Die Arbeit als Druidin

Mittwoch, 27. Januar 2016

Nachdem ich nun seit einem Jahr weiß, wohin meine Reise gehen wird, habe ich begonnen, den immerwährenden Kurs von Emma Restall-Orr zu machen, da ich ihn wirklich schön finde, doch war mir das noch nicht genug und ich überlegte, wie ich weiter verfahren und mehr über das Druidentum lernen könnte. Irgend welchen Druidenzirkeln beizutreten stehe ich skeptisch gegenüber, da wir neumodischen Druiden für etwas zahlen sollen, was damals nur von Lehrer zu Schüler weiter gegeben wurde. Zumal die Preise jenseits von Gut und Böse liegen, so dass mein Mann mir etwas husten würde, wenn ich mit solchen Ideen um die Ecke käme.

Also habe ich ein Buch hervor gekramt, welches ich in meiner Jugend gekauft, aber nie wirklich durch gearbeitet habe. Maximal überflogen habe ich es und seitdem stand es im Schrank. Die Zeit war wohl einfach noch nicht reif. Aber inzwischen arbeite ich damit und kann es wunderbar als Leitfaden verwenden.

Und weil es bestimmt noch mehr Mädels da draußen gibt, die keine horrenden Preise für ein Druiden-Studium zahlen möchten, aber dennoch den Weg der Druiden gehen wollen, werde ich immer mal wieder einen Einblick geben, wie wir als Druidin arbeiten können. Dabei werde ich euch in den nächsten Beiträgen einzelne Bereiche genauer vorstellen und würde mich natürlich sehr über euer Feedback freuen und vielleicht entstehen dadurch auch fruchtbare Diskussionen.

Aber was hat es eigentlich mit dem Druidentum auf sich? 

Beim Druidentum handelt es sich um eine Art naturverbundene Spiritualität, die ursprünglich von den Kelten in Britannien, Frankreich und anderen Teilen Westeuropas im 1. Jhdt v. Chr. und im 1. Jhdt n. Chr. praktiziert wurde. Man sagt den Druiden nach, dass sie die Natur lieben und nach deren Gesetzen leben. Sie folgen dem Rhythmus der Natur. Zudem waren sie Priester, Richter, Heiler und Magier und genossen hohes Ansehen. Zudem glaubt das Druidentum nicht nur an eine schöpferische Macht, sondern man glaubt an ihre Präsenz in allen Lebensformen und bezieht auch Steine und Kristalle mit ein. Besonders orientiert sich das Druidentum an der Sonne sowie den Jahreszeiten und wird meist im Freien praktiziert. Man arbeitet mit Blumen, Bäumen, Kräutern und den Hainen und verbindet uns instinktiv mit den Energien der Erde und des Himmels. Aber auch die Ehrung der Vorfahren spielt eine große Rolle und sich der Lebenskraft bewusst zu sein.

Daher ist das moderne Druidentum eine sehr intuitive Art von Spiritualität und es geht darum, mit der Lebenskraft im Einklang zu sein. Es ist spontan, kreativ und in seiner alltäglichen Form nicht an formelle Rituale gebunden. Es benötigt keine komplizierten Hilfsmittel sondern zieht das Notwendige aus den Elementen.

Arbeitet man als Frau druidisch, spielen auch die Zyklen eine wichtige Rolle und stellen eine mächtige Kraft dar. 

Liebe Grüße

Eure
Sjel

2 Kommentare:

athena hat gesagt…

Toll dass Du diesen Weg für Dich entdeckt hast und ihn weiter gehen möchtest.
Vielleicht kennst Du zufällig aus meiner Leseliste meine Freundin, die Rowan oder auch Ash mit ihrem Blog Scriptorium...? Ich glaube sie hat auch mal "einen Kurs" gemacht oder einem druidischen Orden angehört.
Falls Du da vielleicht mal nachfragen möchtest.
Jetzt wünsche ich Dir aber erstmal ein schönes Wochenende, freue mich auf mehr zu dem Thema und sage bis bald!

Sjel Manen hat gesagt…

Hallo Athena,
bisher kenne ich Rowan noch nicht, daher danke für den Tip :0)
Ich wünsche auch dir ein schönes Wochenende.
LG
Sjel

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