Gesegnetes Samhain

Montag, 31. Oktober 2016

Ich wünsche euch allen ein gesegnetes Samhain-Fest und einen guten Start in den neuen Jahreskreis.


Wie verbringt ihr Samhain? 
In der Gruppe, allein, mit Freunden oder mit der Familie? Feiert ihr Zuhause oder geht ihr auf eine Party?

Doch egal, wie ihr es feiert ... genießt es!!!

Wir lassen in diesem Jahr alles auf uns zukommen. 
Sobald es dunkel wird, platziere ich meine Opferschälchen mit Nüssen und selbstgemachten Süßkartoffel-Kräuter-Chips für die Naturgeister auf dem Balkon, für die Göttin auf dem Altar und für meine Ahnen im Esszimmer. 
Ansonsten lasse ich mich überraschen, was der Abend und die Nacht so bringen werden.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Samhain Spaziergang

Sonntag, 30. Oktober 2016

Nachdem heute wunderschönes Wetter war und die Sonne von einem strahlend blauen Himmel lachte, beschlossen Herr Manen und ich, den Tag im Wald zu verbringen. 

Und so steckte ich ein paar Leckereien für die Naturgeister ein und los ging es. Zuerst gingen wir gemächlich über die befestigten Pfade, lauschten dem raschelnden Laub unter unseren Füßen und bogen schließlich in den Wald ab, wo sonst kein Spaziergänger anzutreffen ist. 



In diesem Teil des Waldes angekommen, legte ich immer wieder meine mitgebrachten Leckereien ab, bedankte mich und trat mit den Geistern des Waldes in Kontakt. Ich spürte, wie sie freundlich, neugierig und erfreut über die Gaben um mich herum auftauchten, sah immer wieder Schatten über den Bäumen schweben und ließ mich ganz auf die Energie des Ortes ein. 

Auch Baumgeister erblickte ich und freute mich über die Offenheit der Waldwesen.

 

Irgendwann spürte ich andere Energien und sah zu Boden, von welchem mich lustige kleine Gesellen anschauten.



Sie hatten die unterschiedlichsten Formen, Farben und Größen und schauten mir mit neugieriger Energie entgegen. Es waren freundliche kleine Gesellen und als ich sie betrachtete, musste ich unweigerlich an den Kreislauf des Lebens denken. Ich dachte an Hell und Dunkel, an den Kreislauf der Natur und wie nah Geburt und Tod bei einander liegen. Ich dachte daran, wie sich all das auch in unserem Inneren zeigt und war dankbar für diesen Augenblick.

Die kleinen Blättergeister erinnerten mich an all das, worum es auch zu Samhain geht und gerade in diesem Abschnitt des Waldes spürte ich die Energie dieses Festes ganz deutlich. Teilweise so stark, dass mir schwindelig wurde und ich meinen Schritt verlangsamen musste.

Dennoch spürte ich das Wohlwollen und die Freude darüber, dass es noch Menschen gibt, denen die alten Werte wichtig sind. 

Zum Ende unseres Weges bedankten sich dann auch die Waldgeister bei mir und eröffneten mir einen Pfad, auf welchem noch jede Menge Esskastanien lagen, obwohl die ringsum liegenden Pfaden längst leer gesammelt sind.

Ein wirklich schöner Tag, mit vielen Energien, reichlich Samhain und toller Natur.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Samhain naht

Freitag, 28. Oktober 2016

Nun sind es nur noch ein paar Tage bis Samhain und die Vorbereitungen sind soweit erledigt. 

So habe ich Opferschälchen in Form von kleinen Schiffen mit lufttrocknender Modelliermasse hergestellt, werde diese zu Samhain mit Leckereien füllen und für die Ahnen, die Naturgeister sowie die Göttin bereitstellen. Die Leckereien mache ich dann am Montag fertig, damit sie frisch in die Schälchen kommen.


Darüber hinaus habe ich die Wohnung mit magischem Putzwasser gereinigt und beim Wischen der Räume um Schutz gebeten, aber auch die Räume für Unerwünschtes und Negatives geschlossen, so dass nur meine Ahnen unsere Wohnung betreten können. Als ich fertig war, habe ich das Putzwasser noch aktiviert, damit es nun bis nach Samhain seinen Dienst tut und unsere Räume schützt. Nach Samhain stelle ich aber vorsichtshalber noch Salz auf und wiederhole den Putzvorgang mit anderen Zutaten, falls doch etwas in unsere Wohnung gelangt sein sollte. 

Ansonsten weiß ich leider noch nicht, wie ich Samhain begehen werde, denn wie in den letzten Jahren auch, haben sich unsere eigentlichen Pläne kurz vor knapp zerschlagen *grmpf*. Die Feier in unserer liebsten Mittelaltertaverne fällt aus und die Idee, mit Schwager und Schwägerin zu feiern, da die beiden ebenfalls dem heidnischen Glauben zugetan sind, ist wegen dem Schichtdienst der beiden auch nicht realisierbar.

Also lasse ich einfach alles auf mich zukommen, denn schon das letzte Jahr hat gezeigt, dass es erstens anders und zweitens als man denkt, kommt.

Ich wünsche euch allen ein gesegnetes Samhain und das eure Pläne für das Fest aufgehen, bzw. realisierbar sein mögen.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Dünne Schleier?

Donnerstag, 13. Oktober 2016

Egal wo man seit Anfang des Monats mit Hexen, Druiden, Freifliegenden usw. spricht, hört man den selben Tenor ... Alle erzählen, dass es ihnen so vorkäme, als seien die Schleier zwischen unserer Welt und der Anderswelt schon seit Monatsbeginn sehr dünn.

So hatte ich bereits in der ersten Oktoberwoche Besuch von meinem Opa, welcher im letzten Jahr verstorben ist. Er war plötzlich da, als ich abends im Bett lag und ich habe mich ordentlich erschreckt, da er eine etwas ungewöhnliche Art hat, mit mir zu kommunizieren. Aber wirklich viel "erzählt" haben wir nicht. Es glich eher einem Smalltalk.

Und gestern Abend war er dann plötzlich wieder da. Er kam einfach vorbei, hat kaum kommuniziert, saß aber die ganze Nacht auf unserer Wäschetruhe, welche auf meiner Bettseite steht.

Ich habe ihn dann gefragt, ob etwas Bestimmtes wäre und er meinte nur, ich solle mir keine Sorgen machen und schlafen. Er wäre ja da. 

Fand ich ehrlich gesagt ein bissl seltsam und so kam mir unweigerlich der Gedanke, dass gerade etwas zu passieren scheint, von dem wir nichts ahnen und vielleicht auch nichts wissen sollen. Es muss doch schließlich einen Grund geben, warum plötzlich, weit vor Samhain, so viele Ahnen auftauchen und sich in unserer Nähe aufhalten.

Wie seht ihr das? Spürt ihr das auch? Habt ihr auch unerwartet viele Besuche eurer Ahnen oder halten sie sich gar die ganze Zeit bei euch auf?

Ich bin gespannt, ob noch mehr von solchen Erlebnissen erzählen.

Liebe Grüße

Eure
Sjel

Welcome October

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Es ist Oktober und langsam hält der Herbst Einzug. Die Bäume färben sich bunt, es ist merklich kühler geworden, Regen und Nebel zeigen sich öfter und auch windig ist es. Das Jahr neigt sich langsam dem Ende und auch innerlich spüren wir es. Schon jetzt fahren wir runter. Zusätzlich scheinen die Schleier zur Anderswelt schon jetzt sehr dünn und ich spüre regelrecht dass etwas anders ist als sonst.

Und nicht nur das ... 

Diesen Monat habe ich wieder eine Karte aus dem "Keltischen Baumorakel" gezogen und geschaut, was mir der Monat bringen wird. 
Dieses Mal begleitet mich die Karte "Meer" 

Bei dieser Karte geht es um den Hinweis auf verborgenes Wissen, das zugänglich ist, wenn der Mond und die Flut ihren Höhepunkt haben. Es handelt sich um verborgene Tiefen und Quellen, besonders um jene, mit denen ich geboren wurde. Das Meer ist Symbol des Lunaren, Weiblichen und bildet eine Verbindung zwischen meinem Geburtsort und den Landen, die vielleicht das Ziel meiner spirituellen Reise sind. Es steht auch für das Mütterliche - und natürlich die Reise an sich.

Zusätzlich arbeite ich weiterhin mit den Pflanzenhelfern von Thomas Kinkele und bin dort noch bei "Weißer Salbei".

 

"Weißer Salbei" steht für das Wesentliche. Er hilft dabei, klare und eindeutige Vorraussetzungen für Entscheidungen zu schaffen, um optimale Ergebnisse erzielen zu können.

Aber auch andere Dinge warten im Oktober auf mich ...

 

* meine Brieffreundin mit Familie kommt zu Besuch
* diverse Geburtstage wollen gefeiert werden
* ich fahre auf einen Kongress
* vielleicht schaffe ich es dieses Jahr mal zur Buchmesse nach Frankfurt
* wir feiern Samhain
* ich lerne weiter das Lenormand
* es gibt ein neues Monatsmotto
* ich arbeite mit den Ahnen


Und wie verbringt ihr den Oktober?

Liebe Grüße

Eure
Sjel