Litha

Zur Sommersonnenwende am 21. Juni erreichen die Kraft der Sonne und die Tageshelligkeit ihren absoluten Höhepunkt. Wir feiern die längste Nacht des Jahres, die aber gleichzeitig den Wendepunkt darstellt, ab dem die Tage wieder kürzer werden.

Wir nennen das Fest Litha (keltisch Alban Heruin) und feiern es zu Ehren des Sonnengottes Bel sowie der Mutter des Landes Danu. 


Die Natur zeigt sich in voller Pracht und Fülle. Pflanzen tragen ihre Früchte, die aus den Keimen und Samen entstanden sind. Alles wächst und gedeiht .Viele Pflanzen entwickeln rund um die Sommersonnenwende ihre höchste Heilkraft.

Wir dürfen die Fülle der Natur und die Unbeschwertheit genießen. Wir feiern aber auch die Kraft der Sonne, die alles Leben wachsen und gedeihen lässt, uns wärmt, unser Innerstes frei und sorglos macht.

Auch für uns ist es die Zeit der Fülle und der Entfaltung. Wir fragen uns, was aus unseren Ideen und Plänen geworden ist, welche Früchte wir jetzt tragen. Wir feiern die Fülle, den Reichtum und die Schönheit.

Weitere Bräuche:

- An diesem Tag wurden Kräuter geerntet und zum Trocknen aufgehängt, da ihre Kraft nun am stärksten war.

- Die Menschen sprangen über ein Feuer, um Glück und Gesundheit für das kommende Jahr zu erhalten und die Liebe zum Partner dauerhaft zu machen (bei Letzterem sprang das Paar gemeinsam über das Feuer).

- Auch wurden vor dem Schlafengehen 7 verschiedene Kräuter gepflückt und unter das Kopfkissen gelegt, damit man von der Zukunft träumte.

Andere Ritualvorschläge findet ihr HIER

Pflanzen zu Litha:

- Holunder
- Beifuß
- Mädesüß
- Johanniskraut
- Lavendel
- Kamille
- Erdbeeren

Speisen zu Litha:

- Besonders gern werden zu diesem Fest Erzeugnisse aus Holunder genommen
- frische, leichte Speisen
- süße, schwere Weine
- Fruchtsäfte
- frische Früchte
- Obstkuchen
- Salate mit Kräutern und Blüten
- Brot
- frischer und junger Käse
- Quark und Joghurt
- Eis
- frischer Fisch
- alles was man aus Erdbeeren machen kann

Menüvorschlag:

- Spinat-Salat
- Pumpernickelscheiben mit Frischkäse und Lachs
- Krebssuppe
- Safranbrot
- Hollerküchle oder Lavendelkekse
- Ziegenkäse mit Wildhonig

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