Welcome December

Montag, 5. Dezember 2016

Es ist Dezember und das Jahr fast zu Ende. Nicht mehr lange und wir feiern Jul, begrüßen das neue Jahr mit viel Lärm und haben genug Zeit uns während der Rauhnächte zu erholen, Kraft zu tanken und zu schauen, was das neue Jahr wohl bringen mag.

Und nicht nur das ...  

Diesen Monat habe ich wieder eine Karte aus dem "Keltischen Baumorakel" gezogen und geschaut, was mir der Monat bringen wird. 

Dieses Mal begleitet mich die Karte "Weisstanne"

Bei dieser Karte geht es um Weitsicht und Erhebung über derzeitige Situationen. Es geht um Stärkung und Heilung, die aus früheren und dem derzeitigen Leben gelernt wurden und ein Quell der Einsicht und des Wissens sein sollen. Die Weisstanne steht für Fortschritte auf der spirituellen Reise und bringt manches Mal auch Verwirrung und Verzagtheit mit. Der Blick kann mitunter getrübt sein und dann gilt es, sich zu erheben und einen wohlbedachten Standpunkt einzunehmen, bevor weitere Schritte auf dem Weg eingenommen werden können.

Zusätzlich arbeite ich weiterhin mit den Pflanzenhelfern von Thomas Kinkele und bin dort noch bei "Weißer Salbei".

 

"Weißer Salbei" steht für das Wesentliche. Er hilft dabei, klare und eindeutige Vorraussetzungen für Entscheidungen zu schaffen, um optimale Ergebnisse erzielen zu können.

Aber auch andere Dinge warten im Dezember auf mich ...


* wir widmen uns der Urlaubsplanung für nächstes Jahr
* wir bekommen Besuch von meinen Schwiegereltern
* wir besuchen diverse Weihnachtsmärkte
* wir feiern Nikolaus mit unserem Neffen
* ich kümmere mich um die Julgeschenke für unsere Familie
* wir besuchen einen mittelalterlichen Weihnachtsmarkt
* diverse Geburtstage wollen gefeiert werden
* die innere Einkehr bekommt viel Platz
* wir feiern Jul
* wir gehen wieder zum Christmas-Testing
* wir begrüßen das neue Jahr
* es gibt ein neues Monatsmotto
* ich genieße die Raubnächte


Und wie verbringt ihr den Dezember?


Liebe Grüße 

Eure 
Sjel

Welcome November

Samstag, 5. November 2016

Es ist November und nur noch ein Wimpernschlag bis zum Jahresende. Nur noch wenige Wochen, dann ist 2016 Geschichte und wir starten in 2017. Das vergangene Jahr ist rasend schnell vorüber gegangen, der Oktober war geprägt von reichlich Ahnenaktivität und nun wird es immer dunkler. Auch wenn uns die letzten Wochen anderes Glauben machen, so gehen wir nun endgültig in die dunkle Zeit.

Und nicht nur das ... 

Diesen Monat habe ich wieder eine Karte aus dem "Keltischen Baumorakel" gezogen und geschaut, was mir der Monat bringen wird.

Dieses Mal begleitet mich die Karte "Erle" 

Bei dieser Karte geht es um den spirituellen Schutz bei Auseinandersetzungen. Die Karte wird mit dem Raben assoziiert und somit auch mit Weissagungen und Orakelkraft. Aber die Karte verweist auch auf fehlendes Gespür, sich bei Auseinandersetzungen zu schützen und empfiehlt, das Geleit des Orakels in Anspruch zu nehmen.

Zusätzlich arbeite ich weiterhin mit den Pflanzenhelfern von Thomas Kinkele und bin dort noch bei "Weißer Salbei".

 

"Weißer Salbei" steht für das Wesentliche. Er hilft dabei, klare und eindeutige Vorraussetzungen für Entscheidungen zu schaffen, um optimale Ergebnisse erzielen zu können.

Aber auch andere Dinge warten im November auf mich ...


* ich bin wieder beim Schreibkurs
* diverse Geburtstage wollen gefeiert werden
* diverse Arztbesuche stehen an
* wir feiern unseren 10. Hochzeitstag
* wir gönnen uns Wellnessurlaub im Schlosshotel
* das letzte Lager dieser Saison steht an
* ich gehe in die Endphase beim Lenormand
* es gibt ein neues Monatsmotto
* die nächsten Wochen stehen ganz im Zeichen der Erdung
* ich setze mich vermehrt mit den Elementen auseinander


Und wie verbringt ihr den November?

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Samhain 2016

Dienstag, 1. November 2016

Was für eine Nacht ... 

Nachdem gestern wieder herrlichstes Herbstwetter war und die Sonne von einem strahlend blauen Himmel lachte, beschlossen wir, gemeinsam mit einem befreundeten Pärchen, das Wetter zu nutzen und mit unseren Cabrios auf Tour zu gehen. 
Und so fuhren wir gemütlich durch die Eifel, hielten in Monreal, um in einem urigen Café Eissplittertorte mit Kakao zu genießen und fuhren schließlich zu den Freunden nach Hause. Dort kochten und aßen wir zusammen und spielten schließlich bis in den späten Abend Spiele. Dazu gab es lauter selbst gemachte Leckereien, die auch zu Samhain passten. Auch wenn die Freunde das Fest nicht kennen und es dem entsprechend nicht feiern.

Als wir schließlich nach Hause fuhren, war es kurz vor Mitternacht und keinerlei Energien in unserer Wohnung zugegen. Alles war ruhig und so gingen wir ins Bett.

Um kurz nach Mitternacht ging es dann los. Ich war bereits eingeschlafen, wurde aber wieder wach, weil jede Menge Energien auf mich einstürmten. Mit Unmengen an Bildern und es schien, als wollte jeder der Erste sein, der mir seine Nachricht übermittelt. Anders als sonst waren es auch weit mehr als nur die Energien meiner Oma, meines Opas und meines Ex-Freundes. Wer es allerdings war, weiß ich nicht. Es war so ein Gewusel und Durcheinander, dass ich nicht unterscheiden konnte, wer dort in unserem Schlafzimmer war. Aber auch die Botschaften konnte ich aufgrund des Durcheinanders nicht verstehen und es kostete mich letztlich so viel Energie, dass ich sofort wieder eingeschlafen bin. Den Rest der Nacht verbrachte ich traumlos und ruhig.

Entsprechend gerädert bin ich allerdings jetzt ...


Was für eine Nacht ...

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Gesegnetes Samhain

Montag, 31. Oktober 2016

Ich wünsche euch allen ein gesegnetes Samhain-Fest und einen guten Start in den neuen Jahreskreis.


Wie verbringt ihr Samhain? 
In der Gruppe, allein, mit Freunden oder mit der Familie? Feiert ihr Zuhause oder geht ihr auf eine Party?

Doch egal, wie ihr es feiert ... genießt es!!!

Wir lassen in diesem Jahr alles auf uns zukommen. 
Sobald es dunkel wird, platziere ich meine Opferschälchen mit Nüssen und selbstgemachten Süßkartoffel-Kräuter-Chips für die Naturgeister auf dem Balkon, für die Göttin auf dem Altar und für meine Ahnen im Esszimmer. 
Ansonsten lasse ich mich überraschen, was der Abend und die Nacht so bringen werden.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Samhain Spaziergang

Sonntag, 30. Oktober 2016

Nachdem heute wunderschönes Wetter war und die Sonne von einem strahlend blauen Himmel lachte, beschlossen Herr Manen und ich, den Tag im Wald zu verbringen. 

Und so steckte ich ein paar Leckereien für die Naturgeister ein und los ging es. Zuerst gingen wir gemächlich über die befestigten Pfade, lauschten dem raschelnden Laub unter unseren Füßen und bogen schließlich in den Wald ab, wo sonst kein Spaziergänger anzutreffen ist. 



In diesem Teil des Waldes angekommen, legte ich immer wieder meine mitgebrachten Leckereien ab, bedankte mich und trat mit den Geistern des Waldes in Kontakt. Ich spürte, wie sie freundlich, neugierig und erfreut über die Gaben um mich herum auftauchten, sah immer wieder Schatten über den Bäumen schweben und ließ mich ganz auf die Energie des Ortes ein. 

Auch Baumgeister erblickte ich und freute mich über die Offenheit der Waldwesen.

 

Irgendwann spürte ich andere Energien und sah zu Boden, von welchem mich lustige kleine Gesellen anschauten.



Sie hatten die unterschiedlichsten Formen, Farben und Größen und schauten mir mit neugieriger Energie entgegen. Es waren freundliche kleine Gesellen und als ich sie betrachtete, musste ich unweigerlich an den Kreislauf des Lebens denken. Ich dachte an Hell und Dunkel, an den Kreislauf der Natur und wie nah Geburt und Tod bei einander liegen. Ich dachte daran, wie sich all das auch in unserem Inneren zeigt und war dankbar für diesen Augenblick.

Die kleinen Blättergeister erinnerten mich an all das, worum es auch zu Samhain geht und gerade in diesem Abschnitt des Waldes spürte ich die Energie dieses Festes ganz deutlich. Teilweise so stark, dass mir schwindelig wurde und ich meinen Schritt verlangsamen musste.

Dennoch spürte ich das Wohlwollen und die Freude darüber, dass es noch Menschen gibt, denen die alten Werte wichtig sind. 

Zum Ende unseres Weges bedankten sich dann auch die Waldgeister bei mir und eröffneten mir einen Pfad, auf welchem noch jede Menge Esskastanien lagen, obwohl die ringsum liegenden Pfaden längst leer gesammelt sind.

Ein wirklich schöner Tag, mit vielen Energien, reichlich Samhain und toller Natur.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Samhain naht

Freitag, 28. Oktober 2016

Nun sind es nur noch ein paar Tage bis Samhain und die Vorbereitungen sind soweit erledigt. 

So habe ich Opferschälchen in Form von kleinen Schiffen mit lufttrocknender Modelliermasse hergestellt, werde diese zu Samhain mit Leckereien füllen und für die Ahnen, die Naturgeister sowie die Göttin bereitstellen. Die Leckereien mache ich dann am Montag fertig, damit sie frisch in die Schälchen kommen.


Darüber hinaus habe ich die Wohnung mit magischem Putzwasser gereinigt und beim Wischen der Räume um Schutz gebeten, aber auch die Räume für Unerwünschtes und Negatives geschlossen, so dass nur meine Ahnen unsere Wohnung betreten können. Als ich fertig war, habe ich das Putzwasser noch aktiviert, damit es nun bis nach Samhain seinen Dienst tut und unsere Räume schützt. Nach Samhain stelle ich aber vorsichtshalber noch Salz auf und wiederhole den Putzvorgang mit anderen Zutaten, falls doch etwas in unsere Wohnung gelangt sein sollte. 

Ansonsten weiß ich leider noch nicht, wie ich Samhain begehen werde, denn wie in den letzten Jahren auch, haben sich unsere eigentlichen Pläne kurz vor knapp zerschlagen *grmpf*. Die Feier in unserer liebsten Mittelaltertaverne fällt aus und die Idee, mit Schwager und Schwägerin zu feiern, da die beiden ebenfalls dem heidnischen Glauben zugetan sind, ist wegen dem Schichtdienst der beiden auch nicht realisierbar.

Also lasse ich einfach alles auf mich zukommen, denn schon das letzte Jahr hat gezeigt, dass es erstens anders und zweitens als man denkt, kommt.

Ich wünsche euch allen ein gesegnetes Samhain und das eure Pläne für das Fest aufgehen, bzw. realisierbar sein mögen.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Dünne Schleier?

Donnerstag, 13. Oktober 2016

Egal wo man seit Anfang des Monats mit Hexen, Druiden, Freifliegenden usw. spricht, hört man den selben Tenor ... Alle erzählen, dass es ihnen so vorkäme, als seien die Schleier zwischen unserer Welt und der Anderswelt schon seit Monatsbeginn sehr dünn.

So hatte ich bereits in der ersten Oktoberwoche Besuch von meinem Opa, welcher im letzten Jahr verstorben ist. Er war plötzlich da, als ich abends im Bett lag und ich habe mich ordentlich erschreckt, da er eine etwas ungewöhnliche Art hat, mit mir zu kommunizieren. Aber wirklich viel "erzählt" haben wir nicht. Es glich eher einem Smalltalk.

Und gestern Abend war er dann plötzlich wieder da. Er kam einfach vorbei, hat kaum kommuniziert, saß aber die ganze Nacht auf unserer Wäschetruhe, welche auf meiner Bettseite steht.

Ich habe ihn dann gefragt, ob etwas Bestimmtes wäre und er meinte nur, ich solle mir keine Sorgen machen und schlafen. Er wäre ja da. 

Fand ich ehrlich gesagt ein bissl seltsam und so kam mir unweigerlich der Gedanke, dass gerade etwas zu passieren scheint, von dem wir nichts ahnen und vielleicht auch nichts wissen sollen. Es muss doch schließlich einen Grund geben, warum plötzlich, weit vor Samhain, so viele Ahnen auftauchen und sich in unserer Nähe aufhalten.

Wie seht ihr das? Spürt ihr das auch? Habt ihr auch unerwartet viele Besuche eurer Ahnen oder halten sie sich gar die ganze Zeit bei euch auf?

Ich bin gespannt, ob noch mehr von solchen Erlebnissen erzählen.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Welcome October

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Es ist Oktober und langsam hält der Herbst Einzug. Die Bäume färben sich bunt, es ist merklich kühler geworden, Regen und Nebel zeigen sich öfter und auch windig ist es. Das Jahr neigt sich langsam dem Ende und auch innerlich spüren wir es. Schon jetzt fahren wir runter. Zusätzlich scheinen die Schleier zur Anderswelt schon jetzt sehr dünn und ich spüre regelrecht dass etwas anders ist als sonst.

Und nicht nur das ... 

Diesen Monat habe ich wieder eine Karte aus dem "Keltischen Baumorakel" gezogen und geschaut, was mir der Monat bringen wird. 
Dieses Mal begleitet mich die Karte "Meer" 

Bei dieser Karte geht es um den Hinweis auf verborgenes Wissen, das zugänglich ist, wenn der Mond und die Flut ihren Höhepunkt haben. Es handelt sich um verborgene Tiefen und Quellen, besonders um jene, mit denen ich geboren wurde. Das Meer ist Symbol des Lunaren, Weiblichen und bildet eine Verbindung zwischen meinem Geburtsort und den Landen, die vielleicht das Ziel meiner spirituellen Reise sind. Es steht auch für das Mütterliche - und natürlich die Reise an sich.

Zusätzlich arbeite ich weiterhin mit den Pflanzenhelfern von Thomas Kinkele und bin dort noch bei "Weißer Salbei".

 

"Weißer Salbei" steht für das Wesentliche. Er hilft dabei, klare und eindeutige Vorraussetzungen für Entscheidungen zu schaffen, um optimale Ergebnisse erzielen zu können.

Aber auch andere Dinge warten im Oktober auf mich ...

 

* meine Brieffreundin mit Familie kommt zu Besuch
* diverse Geburtstage wollen gefeiert werden
* ich fahre auf einen Kongress
* vielleicht schaffe ich es dieses Jahr mal zur Buchmesse nach Frankfurt
* wir feiern Samhain
* ich lerne weiter das Lenormand
* es gibt ein neues Monatsmotto
* ich arbeite mit den Ahnen


Und wie verbringt ihr den Oktober?

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Welcome September

Sonntag, 4. September 2016

Und wieder ist September. Der Herbst naht und zeigt sich bereits ganz zart an den Bäumen, der sich verändernden Luft, morgendlichen Nebeln, früher beginnender Dunkelheit und den stark abkühlenden Nächten. Darüber hinaus beschert er uns ein paar wunderbar warme und sonnige Tage, die uns den schlechten Sommer vergessen lassen.

Und nicht nur das ... 

Diesen Monat habe ich wieder eine Karte aus dem "Keltischen Baumorakel" gezogen und geschaut, was mir der Monat bringen wird. 
Dieses Mal begleitet mich die "Zitterpappel" 

Bei dieser Karte geht es um Ängste, Befürchtungen und Zweifel, hinsichtlich unmöglich erscheinender Widrigkeiten, die es zu überwinden gilt. Dabei fungiert die Zitterpappel als Überbringer geistiger Stimmen und schützendem Geleit. Dennoch können eigene Ängste das Flüstern der Pappel übertönen und es gilt, dem Flüstern sowie der eigenen Instinkte zu lauschen und Willens zu sein, die Botschaften zu achten. Ein besonderer Helfer kann hier auch der Wind sein und verdient daher entsprechendes Gehör.

Zusätzlich arbeite ich weiterhin mit den Pflanzenhelfern von Thomas Kinkele und bin dort inzwischen bei "Weißer Salbei".


"Weißer Salbei" steht für das Wesentliche. Er hilft dabei, klare und eindeutige Vorraussetzungen für Entscheidungen zu schaffen, um optimale Ergebnisse erzielen zu können.

Aber auch andere Dinge warten im September auf mich ...

 

* ich feiere meinen Geburtstag nach
* diverse weitere Geburtstage wollen gefeiert werden
* endlich Urlaub
* ich feiere Mabon
* es gibt ein neues Monatsmotto in der Sidebar
* ich lerne weiter das Lenormand  

Und wie verbringt ihr den September? 

Liebe Grüße 

Eure 
Sjel

Welcome August

Montag, 1. August 2016

Es ist August, die Sommerferien sind in vollem Gange und viele Menschen sind mit ihren Familien im Urlaub. Das Wetter ist in diesem Jahr allerdings wenig sommerlich und wenn ich mir morgens die Natur um mich herum anschaue, habe ich eher das Gefühl, wir hätten schon Herbst. Die ersten Nebel wabern, das Licht hat sich verändert und auch die Luft ist eine andere. Dieses Jahr ist irgendwie alles anders und merkwürdig. 

Und nicht nur das ... 

Diesen Monat habe ich wieder eine Karte aus dem "Keltischen Baumorakel" gezogen und geschaut, was mir der Monat bringen wird. 
Dieses Mal begleitet mich die "Eibe" 

Bei dieser Karte geht es um die direkte Verbindung mit meiner Vergangenheit. Meine spirituelle Kraft wird erneuert, mein Leben erhält neue Energie und ich vermag zu verstehen, was war, was ist und was immer sein wird. Die Eibe ist die typische Karte der Reinkarnation. Zusätzlich können Rückschläge auftreten und vielleicht wandert man auch eine Zeit lang in die falsche Richtung. Aber es wird sich immer wieder ein Neubeginn anbieten.

Zusätzlich arbeite ich weiterhin mit den Pflanzenhelfern von Thomas Kinkele und bin dort noch immer bei "Citronella"


"Citronella" steht für Enwicklungsprozesse. Sie hilft, diese zu erkennen und hilft verstopfte Abläufe wieder zum Fließen zu bringen.

Aber auch andere Dinge warten im August auf mich ...


* ich feiere Lugh
* schon wieder diverse Arztbesuche
* ich nehme am zweiten Teil des Schreibkurses teil
* diverse Geburtstage wollen gefeiert werden
* es gibt ein neues Monatsmotto in der Sidebar
* ich lerne weiter das Lenormand  

Und wie verbringt ihr den August? 

Liebe Grüße 

Eure 
Sjel

Welcome July

Freitag, 1. Juli 2016

Sagt mal, wo bitteschön ist das letzte halbe Jahr hin? Kommt es mir nur so vor oder rennt die Zeit gerade ganz arg? Ja, ein bissl tut sie das, denn wie ich vor ein paar Tagen gelesen habe, stehen wir derzeit unter dem Einfluss von Neptun, der unter anderem dafür sorgen soll, dass die Zeit gefühlt schneller verrinnt.

Und nicht nur das ... 

Diesen Monat habe ich wieder eine Karte aus dem "Keltischen Baumorakel" gezogen und geschaut, was mir der Monat bringen wird. 
Dieses Mal begleitet mich die "Birke" 

Bei dieser Karte geht es darum, alte Muster zu durchbrechen, zu wachsen und einen Neuanfang zu wagen. Bevor der Neuanfang jedoch vollzogen werden kann, muss alles Alte und Negative weichen.

Zusätzlich arbeite ich weiterhin mit den Pflanzenhelfern von Thomas Kinkele und bin dort noch immer bei "Citronella"


"Citronella" steht für Enwicklungsprozesse. Sie hilft, diese zu erkennen und hilft verstopfte Abläufe wieder zum Fließen zu bringen. Irgendwie scheint bei mir gerade reichlich verstopft, denn das sagen auch die Lenormand-Karten *gg* Und auch sprechen sie, von Selbstliebe, sich und seinen Prinzipien treu zu sein und auf den eigenen Körper zu hören, ihn zu pflegen usw.

Aber auch andere Dinge warten im Juli auf mich ... 


* wir fahren zum Stammtisch von Herr Manen's Verein
* ich bekomme Physiotherapie
* schon wieder Arztbesuche
* diverse Geburtstage wollen gefeiert werden 
* wir fahren zum Whisky-Tasting
* wir sind zur Grillfeier von Herr Manen's  Kollegen eingeladen
* eine Einweihungsfete bei Freunden steht an
* wir fahren zu unserem geliebten Privatlager
* es gibt ein neues Monatsmotto in der Sidebar
* ich lerne weiter das Lenormand  

Und wie verbringt ihr den Juli? 

Liebe Grüße 

Eure 
Sjel

Welcome June

Mittwoch, 1. Juni 2016

Der Mai ist vorüber und nun ist es Sommer, auch wenn uns das Wetter etwas anderes glauben lässt. Fast täglich steigt und der Duft von frisch Gegrilltem in die Nase, die Natur ist saftig grün und auch wir schäumen vor Lebensfreude über. Langsam beginnt auch die Freibadsaison und es hält uns nichts mehr in der Wohnung. Wir wollen raus, die Freiheit erleben, frische Luft genießen. Kurz, wir wollen ausgiebig leben. 

Und nicht nur das ... 
Diesen Monat habe ich wieder eine Karte aus dem "Keltischen Baumorakel" gezogen und geschaut, was mir der Monat bringen wird.Dieses Mal begleitet mich die "Weide" 

Bei dieser Karte geht es darum, spirituelle Ausgeglichenheit zu erlangen, sich seiner Weiblichkeit bewusst zu werden und auf deren Rhythmen zu achten. Aber auch darauf, die eigenen Träume aufmerksam zu beobachten, weist die Weide hin.

Zusätzlich arbeite ich seit Anfang Mai mit den Pflanzenhelfern von Thomas Kinkele und werde derzeit von "Citronella" begleitet. Aber ich möchte die Karte nicht monatlich austauschen sondern so, wie es sich richtig anfühlt und auch erst dann, wenn ich die Vorgängerkarte nicht mehr "brauche". 


"Citronella" steht für Enwicklungsprozesse. Sie hilft, diese zu erkennen und hilft verstopfte Abläufe wieder zum Fließen zu bringen 

Aber auch andere Dinge warten im Juni auf mich ... 


* es stehen mal wieder Arzttermine an
* wir bekommen Besuch von Freunden 
* ein Spieleabend steht an
* wir fahren in die Schweiz und besuchen dort Freunde
* diverse Geburtstage wollen gefeiert werden 
* der erste Grillabend steht hoffentlich an 
* ich feiere Litha 
* ich lerne weiter das Lenormand  

Und wie verbringt ihr den Juni? 

Liebe Grüße 

Eure 
Sjel

Welcome Mai

Sonntag, 1. Mai 2016

Es ist schon verrückt ... Das Jahr rast dahin und schon ist wieder Mai. Gerade noch haben wir Beltane gefeiert, die Blumen blühen, die Bäume sind schon wieder grün und viele haben zum ersten Mal den Grill angeworfen. Das Wetter ist herrlich, wir haben Energie für 10 und es riecht merklich nach Sommer.

Und nicht nur das ...
Diesen Monat habe ich wieder eine Karte aus dem "Keltischen Baumorakel" gezogen und geschaut, was mir der Monat bringen wird.

Dieses Mal begleitet mich die "Eberesche"

Bei dieser Karte geht es darum, sich klar zu machen, dass es nicht nötig ist, sich von allem beeinflussen zu lassen, was des Weges kommt. Man soll von Verstand und Intuition Gebrauch machen, um Gut von Böse unterscheiden zu können und so geschützt zu sein.

Aber auch andere Dinge warten im Mai auf mich ...


* wir fahren zum nächsten und längsten Lager der Saison
* ich bin zu einer Gartenlesung eingeladen
* wir feiern Hochzeitstag
* das nächste Whiskytasting steht an
* ich fahre zu einem Basteltag mit den Kräutermädels
* mein Opa hat Todestag
* wir fahren über's Wochenende zu einem Freund, den wir lange nicht gesehen haben
* diverse Geburtstage wollen gefeiert werden
* der erste Grillabend steht hoffentlich an
* ich lerne weiter das Lenormand


Und wie verbringt ihr den Mai?

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Der heilige Hain - Weihe deinen Hain ein

Montag, 25. April 2016

Inzwischen haben wir viel gelernt und nun ist es an der Zeit, unseren Hain einzuweihen. Mache deinen Hain zu einem heiligen Ort und grenze innerhalb der Bäume einen Bereich, frei von Alltagssorgen, ab und entwickele dich darin spirituell weiter. Verbinde dich dort mit den Mächten der Natur und den höheren Energien. 

Bereite dich vor:

Wähle den Ort und begib dich zur Abenddämmerung dort hin, denn diese Zeit ist voller Kraft und schafft eine Brücke zwischen der materiellen Welt und der höheren Ebene.

* Bevor du jedoch mit dem Ritual beginnst, bade mit Lavendel- oder Rosenöl und ziehe dir danach etwas Lockeres an

* Lege einen großen Stein, einen runden Holzklotz, oder ein unpoliertes Stück Amethyst, Rosenquarz oder Calcit in die Mitte deines Hains. 

* Gibt es in deinem Hain keine natürliche Wasserquelle, stelle eine Kristallschale mit Wasser in die Mitte deines Steines

* Zünde eine Bienenwachskerze oder eine weiße Kerze an und stelle sie ebenfalls auf den Stein

* Platziere nördlich der Kerze ein Kräuterbündel aus Salbei, Zeder, Lavendel oder Rosmarin, welches aufrecht in einer Schale (ggf. mit Sand) stehen sollte

Verbinde dich:

* Setze dich still an einen Baum des Hains und schaue dabei nach Osten

* Nimm dir Zeit und verbinde dich mit jedem Baum und jeder Pflanze im Hain. Gehe dabei evtl. im Uhrzeigersinn durch deinen Hain und berühre jeden Baum. Begrüße ihn dabei und bitte ihn darum, den Hain zu segnen. Gehe so lange weiter im Kreis, bis du zu deinem Anfangsbaum zurück gekehrt bist und segne diesen.

* möchtest du nicht aufstehen und an deinem Baum sitzen bleiben, kannst du den Hain auch mit den Augen "abwandern" und die Bäume in Gedanken berühren.

* dann drehe eine weitere Runde im Hain (aktiv oder mit den Augen) und danke jedem Baum für seine Anwesenheit und sein Versprechen, den Hain zu schützen.

* achte dabei auch auf Botschaften

Die Zeremonie:

* gehe in die Mitte deines Hains und entzünde das Räucherwerk an der Kerze. Dann gehe nach Osten und schreite von dort aus im Uhrzeigersinn durch den Hain. Fächele das Räucherwerk zu den Ästen und Blättern, segne die Bäume und bitte um Frieden im Hain.

* Stelle dich dann in die Mitte, schaue nach Osten und fächele den Räuch spiralförmig von deinen Füßen bis zum Scheitel und verbinde dich mit den Energien des Hains

* bringe das Räucherwerk zurück, sorge dafür, dass es weiter brennt und widerhole den Vorgang mit dem Wasser. Bitte dabei um Stärke.

* Wenn du an deinem Anfangsbaum angekommen bist, setze dich unter ihn, stelle das Wasser vor dich, trinke ein paar Tropfen und bitte darum, dass die Kraft des Hains dich stärken möge.

* Gieße das verbleibende Wasser unter den Baum, werde ruhig und meditiere im Licht der Kerze, beim Duft des Räucherwerks.

* Wenn du bereit bist, lösche die Kerze und das Räucherwerk und räume auf

Der Abschluss:

* Bevor du den Hain verlässt, gehe ein letztes Mal herum, berühre alle Bäume oder Pflanzen und bitte um Schutz, der auch nach dem Verlassen des Hains wirken soll und biete deinen Schutz an.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Der heilige Hain - Baumorakel

Freitag, 15. April 2016

Abgesehen davon, die Bäume oder den Hain zu visualsieren, kannst du auch Orakelkarten von deinen Bäumen erstellen. Wähle dazu die Bäume, die dir für dein Leben wichtig erscheinen. 

Schreibe dazu die Namen der Bäume auf Karten, die dann als Symbol und psychischer Auslöser fungieren. Ähnlich wie Tarotkarten kannst du die Karten immer dann einsetzen, um herauszufinden, welcher Baum zu welcher Zeit am hilfreichsten ist. Zusätzlich kannst du die Karten in deinem Hain oder an einem anderen Ort dazu nutzen, dein Unterbewusstsein mit der Baumenergie zu verbinden. 

Die Karten sollten dabei etwas größer als Tarotkarten sein, wobei du die Rückseite frei lässt und auf die Vorderseite den Namen des Baumes schreibst. Dazu kannst du noch die Früchte und Blätter des Baumes zu dem Namen zeichnen. Danach laminiere die Karten. 

Wenn du nicht sicher bist, welche Eigenschaften du gerade brauchst, mische die Karten, ordne sie mit der Bildseite nach unten kreisförmig an und ziehe drei. Lege dann die drei Karten mit der Bildseite nach oben in einem Kreis um dich herum und visualisiere die entsprechenden Bäume. 

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Der heilige Hain - einen visualisierten Hain errichten

Dienstag, 5. April 2016

Manchmal hat man seinen Hain nicht in der Nähe oder kann ihn gerade nicht aufsuchen, weil man im Urlaub ist, auf der Arbeit oder sonst wo. Doch auch dort kann es nötig sein, den Hain in seiner Nähe zu haben und seine Kraft aus ihm zu ziehen. Jeder Baum hat seine Stärken und so kann man durch reine Vorstellungskraft seine Eigenschaften aufnehmen.

Dazu ist es am Anfang hilfreich, mit echten Bäumen zu arbeiten und ein starkes, inneres Bild zu erzeugen, welches auf Sehen, Riechen und Fühlen basiert. 
Trage dazu die Namen der Bäume, welche du am häufigsten verwendest, in dein Tagebuch ein, welche Gefühle sie hervorbringen und welche Erlebnisse du mit diesem Baum hattest. Dazu kannst du auch eine Baumessenz herstellen, welche du aus der spirituellen Essenz der Blüten gewinnst und davon 1-2 Tropfen auf deine Zunge geben oder in dein Badewasser. 

Besonders, wenn du deinen Hain oder Baum visualisierst, helfen Baumessenzen oder ätherische Öle wie Zeder oder Kiefer. 

Zum Visualisieren schließe die Augen, atme ein paar Mal tief ein und aus, werde ganz ruhig und lasse in deinem Geist das Bild deines Baumes oder Hains entstehen. Wenn es dir hilft, verwende nun die Essenz oder das ätherische Öl (Letzteres in einer Duftlampe oder auf einem Duftstein) und agiere in Gedanken mit dem Baum / Hain. 

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Welcome April

Freitag, 1. April 2016

Das erste Vierteljahr ist vorüber und ich frage mich einmal mehr, wo die Zeit geblieben ist. Krokus, Osterglocke und Schneeglöckchen stehen in voller Pracht auf den Wiesen. Die ersten Sonnenstrahlen haben uns nach draußen gelockt und auch die Luft verändert sich merklich.

Und nicht nur das ...
Diesen Monat habe ich wieder eine Karte aus dem "Keltischen Baumorakel" gezogen und geschaut, was mir der Monat bringen wird.

Dieses Mal begleitet mich die "Eibe"

Bei dieser Karte geht es um die direkte Verbindung mit meiner Vergangenheit. Meine spirituelle Kraft wird erneuert, mein Leben erhält neue Energie und ich vermag zu verstehen, was war, was ist und was immer sein wird. Die Eibe ist die typische Karte der Reinkarnation.

Aber auch andere Dinge warten im April auf mich ...


* es stehen diverse Arzttermine an
* wir fahren zum ersten Lager der Saison
* eine liebe Freundin kommt zu Besuch
* wir fahren zu meiner Brieffreundin
* wir feiern einen 100. Geburtstag
* ich feiere Beltane
* ein Schreibkurs steht an
* die ersten vorgezogenen Pflänzchen dürfen ins Freie
* ich arbeite weiterhin mit Emma und dem Druidenbuch
* die Neugestaltung meines Gartens wird weiter geführt
* ich lerne weiter das Lenormand


Und wie verbringt ihr den April?

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Der heilige Hain - erde dich!

Freitag, 25. März 2016

Um mit den Bäumen zu arbeiten und sich mit Mutter Erde zu verbinden, macht es Sinn, sich zu erden. Dabei legen wir Wut oder Angst ab und machen uns frei von allem Negativen. Wir legen ab, was uns stören könnte und öffnen uns für alles Positive, Wissenswerte sowie Lernenswerte. 

Dabei sollte man sich das erste Mal in einem echten Hain erden, um die Verbindung zur Erde herzustellen und dazu einen bestimmten Baum aufzusuchen. 

Aber auch nach einem Ritual oder getaner Arbeit im Hain sollten wir uns erden. Besonders, wenn wir auf schamanischen Reisen waren oder mit der Anderswelt Kontakt hatten.

Dabei hilft die folgende Übung zum Erden:

* Stelle dich mit dem Gesicht zu einem Baum, lasse dabei die Arme locker hängen, während die Finger nach unten zeigen und zwischen den Füßen ein bisschen Platz ist. Halte den Rücken gerade, entspanne deine Muskeln und halte das Kinn leicht gesenkt.

* Hebe deine Hände langsam über den Kopf, während du einatmest und bis 4 zählst. Stelle dir dabei vor, dass kleine goldene Zweige aus dem Baum kommen, die dich sanft umranken, so dass deine überschüssige Energie und alles Dunkle isoliert und in langsamere, positive Schwingungen umgewandelt wird.

* mit nach oben gestreckten Fingern und nach innen gebogenen Armen, die den von dir ausgesuchten Baum widerspiegeln, bleibst du stehen und hältst den Atem an. Zählte bis 2 und stelle dir vor, wie sich die Zweige des Baums langsam zurückziehen und die umgewandelte Energie sanft nach unten, durch deine Körpermitte zu deinen Füßen und Fingerspitzen fließt.

* Nimm deine Arme langsam nach unten, während du bis 4 zählst, so dass sie seitlich am Körper anliegen und die Finger zur Erde zeigen.

* Halte inne, zähle bis 2 und wiederhole den Ablauf weitere zwei Mal, wobei du dir vorstellst, wie die überschüssige Energie weiter aus dir heraus strömt.

* Lasse die letzten dunklen Energien durch deine Füße in den Boden fließen, indem du beim Ausatmen alles Negative freisetzt. Die Erde wird sich darum kümmern, das Negative in Positives zu verwandeln.

* Umarme deinen Baum zum Dank und lasse ihm ein kleines Geschenk da. 

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Der heilige Hain - Bäume verstehen und ihre Essenz

Dienstag, 15. März 2016

Inzwischen wissen wir, warum es gerade für uns Frauen von so großer Bedeutung ist, mit den Bäumen zu arbeiten und sie verstehen zu lernen, weshalb wir in erster Linie reichlich Erfahrung mit den einzelnen Bäumen sammeln und die unterschiedlichen Energien spüren lernen müssen. Jede Baumart ist anders und unterscheidet sich nicht nur in Größe und Dichte, sondern auch in der Struktur der Rinde, den Blättern, dem Duft der Blätter oder den Früchten und Beeren. Daher war den Druiden nicht nur die Eiche besonders wichtig sondern auch die Birke, die Weide, die Stechpalme, die Hasel, der Weißdorn, die Erle und die Eibe.

Zu Beginn unserer Arbeit mit den Bäumen geht es überwiegend darum, die Quelle der Kraft und Weisheit verstehen zu lernen und dabei all unsere Sinne zu nutzen und zu schärfen, damit wir nicht nur die äußeren Merkmale begreifen. 

Dabei fällt auf, dass sich sogar Bäume derselben Gattung fein unterscheiden und dass es in einem Kreis aus Bäumen einen oder zwei geben wird, die zu den eigenen Schwingungen passen und unter denen wir uns besonders wohl und geborgen fühlen. Solche Bäume laden unsere Aura oder unser persönliches Energiefeld mit ihrer Essenz auf und wir lernen, geringe Veränderungen der Energie wahrzunehmen. Diese Veränderungen zeigen sich je nach Jahreszeit und Sonnen- oder Mondzyklus.

Es ist also unabdingbar, eine Reihe von Wäldern besucht zu haben, bevor wir uns auf unseren endgültigen Hain festlegen, wenn wir uns nicht in der glücklichen Lage befinden, einen Hain im Garten oder direkt hinter dem Haus zu haben.

Dafür lohnt es sich, ein gutes Buch über Bäume mitzunehmen, damit wir lernen, die Bäume anhand ihrer äußeren Merkmale zu bestimmen und auseinander zu halten. Denn manche Bäume sind sich auf den ersten Blick sehr ähnlich und es wird eine Weile dauern, bis wir sie auseinander halten können. Besonders im Winter. Wenn wir dies dann erst einmal gelernt haben, wird es uns viel leichter fallen, die Essenz der Bäume zu erspüren, ihre Kraft wahrzunehmen und aus unserem Wissen ein großes Ganzes zu machen.

Bevor wir uns aber mit der Essenz eines Baumes verbinden können, ist es wichtig ein paar Dinge zu beachten, die ich hier schon vor geraumer Zeit angesprochen hatte. Denn wir alle wissen, wie unhöflich es ist, in eine Wohnung zu trampeln, wenn der Hausherr uns nicht zuvor herein gebeten hat.

Um sich mit der Essenz der Bäume zu verbinden, dient folgende Übung:

* wähle einen beliebigen Baum in deinem Hain oder einem Wäldchen und arbeite nach Möglichkeit so, dass das Sonnenlicht durch die Blätter fällt oder stelle es dir vor, wenn du an einem trüben Tag arbeitest.
* gehe zum Baum und stelle dich so hin, dass all deine Finger und Zehen den Baumstamm leicht berühren.
* ziehe die üppige, goldene Energie durch deine Füße und Beine nach oben und lasse sie durch deinen gesamten Körper sowie die Organe bis zum Scheitel aufsteigen. Dann lasse sie wieder nach unten fließen und spare keinen Winkel deines Körpers aus, denn hier befinden sich viele Energiezentren, die mit verschiedenen Körperteilen und Organen verbunden sind. 
* lasse dabei zu, dass die Baumessenz in deinem Geist ein Bild schafft. Vielleicht siehst du die Baummutter, eine junge Elfe oder den Wächter des Baumes. Es kann sogar sein, dass du einen Energiestoß oder einen Lichtstrom im Körper verspürst. Vielleicht hörst du auch Worte und egal was passiert, halte die Verbindung zur Baumenergie aufrecht, bis du dich stark und beschützt fühlst.
* Umarme den Baum oder binde zum Dank Bändchen (biologisch abbaubar) oder Blumen an seine Zweige.
* Wenn du es dann noch als angenehm empfindest, setze dich mit dem Rücken an den Baumstamm und verbinde dich mit dem Waldboden, dem Surren der Insekten, dem Zwitschern der Vögel und den vorbeiziehenden Wolken. Verbinde dich mit anderen, die früher an diesem Ort gesessen haben und schicke ihnen deinen Segen. Vielleicht wirst du dafür mit einer sanften Brise belohnt.
* trage die Bilder oder Worte, die dir bewusst wurden, in dein Tagebuch ein und versuche die Baumessenz zu zeichnen.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Der heilige Hain

Samstag, 5. März 2016

Im ersten Kapitel ging es darum, einen Hain zu suchen, sich mit den Dingen auseinander zu setzen, die wir ggf. für unsere Arbeit brauchen und sich vor Augen zu führen, worum es in druidischen Ritualen geht.

Im zweiten Kapitel beleuchten wir nun die Arbeit mit dem Hain genauer und schauen uns ein paar Facetten der Arbeit damit an. Aber auch die Bäume, die wir darin finden können, beleuchten wir genauer und sehen uns an, wie wir damit orakeln können.

Aber warum waren die Bäume für die Kelten eigentlich so wichtig? Die Kelten glaubten, dass sich in jedem Baum, jedem Hain oder jedem Kreis von Bäumen, Himmel, Erde und Wasser treffen. Die Zweige des Baumes berühren den Himmel, seine Wurzeln reichen bis tief in die Erde und dort nimmt er Wasser auf. Das Wasser fällt widerum als Regen auf die Erde, nährt den Baum und schenkt seinen Blättern neue Lebenskraft. Hier finden wir auch die ersten Ansätze, die für weibliche Druiden so wichtig sind, denn wir sind den Bäumen ähnlich. Wir sind mit unserem Heim und dem Bedürfnis nach Sicherheit verwurzelt. Unsere Emotionen und die Inspiration, sich mit der Natur und anderen  zu verbinden, spiegelt das Wasser wider, während der Himmel dadurch symbolisiert wird, dass wir etwas erreichen wollen und können, ohne uns dafür selbst aufzugeben. 

Hier wird die Arbeit der Druidin in anderen Aspekten deutlich und zeigt uns, dass die Bäume für uns Frauen von viel größerer Bedeutung sind, als es vielleicht damals für die männlichen Druiden der Fall war oder es heute sogar noch ist.

In manchen Hainen pulsieren zusätzliche Kräfte, da sie auf Leylinien oder einer unterirdischen Kraftlinien-Kreuzung stehen. Der Kreis der Bäume verstärkt diese Energie noch zusätzlich.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Welcome March

Dienstag, 1. März 2016

So, nun ist es März ... Der Februar ist nur so vorbei geflogen, es gab viel zu tun und langsam geht es in die wärmere Jahreszeit. Die Sonne hat merklich an Kraft gewonnen, die Frühlingsgefühle brechen aus und man hat viel mehr Energie.

Und nicht nur das ...
 
Diesen Monat habe ich mit der Tradition gebrochen und keine Karte aus dem "Orakel der Hexengeister" gezogen, da wir inzwischen nicht mehr auf einer Wellelänge liegen. Seit ich meinen Weg zum Druidentum gefunden habe, scheinen die Karten nicht mehr recht antworten zu wollen und so werden die Aussagen immer schwammiger und stimmen nur noch in Bruchstücken.
 
Daher habe ich mich nun entschieden, diese Karten nicht mehr zu verwenden und lieber das Ogham in Form meines "Keltischen Baumorakels" zu befragen.

Dieses Mal begleitet mich "Efeu"

Bei dieser Karte geht es um die Reise zum Selbst, zur eigenen Seele und um das Erkennen des Seins. Es geht darum, das Unbewusste zu erkennen und zu erforschen und entsprechende Wege einzuschlagen. Nun gibt es kein Versteckspiel mehr und es müssen Entscheidungen getroffen werden.

Aber auch andere Dinge warten im März auf mich ...

 
 
* wir bekommen Besuch von Bekannten
* ich fahre zu einem Kongress
* ich sehe die Kräutermädels wieder
* wir fahren zu einem Whisky-Tasting
* ich feiere Ostara
* es geht ans Eingemachte und Arbeit wartet auf mich
* es wird Zeit die ersten Pflanzen für Balkon und Garten vor zu ziehen
* ich arbeite weiterhin mit Emma und dem Druidenbuch
* die Neugestaltung meines Gartens beginnt
* ich lerne das Lenormand zu legen und damit zu arbeiten


Und wie verbringt ihr den März?

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Die Arbeit als Druidin - Rituale

Donnerstag, 25. Februar 2016

Bevor wir in das nächste Kapitel einsteigen, ist es wichtig, etwas über Rituale zu wissen, denn im Gegensatz zu vielen Wiccas ist der Druidin nicht daran gelegen, Macht aufzubauen oder freizusetzen sondern mit den Kräften der Natur und dem Göttlichen in Verbindung zu treten.

Druidinnen erfüllen ihr gesamtes Leben mit Magie und so finden langsame, aber dauerhafte Veränderungen aus ihrem Inneren heraus statt, so dass sie die äußere Welt mit ihren Gedanken, Worten und Taten beeinflussen können. 

Natürlich spricht nichts dagegen, druidische Rituale hin und wieder zu unserem eigenen Wohl durchzuführen, doch sollten wir uns bei jedem Ritual darauf konzentrieren, einen Menschen, ein Tier oder einen Ort zu segnen. Besonders der Ort, an dem wir gerade arbeiten und die dort lebenden Tiere, Naturgeister und Pflanzen verdienen diesen Segen, wenn sie uns etwas von sich geben. Auch wenn dies nur in Form von Wohlbefinden usw. passieren mag. Und während wir uns dann darauf freuen, dass unser eigener Wunsch in Erfüllung geht, tun wir gleichzeitig etwas Nützliches für andere. Also eine absolute Win/Win-Situation, von der am Ende alle profitieren.

Jede Druidin sollte sich daher im Klaren darüber sein, dass jede Veränderung und jeder Fortschritt in ihrem Inneren beginnt und dass ein gutes Ritual den Anstoß oder die Stärke dafür liefert. 

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Die Arbeit als Druidin - persönliche Hilfsmittel

Montag, 15. Februar 2016

Bei der Arbeit als Druidin gibt es ein paar Hilfsmittel, die man zumindest kennen sollte, aber nicht zwingend braucht. Man sollte dabei einfach schauen, wo die eigenen Intensionen liegen und ob es sich richtig anfühlt, mit oder ohne diese Hilfsmittel zu arbeiten.

Die Robe

Bei manchen Ritualen, gerade wenn man mit mehreren Gleichgesinnten zusammen feiert oder die Feiern von anderen besucht, möchte man dem Ganzen vielleicht einen besonderen Rahmen geben und sich, wie bei jeder "normalen" Feier auch, extra chic machen. Dazu wählt die Druidin eine Robe, welche gleichzeitig dem Spirituellen sowie der Anderswelt gewidmet ist. Sie kann in den verschiedenen Graden der einzelnen Druidenorden unterschiedliche Farben haben, wobei jedoch bis heute nicht belegt ist, was die richtigen Druidinnen getragen haben. Erst nachdem das Interesse an Druiden im 18. und 19. Jahrhundert wieder erwacht war, zeigten Darstellungen die Druiden in entsprechenden Gewändern. 

Für die heutige Druidin sollte es praktisch sein und je nach Jahreszeit auch warm. Da wären einfache, leinene Unterkleider (wie man sie im Bereich der mittelalterlichen Darstellung findet) eine Option oder ein einfaches, cremefarbenes, langes Kleid. Wichtig dabei ist jedoch, dass auf Schnickschnack verzichtet wird, es locker sitzt, lange Ärmel sowie eine Kapuze hat und bei den Ritualen nicht im Weg ist. Darüber kann man eine Art Westenmantel tragen, der dann die entsprechende Farbe des Grades oder des eigenen Ordens hat. Dazu noch ein langer, ärmelloser, gut verschließbarer Umhang für kältere oder verregnete Tage. 

Aber auch hier gilt, dass man das anziehen soll, was zu einem passt und worin man sich wohlfühlt. Daher habe ich schon viele Gleichgesinnte kennen gelernt, die ein schlichtes mittelalterliches Kleid mit einem cremefarbenen Grundstoff und farbigen Akzenten verwenden. 

Hier sind der Phantasie, dem Geldbeutel und dem eigenen schneiderischen Können also keine Grenzen gesetzt.

Der Stock oder Stab

Ein Stock oder Stab ist ein nützlicher Begleiter, wenn man im Wald über Stock und Stein wandert, Symbole oder einen Kreis in die Erde zeichnen möchte oder eine Befestigung für seine Laterne braucht, wenn man nach Anbruch der Dunkelheit im Freien arbeiten möchte. Aber auch leitet er die Erdenergien nach oben und nimmt die persönliche Energie auf. Mit der Kraft des Baumes, aus dem er besteht und der Energie der Erde, die ihm ebenfalls inne wohnt, erfüllt er uns mit Lebenskraft. Dabei besteht der Stock traditionell aus Eiben-, Eschen- oder Haselnussholz, aber es ist natürlich auch möglich, jedes andere Holz zu nehmen. Vielleicht benötigt man auch gerade die Kraft eines speziellen Baumes, die man damit wunderbar in die eigene Nähe bringen kann. 

Und ob der Stock nun selbst gefertigt, mit den persönlich wichtigen Symbolen, Runen usw. verziert ist oder gekauft wurde, spielt dabei nur die Rolle des eigenen Gefühls.

Der Kranichbeutel

Dieser Beutel bekam seinen Namen von Manannán mac Lir, der seinen Beutel aus der Haut eines magischen Kranichs gefertigt haben soll und alle Schätze Irlands darin beherbergte. Dabei gibt es viele verschiedene Mythen in Bezug darauf, wem die Kranichhaut ursprünglich gehörte. 

Unser Kranichbeutel kann hingegen aus jeder beliebigen Naturfaser bestehen und sollte so groß sein, dass alles, was wir auf unseren Streifzügen durch Wald und Wiesen oder an Ufern von Meeren, Bächen und Seen finden, Platz darin hat. Aber auch alles, was für unsere Arbeit im Freien wichtig ist, sollte Platz darin finden. 

Und wenn dann Vollmond ist, können wir alle Schätze, die wir im Kranichbeutel beherbergen, in seinem Licht mit Energie aufladen, damit wir sie zu unserem Schutz, zur Stärkung oder  zum Heilen verwenden können.

Das Tagebuch

Obwohl die alten Druiden nichts aufschrieben und alles in mündlicher Form an ihre Schüler weitergaben, macht es heute Sinn, ein persönliches Tagebuch über unsere Arbeit zu führen. Dabei können wir über Erfahrungen, Meditationen, Visualisierungen, Weissagungen, Träume, Heilungen, Kräuter, Bäume, Rituale usw. schreiben. Alles, was uns wichtig erscheint, soll darin festgehalten werden. Aber auch Kräuter und Blumen können wir darin trocknen und pressen, Zeichnungen anfertigen, Gedichte und Geschichten aufschreiben und die Meilensteine unserer Arbeit festhalten. 

Das Tagebuch kann zu einem mächtigen Helfer werden, besonders, wenn wir es selbst gestalten und den Einband mit starken Symbolen oder Ogham-Zeichen versehen.

Der Kraftname

Gerade in Zeiten des Internets und dem absolut nachvollziehbaren Wunsch nach Anonymität, kann es Sinn machen, sich einen Kraftnamen zu geben, den wir verwenden, wenn wir mit unbekannten Menschen in Kontakt treten oder uns neu in einer Gruppe bewegen, deren Mitgliedern wir nicht alles von uns erzählen möchten. Dabei können wir uns selbst einen Namen geben oder ihn uns geben lassen. Vielleicht wird er uns sogar durch andere Druidinnen, durch Götter oder Krafttiere, die uns in Traum erscheinen oder durch Naturgeister, Bäume usw. mitgeteilt, wodurch wir eine zusätzliche Akzeptanz der höheren Mächte erhalten.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Die Arbeit als Druidin - suche und errichte deinen Hain

Freitag, 5. Februar 2016

Der Hain einer Druidin ist ein lebendiger Tempel aus Bäumen, in dem sie ihre Rituale feiert, heilt oder Zeremonien abhält. Der Hain ist ihr Mittelpunkt, ihre Quelle der Kraft, ihr Rückzugsort und ihre heilige Stätte. 

Wer nun aber keinen eigenen Hain im Garten hat, kann sich behelfen, indem er in die Natur geht oder die Zimmerpflanzen der Wohnung kreisförmig aufstellt, wobei die letzte Variante zugegebenermaßen eher unmagisch daher kommt. Aber auch Kübelpflanzen auf dem Balkon sind geeignet und natürlich kann man sich jederzeit (insofern man einen Garten besitzt) einen Hain aus Bäumen und Büschen anpflanzen. Dabei sollte der Bereich im Hain so groß sein, dass man darin herumgehen und sich bequem hinsetzen kann. 

Wie aber errichte ich einen heiligen Hain?

* Wenn möglich sollte der Hain in der Nähe einer Wasserquelle liegen oder mit einem Zimmerbrunnen oder einer Schale mit Wasser bestückt werden.
* Arbeite zu unterschiedlichen Tageszeiten und lerne die unterschiedlichen Energien deines Hains kennen. Achte dabei besonders auf die Veränderungen bei unterschiedlichen Mondphasen.
* Lerne die wechselnden Jahreszeiten sowie unterschiedliches Wetter im Hain kennen. Während den Tagen unmittelbar vor den Wendepunkten des Jahreskreises sind die Kräfte besonders stark.
* Lasse zu, dass dich kleine Tiere und Vögel bei deiner Arbeit besuchen und biete ihnen die Möglichkeit, von deinen Pflanzen zu naschen

Neben dem Hain möchte man aber vielleicht auch einen Ort für sich ganz allein haben. Einen Ort, an dem weder Familie, Freunde oder andere Menschen stören könnten. Dazu bieten sich z.B. eine Gartenhütte, ein freies Zimmer unter dem Dach usw. an.

Lasse deine Phantasie spielen und schaffe nicht nur einen Hain für deine spirituelle Arbeit im Freien, sondern auch einen Ort, der ganz allein dir gehört, Privatspähre bietet und das Arbeiten bei schlechtem Wetter ermöglicht. 

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Welcome Februar

Dienstag, 2. Februar 2016

Gerade haben wir noch Silvester gefeiert und das neue Jahr begrüßt und schon ist wieder Februar. Imbolc steht vor der Tür und bevor wir uns versehen, ist auch der Frühling schon wieder da. Wo bleibt nur die Zeit?

Und auch diesen Monat habe ich eine Karte aus dem "Orakel der Hexengeister" gezogen.

Dieses Mal begleitet mich "Asrai"


Auf der Karte wird eine zarte, junge Wasserelfe am Rande eines Tümpels im Dämmerlicht dargestellt. Sie streckt ihre Hand nach einer Libelle aus. Im Vordergrund sieht man blaue Schwertlilien.

Gezogen besagt "Asrai" folgendes: 

Sie verweist auf Vernachlässigung des Spirituellen zugunsten des rein Materiellen und auf den Wunsch nach materiellem Reichtum. 

Aber auch andere Dinge warten im Februar auf mich ...


* diverse Geburtstage wollen gefeiert werden
* aber auch Arzttermine stehen an
* Karneval steht in den Startlöchern
* wir besuchen einen Freund im Ruhrpott
* ich muss zum Impfen
* wir gehen das erste Mal in unserem Leben Indisch essen
* ein Whisky-Tasting steht an
* ich sehe meine Kräutermädels wieder
* wir treffen liebe Freunde wieder
* es wird Zeit konkreter zu planen und Dinge ins Rollen zu bringen
* ich mache weiter mit dem immerwährenden Druidenkurs von Emma Restall-Orr 
* ich widme mich der detaillierten Arbeit mit einem Buch über modernes Druidentum


Und wie verbringt ihr den Februar?

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Die Arbeit als Druidin

Mittwoch, 27. Januar 2016

Nachdem ich nun seit einem Jahr weiß, wohin meine Reise gehen wird, habe ich begonnen, den immerwährenden Kurs von Emma Restall-Orr zu machen, da ich ihn wirklich schön finde, doch war mir das noch nicht genug und ich überlegte, wie ich weiter verfahren und mehr über das Druidentum lernen könnte. Irgend welchen Druidenzirkeln beizutreten stehe ich skeptisch gegenüber, da wir neumodischen Druiden für etwas zahlen sollen, was damals nur von Lehrer zu Schüler weiter gegeben wurde. Zumal die Preise jenseits von Gut und Böse liegen, so dass mein Mann mir etwas husten würde, wenn ich mit solchen Ideen um die Ecke käme.

Also habe ich ein Buch hervor gekramt, welches ich in meiner Jugend gekauft, aber nie wirklich durch gearbeitet habe. Maximal überflogen habe ich es und seitdem stand es im Schrank. Die Zeit war wohl einfach noch nicht reif. Aber inzwischen arbeite ich damit und kann es wunderbar als Leitfaden verwenden.

Und weil es bestimmt noch mehr Mädels da draußen gibt, die keine horrenden Preise für ein Druiden-Studium zahlen möchten, aber dennoch den Weg der Druiden gehen wollen, werde ich immer mal wieder einen Einblick geben, wie wir als Druidin arbeiten können. Dabei werde ich euch in den nächsten Beiträgen einzelne Bereiche genauer vorstellen und würde mich natürlich sehr über euer Feedback freuen und vielleicht entstehen dadurch auch fruchtbare Diskussionen.

Aber was hat es eigentlich mit dem Druidentum auf sich? 

Beim Druidentum handelt es sich um eine Art naturverbundene Spiritualität, die ursprünglich von den Kelten in Britannien, Frankreich und anderen Teilen Westeuropas im 1. Jhdt v. Chr. und im 1. Jhdt n. Chr. praktiziert wurde. Man sagt den Druiden nach, dass sie die Natur lieben und nach deren Gesetzen leben. Sie folgen dem Rhythmus der Natur. Zudem waren sie Priester, Richter, Heiler und Magier und genossen hohes Ansehen. Zudem glaubt das Druidentum nicht nur an eine schöpferische Macht, sondern man glaubt an ihre Präsenz in allen Lebensformen und bezieht auch Steine und Kristalle mit ein. Besonders orientiert sich das Druidentum an der Sonne sowie den Jahreszeiten und wird meist im Freien praktiziert. Man arbeitet mit Blumen, Bäumen, Kräutern und den Hainen und verbindet uns instinktiv mit den Energien der Erde und des Himmels. Aber auch die Ehrung der Vorfahren spielt eine große Rolle und sich der Lebenskraft bewusst zu sein.

Daher ist das moderne Druidentum eine sehr intuitive Art von Spiritualität und es geht darum, mit der Lebenskraft im Einklang zu sein. Es ist spontan, kreativ und in seiner alltäglichen Form nicht an formelle Rituale gebunden. Es benötigt keine komplizierten Hilfsmittel sondern zieht das Notwendige aus den Elementen.

Arbeitet man als Frau druidisch, spielen auch die Zyklen eine wichtige Rolle und stellen eine mächtige Kraft dar. 

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Alleinsein und Spaß dabei

Mittwoch, 6. Januar 2016

Vor ein paar Tagen las ich einen wunderbaren Artikel bei der lieben Clara, der mich in einer besonderen Passage sehr ansprach. In dieser Passage schreibt Clara darüber, dass man nicht zwingend einsam sein muss, wenn man alleine ist. Und dem nicht genug, brachte mir Herr Manen einen tollen Kalender für 2016 mit Meeresmotiven mit, auf welchem folgendes Zitat steht: "Wer gut allein sein kann, ist nie einsam".

Und das sehe ich genauso. Viele verwenden die Worte "Allein" und "Einsam" immer wieder als ein und das selbe Wort, doch könnten die beiden Wörter nicht unterschiedlicher sein. Wenn ich allein bin, heißt das lediglich, dass ich gerade niemand um mich herum habe. Ich kann tun und lassen was ich möchte, leide aber nicht darunter und es sind keine Gefühle im Spiel. Erst wenn ich mich einsam fühle, kommen Gefühle ins Spiel und die sagen mir dann, dass ich abgeschieden oder von anderen Menschen getrennt wäre. So etwas sagt auch der Duden, doch obliegt es doch letztlich mir, ob ich allein bin oder einsam.

Denn auch wenn ich allein bin, habe ich ganz tolle Gesellschaft ... Nämlich mich selbst. Wenn ich mich dagegen einsam fühle, verschmähe ich sogar meine eigene Gesellschaft und weiß nichts mit mir anzufangen.

Verrückterweise muss man das Alleinsein aber auch erst mal üben. Besonders dann, wenn man von Klein auf Menschen um sich herum hatte, mit denen man tolle Dinge unternehmen konnte und die immer präsent waren. Im Kindesalter sind das meist die Eltern und Geschwister oder die ersten Freunde aus dem Kindergarten sowie der Grundschule. Irgendwann kommen dann die beste Freundin, die Clique usw. dazu, wenn man erst einmal der Grundschule entwachsen ist, die Pubertät anrückt und die Eltern damit schwierig werden ;0) Dann sind auch meist die Geschwister doof, weil jünger als man selbst und die verstehen einen noch weniger als die Altvorderen oder weil älter als man selbst und dann gescheite Ratschläge verteilen, mit denen man in der Zeit der Hormone so garnichts anfangen kann. Ist man dann der Pubertät entkommen, wird das andere Geschlecht interessant, man beginnt auszugehen, neue Leute kennenzulernen, eine große Clique zu bilden usw. Und wenn dann noch recht zeitnah der Märchenprinz oder die -prinzessin dabei ist, geht es ganz schnell mit gemeinsamer Wohnung, Heirat usw. Da ist es schon manch einem passiert, dass er von der elterlichen Fürsorge nahtlos in die Fürsorge des Gatten oder der Gattin übergegangen ist.

Ich persönlich zähle mich jedenfalls dazu. Aufgrund von Ausbildung und Studium zog ich nahtlos  vom elterlichen Haus mit jüngerer Schwester und großer Clique in die gemeinsame Wohnung mit meinem heutigen Mann. Die Clique blieb bestehen, das gute Verhältnis zu den Eltern und der Schwester auch und so war das Ding mit dem Alleinsein mit Mitte Zwanzig Geschichte.

Ich habe also nie gelernt, allein zu sein. Was rückwirkend betrachtet echt blöd war, denn mein Mann kann gut alleine sein und hat Spaß dabei, während ich mich bisher immer fürchterlich gelangweilt habe, wenn ich mal allein sein musste. Da war der Anruf bei der nächsten Freundin vorprogrammiert, denn Langeweile ist doof und man braucht schließlich wen zum Quatschen. 
Aber Herr Manen hat es auch gelernt. Er zog aus dem elterlichen Haus erst mal in die Kaserne. Wehrdienst ableisten, was wohl schon viel ausgemacht hat. Danach wohnte er eine zeitlang alleine, bis seine damalige Freundin in sein Leben stolperte. Bevor jedoch ans Zusammenziehen gedacht werden konnte, war sie schon wieder weg. Also blieb der Gatte alleine wohnen, bis moi in sein Leben rauschte. Und so hat er kein Problem damit, wenn die Gattin mal außer Haus ist. Ihm fällt dann immer etwas ein, womit er sich beschäftigen kann, geht weg usw. 

Herrje, wie ich das beneide.

Aber damit ist jetzt Schluss ... 

Schon 2015 habe ich damit begonnen, immer mal wieder etwas allein zu unternehmen. Anfangs waren es die kleinen Dinge, wie ein Stadtbummel, ein Eis nach der Arbeit usw. Dann kamen Tage in der Sauna dazu und auch fuhr ich mal übers Wochenende weg. Zwar verband ich das dann meist mit Arbeit, aber ich war allein. Kein Mann, keine Freundin, kein mir sonst bekanntes Gesicht in meiner Nähe und damit auch Gelegenheiten, die Abende allein zu gestalten und auszugehen. 
Und siehe da, es ist garnicht so schwer, wenn man sich als alleinige Gesellschaft akzeptiert. Es macht sogar richtig Spaß und erfüllt, wenn man sich darauf einlässt. Denn endlich kann man all das tun, was man mit Partner oder Freunden vielleicht nicht machen kann, hat dabei alle Zeit der Welt und muss vor niemand Rechenschaft ablegen, warum man gerade so oder so agiert, bzw. reagiert hat. Eine wirklich feine Sache.

Also versucht es einfach mal, denn ein paar Stunden, Tage oder Wochenenden allein schaden niemand und bewahren dich vielleicht vor der Einsamkeit.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Welcome 2016, Welcome Januar

Freitag, 1. Januar 2016

Das Jahr 2015 ist Geschichte und so bunt wie das vergangene Jahr war, wird wohl auch 2016 werden. Es wird wieder Hürden geben, die es zu bewältigen gilt, es wird viel zu lernen geben und auch viel zu erleben.

Eine ruhige und entspannte Silvesternacht liegt hinter mir, es gab gutes Essen, tiefgreifende Gespräche und so ruhig wie ich ins neue Jahr gestartet bin, habe ich mich heute mit selbigem beschäftigt und neben meiner Rauhnachtsrune noch meine Jahresrune und meinen Monatsbegleiter gezogen. Zusätzlich gibt es in diesem Jahr eine Neuerung. Zum ersten Mal habe ich meinen Jahresbaum gezogen. Er stammt aus dem keltischen Baumorakel und soll mir nicht nur sagen, welches Thema 2016 haben wird sondern auch der Baum sein, mit dem ich mich 2016 besonders beschäftigen möchte. Ich habe mir vorgenommen, jedes Jahr einen Baum zu ziehen und mich 12 Monate lang mit ihm zu beschäftigen. Über alle Jahreszeiten hinweg und von ihm zu lernen. Dieser Baum soll Pate stehen für ein ganzes Jahr und mein Lehrmeister sein.

Und für 2016 wird dies der "Weißdorn" sein: 

Die Karte des Weißdorns zu ziehen, bedeutet Reinigung und Keuschheit und bringt Schutz aus den inneren, magischen Bereichen - mit anderen Worten: eine Phase der Zurückhaltung, des Verzichts, des Wartens oder Sichbeherrschens. Konzentrieren Sie sich mehr auf geistige, denn auf körperliche Aktivität als Vorbereitung für das spirituelle Befruchten, Wachsen und Ernten, das folgen wird und tragen Sie Sorge, dass solche Vorbereitung so rein und ordentlich geleistet wird, wie die kleinen, weißen Blüten des Weißdorns strahlen, die sich bis zum Herbst in die leuchtend roten Mehlbeeren verwandeln. 

Meine Jahresrune ist "Algiz", welche Folgendes besagt: 

Kraft, Unangreifbarkeit, gute Kommunikation zwischen der diesseitigen Welt und den Göttern, gut funktionierende zwischenmenschliche Beziehungen (besonders zum Partner) und Rückhalt. Zudem ist die Zeit günstig für riskante Projekte, wenn alles ein solides Fundament besitzt, denn der Schutz ist vorhanden.

Als Monatsbegleiter zog ich "The Knocker".


Auf der Karte wird ein verfallenes Maschinenhaus in einem stillgelegten Zinnbergwerk in Cornwall, um welches ein Rabe kreist dargestellt. Davor sieht man vier "Knockers", kleine, dunkle Bergwichte oder Grubenzwerge, die normalerweise innerhalb der Mine leben. Sie tragen Lampen und Bergwerksgeräte und haben Hemden und Westen an.

Als Karte gezogen, besagt "The Knocker" folgendes: 

Hier geht es um finanzielle Angelegenheiten, die mitunter düster aussehen können, aber von einem Licht getragen und sich ins Positive kehren werden. Die Lampen symbolisieren das Licht nach einer düsteren, finanziellen Lage, die Bergwerksgeräte, dass die schwierige Lage mit harter Arbeit umgewandelt werden kann. Hemden und Westen zeigen, dass man nicht gänzlich ohne etwas dasteht.

Aber im Januar stehen noch andere Dinge an:

 

* ich genieße meine letzten Urlaubstage sowie die letzten Rauhnächte
* das erste Treffen im neuen Jahr mit den Kräutermädels steht an 
* die letzte Physio-Einheit wird absolviert
* wir feiern unseren 12. Jahrestag
* die erste Karnevalssitzung steht an
* mein Herzmann hat Geburtstag
* ich gehe mit meiner Mutter zu einem Kochevent

Und wie seid ihr ins neue Jahr gestartet? Was liegt bei euch im Januar so an?

Liebe Grüße

Eure
Sjel