt sich bunt, die Luft wird klarer und man riecht das Ende des Jahres. Für mich ist der Herbst die liebste Jahreszeit, denn jetzt ist endlich wieder Zeit für gemütliche Abende auf der Couch, in meine Lieblingsdecke gekuschelt, mit einer Kanne gutem Tee auf dem Tisch und einer wärmenden Tasse in der Hand. 

In den letzten Jahren habe ich mich durch viele Teesorten probiert, war und bin ein großer Fan von Kräuter- und Gewürztees und habe zusätzlich in Schottland den schwarzen Tee lieben gelernt. Mit einem Schuss Milch und gutem Zucker *mjam*. Aber auch der Ostfriesentee und die darum entstandenen Bräuche sind mir durch gute Freunde nicht fremd. 

Und gerade Letztere empfinde ich als wunderbare Erfüllung, denn die Bräuche um den Ostfriesentee vermitteln mir ganz viel Ruhe und Gelassenheit in der sonst so hektischen Welt.


Diese kleine Ruheinsel im Alltag möchte ich nun mit euch teilen und euch ein wenig den Herbst versüßen.

Dazu sei aber gesagt, dass ich den Brauch um den Ostfriesentee nur von unseren Freunden kenne und es kaum jemand gibt, der Ostfriesentee wissenschaftlich hundertprozentig korrekt bereitet. 

Man benötigt: 
2 Teekannen 
flache Teetassen
sehr guten Ostfriesentee
Sahne
weißer Kluntje-Kandis

Zuebereitung:

Beide Kannen vorwärmen und die erste Kanne mit einem Löffel Tee pro Person und einem zusätzlichen Löffel "für die Kanne" füllen.
Nun gerade so viel heißes Wasser aufgießen, dass sich der Tee entfalten kann. 
Den Tee nun 4-5 Minuten ziehen lassen und dann die restliche Kanne mit heißem Wasser auffüllen. Den fertigen Tee (ohne Teesatz) in die zweite Kanne umfüllen. 

Wer sich diese Schritte sparen möchte, weil vielleicht nur eine Teekanne vorhanden ist, kann auch mit einem Teefilter und dem einmaligen Aufgießen arbeiten.

Die Zeremonie:

Man lege in jede Tasse ein Stück Kluntje und gieße den fertigen Tee langsam in die Tasse. 
Dabei darf man ruhig das Knistern des Kandis genießen und einen Augenblick inne halten.
Über einen Teelöffel oder einen speziellen Rahmlöffel wird ein Wölkchen Sahne auf den Tee gesetzt. Dabei ist es wichtig, nicht umzurühren, damit zuerst die Süße der Sahne, dann der Geschmack des Tees und schließlich der Kandis dominiert.

Ein wunderbar entspannendes Erlebnis, welches uns bewusst genießen und innehalten lässt.

Darüber hinaus gibt es auch noch drei Regeln in Bezug auf eine Einladung zum Ostfriesentee ...

So bekommt man immer eine Tasse angeboten! Bekommt man keine zweite Tasse, heißt das soviel wie: Du musst nicht wiederkommen!
Die zweite und dritte Tasse, wenn angeboten, muss man annehmen, da alles andere als unhöflich gilt. Nach der dritten Tasse weiß man dann, dass man wiederkommen darf.
Legt man seine Tasse umgekehrt auf die Untertasse oder einen Löffel in die Tasse, signalisiert man damit, dass kein weiteres Nachschenken gewünscht ist

Ich persönlich halte es mit diesen Regeln allerdings nicht so, denn zum einen leben wir nicht in Ostfriesland und zum anderen ist Ostfriesentee oder generell Tee mit Zucker und Sahne nicht jedermanns Sache. 
Dennoch zelebriere ich den kleinen Brauch um den Ostfriesentee sehr gerne und nehme mir Zeit dafür.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Welcome September

Dienstag, 1. September 2015

Der Sommer ist Geschichte und jetzt ist es Herbst. Die ersten Blätter färben sich bunt, Nebel wabern über das Land und der Alltag ist geprägt von leuchtenden Farben, Licht und mystischer Natur. Nun ist es an der Zeit dankbar zu sein, für alles, was wir sähen und wachsen lassen konnten. Es ist Zeit für Mabon und dafür zu ernten, was wir über das bisherige Jahr vorbereitet haben.

Und auch diesen Monat habe ich eine Karte aus dem "Orakel der Hexengeister" gezogen.

Dieses Mal begleitet mich "Will o' the Wisp"


Auf der Karte wird ein kleiner Elf mit einer Laterne dargestellt. Er flitzt als Irrlicht über sumpfiges Gelände.

Gezogen besagt "Will o' the Wisp" folgendes: 

Das Erscheinen des Will o'the Wisp bedeutet Täuschung, Betrug oder Fehlwahrnehmungen. Auch Selbsttäuschung oder Wunschdenken kann damit gemeint sein.

Leider habe ich auch diesen Monat so keine Idee, was die Karte meinen könnte und habe daher noch eine Karte aus dem keltischen Baumorakel gezogen, um ggf. etwas klarer zu sehen. Aber auch diese Karte sagte mir etwas von Täuschungen, die ich jedoch mit Intuition und Verstand erkennen und meistern werde.

Aber auch andere Dinge warten im September auf mich ...



* diverse Arzttermine stehen an
* wir treffen einen langjährigen Freund wieder, den wir 2014 das letzte Mal gesehen haben
* ich fahre zu einem Poetry Slam
* wir gönnen uns ein Wochenende Auszeit in Würzburg bei Freunden
* ich treffe mich mit den Kräutermädels
* wir feiern diverse Geburtstage
* ich feiere ausgiebig Mabon und hoffe, dass es ein etwas größeres Fest wird
* ich bekomme mein erstes Tattoo und erfülle mir damit einen lang gehegten Wunsch
* ich verbringe viel Zeit im Freien
* ich arbeite vermehrt mit den Naturgeistern 
* ich halte passend zu Mabon Rückschau und bin dankbar


Und wie verbringt ihr den September?

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Wer ist an meiner Seite?

Montag, 24. August 2015

Immer wieder liest man im Internet solch schwammige Aussagen wie "die große Göttin", "die Muttergöttin" usw. Und da frage ich mich immer, wer da überhaupt gemeint ist? Keltische Gottheiten? Wenn ja, die Inselkelten, die Festlandkelten? Wer denn nun?

Und da es bestimmt noch viele andere gibt, denen es so geht, wie mir, ist es jetzt mal an der Zeit, etwas über meine Götter zu verraten.

Meine Götter gehören zu den "Tuatha de Danaann", dem "Volk der Danu", einem irischen Volk, welches von der Göttin Danu abstammen soll. Dabei ist die Göttin, zu welcher ich den größten Bezug habe, "Brighid".

Aber es gibt noch mehr ...


Abarta - er ist der Gott des Schalkes

Abhcan - er ist der Gott der Musik und der Anderswelt

Aine - sie ist die Göttin des Getreides, der Fruchtbarkeit und der Liebe, aber auch die Göttin des Mondes

Angus Og - er ist der Gott der Jugend, der Liebe und der Schönheit. Mit ihm bringt man alles Schöne und Fröhliche in Verbindung

Bodb - er ist der Gott des Krieges 

Brighid - sie ist die Göttin der Künste, der Kultur, des Feuers, der Dichter und der Heiler. Aber auch die Göttin der Kriegskunst, der Fruchtbarkeit und der Sonne

Dana/ Danu - die große Mutter, die Urmutter, von welcher alle Lebewesen abstammen. Sie ist die Göttin der Erde

Dagda - er ist der Allvater und der Sonnengott, Gott des Lebens und des Todes, Meister aller Künste und Herr der Weisheit

Dian Cêcht - er ist der Gott der Heilung und der Gesundheit. Aber auch der Gott der Regeneration

Fand - sie ist die Göttin des Meeres und der Elfen

Flidais - sie ist die Göttin des Waldes, des Überflusses und der Fruchtbarkeit 

Goibniu, Creidhne, Luchta - sie sind die Götter der Schmiedekunst, des Brauens und der Handwerker
 
Lugh - er ist der Gott der Sonne und des Krieges. Aber auch ist er der Gott der Handwerker, Händler, Dichter und Magier

Manannan mac Lir - er ist der Gott des Meeres und des Wassers. Oft gilt er aber auch als Gott des Todes und der Unterwelt sowie als Gott der Illusion und der Gaukeleien

Midir - er ist der Gott der Unterwelt

Morrighan - sie ist die höchste Kriegsgöttin, die Göttin der Seen, Flüsse und des Frischwassers. Aber auch die Mondgöttin, die Göttin des Schicksals und des Todes

Nuada - er ist der Gott der Heilkunst 

Ogma - er ist der Gott der Barden, der Beredsamkeit und der Kultur. Aber auch des Lernens und des Schreibens und soll deshalb das Ogham erfunden haben



Oft sorgen die Götter der "Tuatha" für Verwirrung, da mehrere Götter die gleiche "Aufgabe" haben, weil sie mit einander verwandt sind und ich finde es daher wichtig, diejenigen unter ihnen heraus zu suchen, zu denen man den besten "Draht" hat.

Liebe Grüße

Eure
Sjel