Die Arbeit als Druidin - suche und errichte deinen Hain

Freitag, 5. Februar 2016

Der Hain einer Druidin ist ein lebendiger Tempel aus Bäumen, in dem sie ihre Rituale feiert, heilt oder Zeremonien abhält. Der Hain ist ihr Mittelpunkt, ihre Quelle der Kraft, ihr Rückzugsort und ihre heilige Stätte. 

Wer nun aber keinen eigenen Hain im Garten hat, kann sich behelfen, indem er in die Natur geht oder die Zimmerpflanzen der Wohnung kreisförmig aufstellt, wobei die letzte Variante zugegebenermaßen eher unmagisch daher kommt. Aber auch Kübelpflanzen auf dem Balkon sind geeignet und natürlich kann man sich jederzeit (insofern man einen Garten besitzt) einen Hain aus Bäumen und Büschen anpflanzen. Dabei sollte der Bereich im Hain so groß sein, dass man darin herumgehen und sich bequem hinsetzen kann. 

Wie aber errichte ich einen heiligen Hain?

* Wenn möglich sollte der Hain in der Nähe einer Wasserquelle liegen oder mit einem Zimmerbrunnen oder einer Schale mit Wasser bestückt werden.
* Arbeite zu unterschiedlichen Tageszeiten und lerne die unterschiedlichen Energien deines Hains kennen. Achte dabei besonders auf die Veränderungen bei unterschiedlichen Mondphasen.
* Lerne die wechselnden Jahreszeiten sowie unterschiedliches Wetter im Hain kennen. Während den Tagen unmittelbar vor den Wendepunkten des Jahreskreises sind die Kräfte besonders stark.
* Lasse zu, dass dich kleine Tiere und Vögel bei deiner Arbeit besuchen und biete ihnen die Möglichkeit, von deinen Pflanzen zu naschen

Neben dem Hain möchte man aber vielleicht auch einen Ort für sich ganz allein haben. Einen Ort, an dem weder Familie, Freunde oder andere Menschen stören könnten. Dazu bieten sich z.B. eine Gartenhütte, ein freies Zimmer unter dem Dach usw. an.

Lasse deine Phantasie spielen und schaffe nicht nur einen Hain für deine spirituelle Arbeit im Freien, sondern auch einen Ort, der ganz allein dir gehört, Privatspähre bietet und das Arbeiten bei schlechtem Wetter ermöglicht. 

Liebe Grüße

Eure
Sjel

2 Kommentare:

Wilde Wölfin hat gesagt…

Ich freue mich, dass du darüber schreibst - und gerade aus der weiblichen Sicht... ich habe vor Jahren beim OBOD den Barden-Kurs gemacht- und mich dann dagegen entschieden, weil es mir zu unweiblich war, und ich zu dem Zeitpunkt mehr weibliche Energie brauchte. Ich freue mich dahgr um so, dass du darüber schreibst - möglicherweise ist die Zeit reif, für eine neue Annäherung <3 Danke
Ana

Sjel Manen hat gesagt…

Hallo Ana,
ich wusste garnicht, dass du den Bardenkurs gemacht hast. Ich habe ja auch mal damit geliebäugelt, aber es ist mir einfach zu teuer.
Vielleicht findest du ja jetzt den Zugang dazu und wir können uns austauschen.
Liebe Grüße
Sjel

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